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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 10.02.2016

Wie der Historiker Andreas Rödder die Gegenwart erklärt"Wir denken immer flächiger und verlieren logische Tiefe"

Moderation: Winfried Sträter

Der Historiker Andreas Rödder im Porträt (picture alliance / dpa / Fredrik Von Erichsen)
Der Historiker Andreas Rödder (picture alliance / dpa / Fredrik Von Erichsen)

Digitalisierung, Gleichstellung oder Klimawandel: Der Historiker Andreas Rödder nimmt seine Leser mit auf einen Crashkurs durch die Geschichte der Gegenwart. Im Gespräch mit Winfried Sträter erläutert Rödder seine spezielle Sicht auf die heutige Zeit.

Andreas Rödder versucht, als Historiker gleichsam aus der Vogelperspektive zu skizzieren, in welcher Landschaft wir uns bewegen. Er zeigt, wie wir in der Gegenwart eingebunden sind in historisch gewachsene Geflechte. Dabei stellt Rödder fest, dass die Digitalisierung unser Denken verändert: Wir beginnen, "flächig zu denken", sagt Rödder. Neben der Digitalisierung sieht er das Jahr 1973 als Wendepunkt in der globalen Wirtschaftsentwicklung - und sieht in der Inklusionsdebatte eine Ideologie der Epoche, die der Postmoderne folgt.

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