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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 06.08.2012

Zufluchtsort für verzweifelte Exiltibeter

Das nordindische Dharamsala am Fuß des Himalaya

Von Kai Küstner

Exiltibeter protestieren im indischen Dharamsala gegen die Politik Chinas. (AP)
Exiltibeter protestieren im indischen Dharamsala gegen die Politik Chinas. (AP)

Die Stimmung der Exiltibeter in Dharamsala ist voller Sorge. Noch nie haben sich so viele buddhistische Mönche aus Protest gegen die jahrzehntelange chinesische Vorherrschaft selbst verbrannt. Der Kampf des Dalai Lama für ein freies Tibet scheint hoffnungslos.

In ihre typischen dunkelroten und ärmellosen Roben gehüllt, die Beine übereinandergeschlagen, sitzen ein paar Dutzend buddhistische Mönche auf dem Steinfußboden des Kirti-Klosters in Dharamsala – und murmeln ihre Gebete vor sich hin.

Manchmal scheint der hypnotische Gesang fast bedrohlich anzuschwellen und in einen Gefühlsausbruch zu münden. Doch all das ändert nichts an dem Eindruck des Friedens, der Idylle, den die meditierend-betenden Mönche hier in Nordindien vermitteln. Eine Stimmung, die in seltsamem Kontrast zu stehen scheint zu den Biografien vieler hier Versammelter. Kanyag Tsering floh kurz vor der Jahrhundertwende aus Tibet nach Indien:

"Ich bin 1999 nach Indien entkommen. Während dieser Zeit gab es in meinem Kloster das sogenannte Umerziehungsprogramm. Mönchen wurde beigebracht, die chinesische Regierung zu lieben. Alle, die im Verdacht standen, da nicht mitzumachen, wurden verhaftet und kamen ins Gefängnis."

Die Angst sei damals übermächtig groß gewesen in seinem Kloster, erzählt Tsering. So etwas wie Glück habe er unter den Umständen nicht mehr empfinden können. Deshalb nahm er damals Abschied von seiner Heimat – und die Tortur und die Gefahren einer gefährlichen Flucht auf sich:

"Den ersten Abschnitt habe ich im Wagen zurückgelegt, aber die letzte Strecke bis zur Grenze Nepals musste ich zu Fuß antreten. Das dauerte sieben Tage. Ich konnte mich nur nachts bewegen, tagsüber habe ich mich in den Häusern von Dorfbewohnern versteckt, um nicht gefunden und verhaftet zu werden."

Während der 48-jährige Tsering das erzählt, liegen zwei Mobiltelefone, die er kurz zuvor aus den Tiefen seiner Robe gefischt hat, vor ihm auf dem Tisch, neben einem PC mit Internetanschluss. Tsering hat noch heute Kontakt zu dem Kloster, aus dem er einst floh. Damals, Ende der 90er-Jahre, sei die Situation schlimm gewesen, meint er. Heute sei sie unerträglich. Denn die Überwachung der Mönche dort sei beispiellos:

"Im Jahr 2011, als es eine Welle von Selbstverbrennungen gab, kamen etwa 500 Polizisten ins Kloster, einige in Zivil, andere in Uniform. Die halten die Mönche und ihre Aktivitäten unter ständiger Beobachtung. Auf dem Gelände überwachen 14 Kameras ständig das Geschehen."

Gerade das Kirti-Kloster, aus dem Tsering damals floh, hat zuletzt traurige Berühmtheit erlangt. Viele der Mönche, die sich selbst in Brand setzten in den vergangenen Monaten, stammen von dort. Sich selbst mit Benzin zu übergießen und anzuzünden – eine drastische, eine tragische und in den meisten Fällen tödliche Form des Protests der Tibeter.

Noch nie zuvor in der Geschichte Tibets gab es so viele Selbstverbrennungen, wie in diesem Jahr. Jedes Mal, wenn in China, auf der anderen Seite des Himalajagebirges, ein Mönch auf diese Weise stirbt, werden auf dieser Seite des Himalaya, im indischen Dharamsala – dem Zufluchtsort der Tibeter – für die Toten Kerzen entzündet. Halten die Menschen Mahnwachen ab.

Fast wie Märtyrer werden die Toten hier im Exil verehrt. Doch ganz unumstritten ist die Methode nicht. Indem die Mönche sich selbst in menschliche Fackeln verwandeln, wollen sie die Welt auf ihre Verzweiflung aufmerksam machen. Das Foto des brennenden Jamphel Yeshi, der sich in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi anzündete, hat den erst 27-Jährigen in der Stunde seines Todes auf paradoxe Weise unsterblich gemacht: das Bild verbreitete sich rasend im Internet, dann druckten es auch die großen Zeitungen dieser Welt.

Doch andererseits sind Selbstverbrennungen zunächst einmal unbuddhistisch: Die Religion verbietet den Selbstmord. Und auch die in Dharamsala ansässige Exilregierung Tibets bringen sie in eine verzwickte Lage. Auch den Premierminister, Lobsang Sangay, erst seit etwas mehr als einem Jahr im Amt:

"Unser Standpunkt ist sehr klar: Wir sind Menschen und wollen nicht zusehen, wie jemand stirbt. Daher haben wir wiederholt dazu aufgerufen, nicht zu drastischen Mitteln zu greifen, wozu Selbstverbrennungen gehören. Aber wir verstehen auch, warum die so etwas tun: weil es in China überhaupt keinen Raum für Protest gibt. Obwohl es also im Buddhismus unterschiedliche Ansichten darüber geben mag: was die Beweggründe angeht, ist klar, dass sie nur sich selbst schaden und es für die Sache der Tibeter tun. Als Mensch versucht man also, sie davon abzubringen. Als Buddhist betet man für sie. Und als Tibeter bekundet man seine Solidarität."

Die Lage ist vertrackt: Zum einen erregen die Selbstverbrennungen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit, die sich die Regierung für die tibetsiche Sache wünscht. Zum anderen wächst der Druck auf sie - einen anderen Pfad zu beschreiten als den vom Dalai Lama so vorgegeben und vorgelebten – den sogenannten Mittleren Weg des Dialogs mit China:

"Mein Beruf ist ohnehin schon schwer genug, da kommt jetzt einfach noch eine weitere Schicht von Schwierigkeiten hinzu. Unsere Haltung ist sehr klar: Wir stehen für Gewaltlosigkeit und für Demokratie. Da gibt es keine Kompromisse."

Seine Heiligkeit, der Dalai Lama, wie ihn ehrfürchtig fast alle Exiltibeter nennen, leitet mit einer Gebetsformel einen Vortrag in Dharamsala ein. Tausende Menschen hocken auf dem Boden, sitzen ihm im Wortsinne zu Füßen und hängen an seinen Lippen. Dabei schaffen es die wenigsten, einen Blick auf den echten Dalai Lama zu erhaschen. Die meisten sehen nur sein Abbild. Auf in dem riesigen, mehrstöckigen Gebäude verteilten Monitoren.

Der Dalai Lama redet über Buddhismus. Über Religion im Allgemeinen. Über Religion im 21. Jahrhundert. Es reiche nicht, erläutert er, in eine Glaubensrichtung hineingeboren zu werden. Blind Rituale zu befolgen. Echter Glaube fuße auf Wissen. Vermutlich ist das nicht als Kommentar gedacht zum religiösen Extremismus, den es hier in der Nachbarschaft, in Afghanistan, in Pakistan gibt. Aber interpretieren ließe sich das so durchaus.

Im Publikum: viele Besucher aus dem Westen, Urlauber, Sinnsuchende. Eine Frau hat die weite Reise aus Polen angetreten, ist wie von Sinnen, als der Dalai Lama – während des Vortrags – ihr vor Rührung tränenüberströmtes Gesicht im Publikum entdeckt, sie zu sich bittet und sie vor aller Augen segnet:

"Ich fühle die Verbindung zu ihm. Von Herz zu Herz. Das ist für mich kein Touristentrip nach Dharamsala."

Bekundet die Frau, die von dieser Blitzaudienz wohl ein Leben lang zehren wird. Der Dalai Lama. Es ist unmöglich, ihn wegen seiner sanftmütigen Art nicht zu mögen, sagen die, die ihm begegnen. Für China dagegen ist er ein Dissident, ein Staatsterrorist, der die Abspaltung Tibets betreibt. In Indien mögen ihn die Menschen - auch wegen seines Humors, er lacht fast konstant. Und viele, die mit ihm diskutiert haben, berichten von unerschöpflicher Weisheit. Spirituell und politisch.

Diese US-Amerikanerin kommt einmal im Jahr nach Nordindien:

"Ich wachse sehr, wenn ich hier bin. Diese Menschen sind anders, sie haben andere Werte, sie sehen die Welt anders."

Der Dalai Lama: ein Heiliger. Im Westen wie ein Superstar, wie ein Popstar verehrt.

Aber auch der Friedensnobelpreisträger hat es – trotz einflussreicher Freunde - nicht geschafft, China zu Zugeständnissen zu bewegen. Vielmehr muss Seine Heiligkeit aus dem Exil mit ansehen, wie sich die Lage in Tibet ständig zuspitzt. Auch der Dalai Lama ist von dort einst geflohen. Musste fliehen. Im Jahr 1959, während des tibetischen Aufstands gegen die chinesische Herrschaft. Kam damals aber natürlich nicht in einem so modernen Gebäude an wie alle, die das heute tun.

So groß wie eine Turnhalle ist die Kantine des Auffanglagers für aus China geflohene Tibeter. Unter einem riesigen Foto des lächelnden Dalai Lama könnten hier locker 500 Leute auf einmal beköstigt werden. Doch an diesem Tag speisen hier gerade mal etwa fünf. Das Kantinenpersonal. Auch die Wäscheleinen, die draußen gespannt sind, zwischen den ganz in Mönchs-Kutten-Rot gehaltenen Backsteinwänden, gehören vor allem den hier Angestellten.

Ein Fluss plätschert ganz in der Nähe, das Auffanglager ist gerade – mit US-Geldern – neu errichtet worden. Sieht ehrlich gesagt weniger wie ein Flüchtlingslager aus, sondern eher wie ein geschmackvoll gestalteter Wohnkomplex für mittelgut verdienende Angestellte. Trotz allem, die Gebäude stehen zu diesem Zeitpunkt so gut wie leer:

Mungyur Yondon: "Vor dem Aufstand in Tibet 2008 haben wir pro Jahr etwa 2000 bis 3000 Flüchtlinge aufgenommen. Doch seitdem ist die Lage dort sehr viel angespannter. Die chinesische Regierung hat zusätzliche Grenzposten errichtet, Militärs sind in der Region. Also ist es sehr schwer, durchzukommen."

Ganze zwei aus Tibet geflohene Mönche beherberge das gerade neu gebaute und für 500 Menschen ausgelegte Auffanglager in Nordindien derzeit, erklärt die stellvertretende Leiterin. Die Flucht ist einfach zu gefährlich. Und zu teuer. Gayrong Chonphel ist einer der beiden Mönche, die es trotzdem geschafft haben. Wie für im Grunde jeden, der hier ankommt, ist auch sein Hauptanliegen: den Dalai Lama zu treffen. Chonphel hat noch ein anderes, nun will er der Welt erzählen, was in seinem Kloster zu Hause geschieht:

"Die Armee und die Polizei hätten im Jahr 2008 sein Kloster besetzt. Um das sogenannte Umerziehungsprogramm durchzusetzen. Von ihm hätten sie verlangt, dass er sich vom Dalai Lama lossage, berichtet Chonphel. Für ihn wie für im Grunde jeden tibetischen Mönch: undenkbar. Heute mit einem Abbild des Dalai Lama erwischt zu werden, kann jedoch lebensgefährlich sein. Chonphel erzählt, er sei damals geflohen und habe sich monatelang in den Wäldern versteckt."

Mönch: "Die Menschen in Tibet sehen mit eigenen Augen, wie ihre Kultur gezwungen wird zu sterben, wie ihre Sprache stirbt. Einige fühlen: es ist besser, tot zu sein, als das mit ansehen zu müssen. Deshalb gibt es diese Selbstverbrennungen. Auch ich habe diese Depression gefühlt."

Nun ist Chonphel in Indien. In Sicherheit. Immerhin. Aber was die Lage in Tibet angeht, so fühlt er sich macht- und hilflos. Die entscheidende Frage ist: Wie soll man nun mit diesen Berichten, die ein Bild der Trostlosigkeit entwerfen, umgehen? Eine Frage, die sich vor allem die Exilregierung stellen muss. In den letzten zehn Jahren, erklärt der Informationsminister, habe es zehn Gesprächsrunden mit China gegeben. Erreicht habe man gar nichts. Dementsprechend apokalyptisch fällt seine Beurteilung der derzeitigen Lage in Tibet aus:

Informationsminister Tashi: "Die Sprache darf nicht frei gesprochen werden. Die tibetische Sprache ist aus vielen Schulen verbannt. Stattdessen wird Chinesisch unterrichtet. Systematisch – ob bewusst oder unbewusst, aber auf jeden Fall systematisch – wird die tibetische Identität zerstört. Die Tibeter sind bereits jetzt eine Minderheit in ihrem eigenen Land. Nun also stehen wir am Scheideweg: wird die tibetische Zivilisation verschwinden oder überleben."

So finster die Lage in Tibet, so wenig ist davon hier - in Dharamsala - zu spüren: Zumindest was Lage und Aussicht betrifft, würde so mancher westlicher Politiker Informationsminister Tashi um dessen Büro sicher beneiden. Etwas abseits vom eher touristischen Dorfkern liegt das Regierungsviertel. Mit Ministerien und allem, was dazugehört. Nur eben: ein paar Nummern kleiner als sonst auf der Welt. Jeder Besucher dürfte sich ein bisschen so vorkommen, als würde von hier aus ein Miniaturstaat regiert. Kein hastiges Gedrängel auf Behördenfluren. Kein Straßenlärm. Keine Autoabgase. Stattdessen: aus jedem Fenster ein Blick in saftig grüne Himalajatäler und davor - Vogelgezwitscher.

Doch inmitten dieser romantisch anmutenden Umgebung wird schwer gerungen - um den richtigen politischen Kurs. Und das heißt: um den richtigen Umgang mit China. Denn viele, vor allem jüngere Exiltibeter scheinen langsam die Geduld zu verlieren. Tsewang Ringzin etwa beansprucht, als Vorsitzender des sogenannten Tibetan Youth Congress für 35000 exilierte Tibeter weltweit zu sprechen:

" Die Dialoge, die wir über die Jahre geführt haben, haben kein Ergebnis gebracht. Das liegt einfach daran, dass China nie ehrlich gewesen ist, wenn es sich an den Verhandlungstisch gesetzt hat. Es will der internationalen Gemeinschaft vorgaukeln, dass es verhandle, aber nichts ist dabei herausgekommen."

Ringzins Ton ist schärfer als der der Exilregierung. Er spricht von einer "andauernden illegalen Besatzung" Tibets durch China. Im Grunde, sagt er, habe man ja schon alles verloren, ein ganzes Land zum Beispiel – und aus genau dem Grund eben nun nichts mehr zu verlieren. Und fordert die Regierung zum Kurswechsel auf:

"Die einzige Lösung für uns ist wirkliche Unabhängigkeit für Tibet. Wir werden unter China nie leben können. Wir können aber mit China als Nachbar leben. Tibet war ja mal eine unabhängige Nation, wurde gewaltsam besetzt von China. Und die chinesische Politik in den letzten 53 Jahren zielte auf die Zerstörung der tibetischen Nation und der Menschen."

Premierminister Lobsang Sangay jedenfalls bekräftigt immer wieder: vom Pfad des sogenannten mittleren Weges, der Gewaltlosigkeit also, vom Dalai Lama vorgegeben, wird nicht abgewichen. Ausflüge ins unwegsame Gelände hält er für gefährlich.

Vielmehr scheint Sangay eher auf ein Wunder zu hoffen – und auf mehr Druck aus Europa, aus Deutschland:

"Natürlich. Wir haben wiederholt die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen. Im Moment ist das ein Teufelskreis: mehr Unterdrückung, mehr Proteste, dann noch mehr Proteste, noch mehr Unterdrückung, mehr Kriegsrecht. Das funktioniert so nicht. Die Europäische Gemeinschaft und Deutschland haben viele eigene, auch tragische Erfahrungen gemacht, wie man mit einem solchen Teufelskreis umgeht. Wenn West-und Ostdeutschland zusammenkommen können, und zwar auf einer gemeinsamen Grundlage, die Freiheit heißt, dann kann das überall gehen. Das sagen wir auch den Chinesen."

Wie ein kleines Paradies mutet das Leben in den buddhistischen Klöstern Dharamsalas an. Aber es ist eben ein ausgelagertes Paradies. Etwa 1500 Exiltibeter leben in Dharamsla. Über ganz Indien verteilt sind es ungefähr 150.000. Und obwohl sie hier in Indien ihr Religion ohne große Einschränkungen ausüben können - für fast jeden der buddhistischen Mönche im Exil lautet das Ziel, eines Tages auf die andere Seite des Himalaya – nach Tibet – zurückzukehren. Oder überhaupt mal die Region zu sehen. Viele sind ja im Exil, manche auch im Flüchtlingslager, geboren worden. Nun sei es ihr einziges Ziel, nicht auch im Exil zu sterben, bekunden viele. Allein: Die Chancen dafür stehen nicht gut.

Der gerade geflohene Chonphel hat gerade eine Botschaft von seiner Familie, die er zurücklassen musste, bekommen: Er solle in jedem Fall in Indien bleiben. Auch dieser Mönch weiß also, dass die Rückkehr ein Traum bleiben wird. Zunächst. So wie die Dinge derzeit politisch stehen allerdings vermutlich – für immer.

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