Freitag, 24. Oktober 2014MESZ10:30 Uhr

Klangkunst

Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik
 Institut fuer Feinmotorik  - Oktogrammoticum, 2012 in Brüssel

Das Hauptinstrument des Institut fuer Feinmotorik ist das "Octogrammoticum". Auf acht präparierten Plattenspielern drehen sich: Gummibänder, Vaseline, eine leere Klopapierrolle, Büroklammern und viele andere Gebrauchsgegenstände.Mehr

UrsendungPrivate City
Tokio,15.05.2014 

Hatte der Klang der Stadt New York einen Einfluss auf die Entwicklung des Jazz? Lässt sich die Entstehung des Japan Noise mit der Geräuschkulisse Tokios in Verbindung bringen? Zwei Musiker, zwei Städte, eine Versuchsanordnung.Mehr

weitere Beiträge

Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 29.06.2012

zweizwilling

Von Stephan Froleyks

Zwillinge sind meist auch stimmlich nicht zu unterscheiden
Zwillinge sind meist auch stimmlich nicht zu unterscheiden (Stock.XCHNG / Helmut Gevert)

Die Situation ist alltäglich. Man telefoniert und glaubt zunächst mit dem erwarteten Partner zu sprechen, wird dann aber schnell eines Besseren belehrt. Es ist der Bruder oder die Schwester, der Vater oder die Mutter - die Stimmähnlichkeit hat uns einen Streich gespielt.

An diese Erfahrung knüpft das Hörstück Zweizwilling an, in dem von vier Zwillingspaaren gesprochene Texte poetischer und dokumentarischer Natur mit den Klängen musikalischer Zwillinge verbunden werden. Neben anderen Instrumentenpaarungen steht dabei im Fokus des Stücks der Klavierzwilling, die Kombination eines regulären und eines präparierten Klaviers.

Durch die besondere Art der Instrumentenbehandlung entstehen schwerelose Klangstrukturen, in deren geheimnisvoller Klanglichkeit die Textpassagen wie Inseln sitzen. (Stephan Froleyks)


Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2010
Länge: 39"52

Anschließend:
"Stiller Garten"
von Stephan Froleyks
Länge: 14'36

Stephan Froleyks, geboren 1962 in Kleve, ist Komponist, Multi-Instrumentalist und Instrumentenbauer. Er lehrt Perkussion an der Musikhochschule Münster.


Aktuelle Ausschreibung:
10. Concours International d'Art Radiophonique Luc Ferrari