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Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.02.2012

Wegbereiter eines neuen Blicks auf Japan

Annemarie Jaeggi zum Tod des Fotografen Ishimoto Yasuhiro

Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Stock.XCHNG / Eugenie Koo)
Blick auf die japanische Hauptstadt Tokio (Stock.XCHNG / Eugenie Koo)

Der japanisch-amerikanische Fotograf Ishimoto Yasuhiro ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Die Welt habe einen einzigartigen Meister seines Fachs verloren, sagte die Direktorin des Berliner Bauhaus-Archivs, Annemarie Jaeggi.

Andrea Gerk: Was macht denn Ishimoto Yasuhiros Arbeit so einzigartig?

Annemarie Jaeggi: Ich glaube, dass Ishimoto so einzigartig ist, weil er ein Vermittler zwischen den Kulturen war. Er ist ja sowohl amerikanischen Ursprungs aber auch japanischen, also er hat japanische Eltern, aber er ist in beiden Ländern groß geworden. Und ausgebildet wurde er in Chicago am Institute of Design und das ist die Nachfolgeschule des "New Bauhaus", so dass er mit einem westlichen Blick der japanischen Kultur sich näherte. Und ich denke, da hat er einfach Brücken geschlagen: Er hat sowohl für die westliche Welt die Augen geöffnet für Japan wie auch umgekehrt.

Das vollständige Gespräch mit Annemarie Jaeggi können Sie bis zum 7. Juli 2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

Bis zum 12. März sind 55 Schwarz-Weiß-Fotografien von Ishimoto Yasuhiro im Berliner Museum für Gestaltung zu sehen.

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