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Interview / Archiv | Beitrag vom 16.02.2016

André Spang über die Digitale SchuleModerne Lernkultur stärkt Lehrer

Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

Schüler lernen am 24.02.2015 mit Tablet-Computern in einem digitalen Klassenzimmer am Messestand von Samsung bei der Bildungsmesse didacta in der Messe Hannover (Niedersachsen). (dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)
Schüler lernen heute mit Tablet-Computern in einem digitalen Klassenzimmer. (dpa / picture alliance / Julian Stratenschulte)

In wieweit brauchen wir digitale Lernmittel in der Schule und welchen Einfluss hat das auf die Lernkultur? Technik im Unterricht sei wichtig, so der Lehrer André Spang, die Schüler würden durch ihr die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts erlernen: Medienkompetenz.

Lehrer seien nur noch Lernbegleiter in der digitalisierten Welt, sagte der Philosoph Christoph Türcke heute Morgen auf Deutschlandradio Kultur. In der neuen Lernkultur würden Lehrer nicht mehr gebraucht, befürchtet Türcke.

1996 hatte André Spang seinen ersten Kontakt mit dem Internet. Computer und digitale Medien setzt er schon immer in seinem Unterricht ein, er ist de facto der Web-2.0-Lehrer der Schule, hat ein Schulwiki initiiert und betreibt einen Projektblog zu iPads. "Ich brenne für das, was ich tue", sagt er.

"Die Technologie ist in den Händen der Schüler"

André Spang sieht sich nicht als Assistent der Schüler, sondern viel mehr als Moderator. Die Technik sei für ihn eine große Hilfe, denn die könne er einsetzen, um Routineaufgaben zu erledigen. Außerdem könnten die Schüler mit der Technik gut in Teams zusammen arbeiten und zum Beispiel Apps erstellen. "Die Technologie ist in den Händen der Schüler", so Spang - dabei würde sie die Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts erlernen: die Medienkompetenz.

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