Seit 20:03 Uhr In Concert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr In Concert
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.02.2012

Wegbereiter eines neuen Blicks auf Japan

Annemarie Jaeggi zum Tod des Fotografen Ishimoto Yasuhiro

Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Stock.XCHNG / Eugenie Koo)
Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Stock.XCHNG / Eugenie Koo)

Der japanisch-amerikanische Fotograf Ishimoto Yasuhiro ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Die Welt habe einen einzigartigen Meister seines Fachs verloren, sagte die Direktorin des Berliner Bauhaus-Archivs, Annemarie Jaeggi.

Andrea Gerk: Was macht denn Ishimoto Yasuhiros Arbeit so einzigartig?

Annemarie Jaeggi: Ich glaube, dass Ishimoto so einzigartig ist, weil er ein Vermittler zwischen den Kulturen war. Er ist ja sowohl amerikanischen Ursprungs aber auch japanischen, also er hat japanische Eltern, aber er ist in beiden Ländern groß geworden. Und ausgebildet wurde er in Chicago am Institute of Design und das ist die Nachfolgeschule des "New Bauhaus", so dass er mit einem westlichen Blick der japanischen Kultur sich näherte. Und ich denke, da hat er einfach Brücken geschlagen: Er hat sowohl für die westliche Welt die Augen geöffnet für Japan wie auch umgekehrt.

Das vollständige Gespräch mit Annemarie Jaeggi können Sie bis zum 7. Juli 2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

Bis zum 12. März sind 55 Schwarz-Weiß-Fotografien von Ishimoto Yasuhiro im Berliner Museum für Gestaltung zu sehen.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDisziplinverstöße oder Schlimmeres
Die Statur des nackten Donald Trump, die von Aktivisten an mehreren Standorten in den USA aufgestellt wurden, darunter Los Angeles, California, USA (EPA)

Die "FAZ" hadert mit Menschen, die sich an der falschen Stelle zurückhalten. Und die "Welt" nimmt die Gemeinsamkeiten Donald Trumps und Theodore Roosevelts unter die Lupe. Dabei findet das Blatt - zum Glück - einen ziemlich deutlichen Unterschied.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

62. Verleihung der Goethe-MedaillenMigration als Motor
Der nigerianische Fotograf Akinbode Akinbiyi  (Emeka Okereke)

"Migration der Kulturen - Kulturen der Migration" - dies war das Motto der 62. Verleihung der Goethe-Medaillen. Ausgezeichnet wurden der Schriftsteller Juri Andruchowytsch, der Fotograf Akinbode Akinbiyi und der Direktor des georgischen Nationalmuseums David Lordkipanidze.Mehr

Dokumentarfilm über Immobilienboom"Ein System der Gier"
Zahlreiche Baukrähne sind in Berlin zu sehen - vor allem bezahlbare neue Wohnungen werden gebraucht. (dpa / Jörg Carstensen)

"Muss ein Hartz-IV-Empfänger am Potsdamer Platz wohnen?", fragt einer der Protagonisten im Dokumentarfilm "Die Stadt als Beute". Filmemacher Andreas Wilcke hat vier Jahre lang den Immobilienboom in Berlin beobachtet - und zeigt eindringlich, wie Wohnraum zur Ware verkommt.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur