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Feature / Archiv | Beitrag vom 30.01.2016

Whistleblowing in den USAHeimat der Mutigen

Warum Edward Snowden fliehen musste

Von: Dieter Wulf

Edward Snowden bei einer Videokonferenz im Juni 2014. (FREDERICK FLORIN / AFP)
Edward Snowden bei einer Videokonferenz im Juni 2014. (FREDERICK FLORIN / AFP)

Spätestens als im Juni 2013 Edward Snowden Hongkong Richtung Russland verließ, war klar: Zurück ins "Land der Freiheit, Heimat der Mutigen", wie es in der amerikanischen Nationalhymne heißt, kehrt der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter voraussichtlich nicht.

Frühere Whistleblower sind sich einig: In den USA hätte Snowden keinen fairen Prozess zu erwarten. Der Autor spricht mit ehemaligen NSA-Mitarbeitern und Tipp-Gebern, Informanten und Menschenrechtsaktivisten, Wissenschaftlern und Snowden-Vertrauten sowie Mitarbeitern beim "Government Accountability Project", der führenden Whistleblower-Schutz-Organisation.

Regie: Alexandra Distler
Mit: Steven Scharf, Thomas Albus, Burchard Dabinnus u.v.a.
Ton: Michael Krogmann
Produktion: BR / HR 2014
Länge: 53'06

 

Dieter Wulf, geboren 1961 in Düren, studierte in Berlin und Washington Politikwissenschaften, Journalist. Arbeitet für Rundfunkanstalten, Tages- und Wochenzeitungen. Einer seiner Schwerpunkte ist die internationale Friedens- und Sicherheitspolitik. Er lebt in Berlin. Zuletzt: "Die Sanktionslüge. Deutschland und die Bombe der Ajatollahs" (HR 2010). Erhielt 2011 den Arthur-Koestler-Preis für seinen Magazin-Beitrag "Sterbehilfe-Forum in Berlin" (DLF 2011).

 

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