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Echtzeit | Beitrag vom 21.06.2014

ZeitVon Vergänglichkeit bis Unendlichkeit

Eine Uhreninstallation am Nordeingang des Volksgartens in Düsseldorf, aufgenommen am 24.10.2013 (picture-alliance / dpa / Jan-Philipp Strobel)
Als gingen die Uhren überall gleich: Uhreninstallation am Nordeingang des Volksgartens in Düsseldorf (picture-alliance / dpa / Jan-Philipp Strobel)

Echtzeit beschäftigt sich heute mit Fragen nach der Zeit. Warum ist es zum Beispiel so, dass uns als Kindern zehn Minuten wie eine Unendlichkeit vorkommen, für Erwachsene diese Zeit aber im Flug vergeht?

Wie behält man die Ruhe, wenn man mit einer vergänglichen Ware wie Blumen handelt, aber auch auf der weltgrößten Blumenauktion im holländischen Aalsmeer mitmischen will?

In der Architektur gibt es derzeit einen sehr widersprüchlichen Umgang mit Zeit. Auf der einen Seite soll alles möglichst "Pop Up" sein, also informell und vorübergehend, auf der anderen Seite herrscht eine große Sehnsucht nach der Rekonstruktion des Alten.

An der Arktis scheinen die Uhren anders zu gehen als bei uns – Natur und Menschen jedenfalls folgen dort einem ganz anderen Takt als in unseren Breitengraden.

Und letzte Frage: wie soll man eigentlich die Zeit rumkriegen, wenn Wartezimmer meistens so schrecklich wenig zum Verweilen einladen?

 

Redaktion: Katja Bigalke
Moderation: Susanne Balthasar

Fazit

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