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Feature / Archiv | Beitrag vom 24.10.2012

Vertrauensfragen

Über die Macht eines schwer bestimmbaren Phänomens (Ursendung)

Von Angelika Brauer

Vertrauen hat man meist innerhalb der eigenen Familie (Stock.XCHNG / Denise Docherty)
Vertrauen hat man meist innerhalb der eigenen Familie (Stock.XCHNG / Denise Docherty)

Es gibt wohl keinen zweiten Begriff, der zurzeit so inflationär gebraucht wird wie der des Vertrauens, vor allem im Finanz- und Politikbereich. Dabei sollte man schon unterscheiden, ob man in Systeme wie Wirtschaft, Wissenschaft, Politik vertraut oder ob sich das Vertrauen auf das Verhältnis zwischen Menschen bezieht, die sich so nah sind wie Eltern und Kinder, Geliebte und Freunde.

Die Autorin hat durch Gespräche mit Soziologen, Philosophen und einer Psychoanalytikerin nach Antworten gesucht: Wie kommt diese rätselhafte Bindekraft überhaupt zustande? Was ist mit Ur-Vertrauen gemeint? Und warum darf vom fraglosen Vertrauen der Kindheit in der rationalen Welt des Erwachsenen kein Rest mehr bleiben?


Regie: Wolfgang Rindfleisch
Mit: Barbara Philipp, Eva Meckbach, Max Urlacher, David Czesienski
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur 2012
Länge: 50"16


Angelika Brauer, studierte Germanistik und Philosophie. Lebt in Berlin und arbeitet vor allem für das Radio-Feature. Zuletzt: 'Rechnend und berechnend - Geschäftsmodell Leben' (WDR 2011).

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