Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Kompressor | Beitrag vom 24.03.2016

Wissenschaftler sollen schweigenWas will uns Umberto Eco mit seinem Testament sagen?

Maike Albath im Gespräch mit Timo Grampes

Beitrag hören
Umberto Eco im September 2015. (imago/Leemage)
Umberto Eco im September 2015. (imago/Leemage)

Zehn Jahre lang, so hat es der Autor, Publizist und Semiotiker Umberto Eco verfügt, soll über sein Werk geschwiegen werden. Aber warum?

Der Mitte Februar verstorbene Wissenschaftler und Schriftsteller Umberto Eco hat in seinem Testament verfügt, dass sich mindestens zehn Jahre lang kein "öffentliches Ereignis" mit ihm und seinem Werk befassen soll. Das betrifft Kongresse, Seminare, Symposien, andere Veranstaltungen und jede Art von Würdigung. Am Wochenende wurde dieser letzte Wille Ecos durch seine Witwe bekannt.

Die Universität Bologna, an der Eco seit 1975 lehrte, hat schon angekündigt, die Verfügung zu respektieren. Aber was wollte Ecos damit genau erreichen? Postume Deutungshoheit über sein Werk? Ist das eine letzte, verschmitzte Kritik an Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien?

Unsere Frage des Tages richtet sich heute an die Literatur-Journalistin Maike Albath:

Warum hat Umberto Eco zehn Jahre öffentliches Schweigen über sein Werk verfügt?

Mehr zum Thema

Aus den Feuilletons - "Eine intellektuelle Vaterfigur"
(Deutschlandradio Kultur, Kulturpresseschau, 21.02.2016)

Sigrid Löffler zum Tod Umberto Ecos - Ein Intellektueller mit ungeheurer Reichweite
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 20.02.2016)

Zum Tod des Semiotikers Umberto Eco - Die ganze Welt besteht aus Zeichen
(Deutschlandradio Kultur, Sein und Streit, 21.02.2016)

Italienischer Autor wurde 84 Jahre alt - Umberto Eco ist tot
(Deutschlandradio Kultur, Aktuell, 20.02.2016)

Fazit

Internationaler Leibniz-KongressEuropa als Universum der Gelehrten
Blick auf die Leibniz Universität in Hannover (Juli 2016) (imago/Rust)

Unter dem Motto "Für unser Glück oder das Glück anderer" wird Hannover im Rahmen des Internationalen Leibniz-Kongresses Schauplatz von mehr als 300 wissenschaftlichen Vorträgen. Dabei setzt die Europa-Vision des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz einen besonderen Akzent.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur