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"Was ist der Mensch in der Katastrophe?"

Ein Theaterprojekt der costa compagnie auf Spurensuche in Fukushima

Felix Meyer-Christian im Gespräch mit Susanne Burkhardt

Fukushima nach der Katastrophe
Fukushima nach der Katastrophe (picture alliance / dpa)

Mit dem Stück "Fukushima, my love" geht die costa compagnie aus Hamburg auf die Spurensuche in Japan. Das Projekt sei eine Archäologie, mit dem Ziel, Geschichten und Erlebnisse der Katastrophe an die Oberfläche zu bringen, erklärt Felix Meyer-Christian, der Regisseur des Theaterprojektes.

Eineinhalb Jahre nach der Katastrophe reist ein Mitglied der costa compagnie im Oktober 2012 auf Spurensuche durch Japan. Zurück kehrt er mit einem Rucksack voller Interviews, Geschichten, Erlebnissen, Sounds und Videobildern.'

In ihrer neuen Produktion überprüft die Compagnie nun, ob sich anhand der Recherchereise und einer Performance in Hamburg unsere zeitliche, räumliche und kulturelle Distanz zu den Ereignissen der Katastrophe verringern lässt.

Drei Tänzer, zwei Performer, eine Musikerin und ein Videokünstler nähern sich anhand der vor Ort geführten Interviews und über eine Vielzahl japanischer Mythen, Musiken und Videos dem Unbegreiflichen in einer fremden und entfernten Kultur.

Es entsteht ein sinnlich-essayistischer Abend zwischen Tanz, situativer Installation und Theater, der die Frage fokussiert: Was ist der Mensch in der Katastrophe?


Das vollständige Gespräch mit Felix Meyer-Christian können Sie mindestens bis zum 20.6.2013 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

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