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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 28.11.2010

"Von Liverpool nach Karl-Marx-Stadt"

Die Geschichte der Beatles in der DDR

Ein Feature von Olaf Leitner aus dem Jahr 1984, vorgestellt von Claus Bredel

Paul McCartney, John Lennon, Ringo Starr und George Harrison (v.l.n.r) (AP Archiv)
Paul McCartney, John Lennon, Ringo Starr und George Harrison (v.l.n.r) (AP Archiv)

2010 ist ein richtig rundes Beatles-Jahr: Vor 40 Jahren das Ende, vor 50 Jahren der Beginn. Unzählige Beiträge wurden ihnen deshalb in diesem Jahr gewidmet, aber ein Aspekt kam dabei kaum vor: Die Beatles und die DDR. Eine spannende Geschichte, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen und noch vor dem Ende des Jubiläumsjahrs senden.

Die Geschichte der Band in der DDR ist eine weitere Lektion darüber, wie der Sozialismus mit der Kultur aus dem Kapitalismus umgegangen ist. Die halb ernste, halb ironische Antwort des Autors Olaf Leitner in Kurzform: Er geht erst so mit ihr um und dann aber so. Und manchmal geht er so und so mit ihr zur gleichen Zeit um.

Als Olaf Leitner seine Sendung im Juni 1984 produzierte, existierte noch die DDR und auch die Geschichte über den Umgang mit den Beatles war noch nicht zu Ende geschrieben. Aber eines war damals schon sicher: Die berühmt gewordene Aussage von Walter Ulbricht über die "Monotonie des Je-Je-Je", die man in der DDR nicht kopieren müsse, teilte 1984 niemand mehr.

Aus den Archiven

RIAS 1973 Popmusik in der DDR
Die "Puhdys" während ihres Auftritts in der Hamburger "Fabrik". Am 10. November 1976 trat zum ersten Mal eine Rockband aus der DDR in einem westdeutschen "Rockschuppen" auf. Die "Puhdys" singen in deutscher Sprache und sind die absolute Top-Gruppe der DDR. (pichture alliance / Heidtmann)

In einer Sendung des RIAS-Jugendfunks vom 29.3.1973 beschreibt Hans-Günter Goldbeck-Löwe eine "neue Popmusik in der DDR", eine Musik, die vorsichtig einen eigenen Weg sucht. Mehr

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