Feature / Archiv /

¡Viva la muerte!

Von Christian Lerch

Blick auf die befestigte Grenze zwischen der mexikanischen Stadt Tijuana und dem US-amerikanischen San Diego in  Kalifornien
Blick auf die befestigte Grenze zwischen der mexikanischen Stadt Tijuana und dem US-amerikanischen San Diego in Kalifornien (picture alliance / dpa / epa / Mike Nelson)

In den 'Narcocorridos', den Drogen-Balladen aus Nordmexiko, werden die Morde der mexikanischen Drogenbosse wie Heldentaten besungen. Millionenfach verkaufen sich die CDs und Kassetten der im Radio verbotenen Lieder und machen ihre Musiker reich.

Narcocorridos sind vor allem dort populär, wo die Drogenhändler und Drogenkartelle am brutalsten den Alltag der Menschen bestimmen, in Culiacán oder Tijuana an der mexikanischen Grenze zu den USA.

Über 50 000 Menschen fielen allein in den vergangenen sechs Jahren dem blutigen Konflikt zum Opfer.

Auch die selbst ernannten 'Chronisten' der verfeindeten Kartelle müssen mitunter den Tod fürchten. Komponieren sie für das falsche Kartell, stehen sie auf der Abschussliste.


Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Gunter Schoß, Sascha Icks Heinz Kloss u.a.
Ton: Olaf Dettinger
Produktion: WDR/ORF 2012
Länge: 53‘03


Christian Lerch, geboren 1978 in Bregenz, lebt in Berlin und Wien. Ausgezeichnet mit dem Åke-Blomstroem-Award 2008. Zuletzt: 'Blutschlamm' (ORF/SWR 2011).

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Feature

Die Nokia-Karawane

Der Schauspieler Patrick Güldenberg

Durch Steppen, Wüsten und Gebirge sind Mensch und Tier unterwegs auf abenteuerlicher Reise: so der Mythos "Karawane". Die Karawanen heute sind weniger pittoresk.

 

Hörspiel

Album (1/2)

Friedhelm Ptok im Studio am Mikrofon.

Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot, mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?