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Feature / Archiv | Beitrag vom 31.10.2012

¡Viva la muerte!

Von Christian Lerch

Blick auf die befestigte Grenze zwischen der mexikanischen Stadt Tijuana und dem US-amerikanischen San Diego in  Kalifornien (picture alliance / dpa / epa / Mike Nelson)
Blick auf die befestigte Grenze zwischen der mexikanischen Stadt Tijuana und dem US-amerikanischen San Diego in Kalifornien (picture alliance / dpa / epa / Mike Nelson)

In den 'Narcocorridos', den Drogen-Balladen aus Nordmexiko, werden die Morde der mexikanischen Drogenbosse wie Heldentaten besungen. Millionenfach verkaufen sich die CDs und Kassetten der im Radio verbotenen Lieder und machen ihre Musiker reich.

Narcocorridos sind vor allem dort populär, wo die Drogenhändler und Drogenkartelle am brutalsten den Alltag der Menschen bestimmen, in Culiacán oder Tijuana an der mexikanischen Grenze zu den USA.

Über 50 000 Menschen fielen allein in den vergangenen sechs Jahren dem blutigen Konflikt zum Opfer.

Auch die selbst ernannten 'Chronisten' der verfeindeten Kartelle müssen mitunter den Tod fürchten. Komponieren sie für das falsche Kartell, stehen sie auf der Abschussliste.


Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Gunter Schoß, Sascha Icks Heinz Kloss u.a.
Ton: Olaf Dettinger
Produktion: WDR/ORF 2012
Länge: 53‘03


Christian Lerch, geboren 1978 in Bregenz, lebt in Berlin und Wien. Ausgezeichnet mit dem Åke-Blomstroem-Award 2008. Zuletzt: 'Blutschlamm' (ORF/SWR 2011).

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