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Literatur / Archiv | Beitrag vom 03.01.2016

Verleihung des Kleistpreis 2015 an Monika RinckRegisterreichtum und stupender Witz

Redaktion: Jörg Plath

(picture alliance / dpa / Patrick Seeger)
Die Lyrikerin und Essayistin Monika Rinck (picture alliance / dpa / Patrick Seeger)

Monika Rinck ist die Trägerin des Kleistpreises 2015. Die Verleihung der Auszeichnung Ende November in Berlin inszenierte Claus Peymann. Kleist-Gesellschaft-Präsident Günter Blamberger würdigte dabei die Autorin als "Meisterin aller Tonlagen".

Im November ist die Lyrikerin Monika Rinck mit dem Kleistpreis ausgezeichnet worden, einem der angesehensten deutschen Literaturpreise. Die Verleihung inszenierte Claus Peymann im Berliner Ensemble mit Günter Blamberger von der Kleist-Gesellschaft, dem Laudator Heinrich Detering, den Schauspielern Claudia Burckhardt, Anke Engelsmann, Jörg Thieme und Thomas Wittmann sowie Preisträgerin Monika Rinck. Die Musik komponierten Bo Wiget und Franz Tröger.

Die Berliner Autorin Monika Rinck sei eine "Meisterin aller Tonlagen", meinte der Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger. "Rincks Registerreichtum ist so stupend wie ihr Witz. Ihre Texte können alles zugleich sein: virtuos und gelehrsam, berührend und pointenreich, humorvoll und melancholisch", sagte Blamberger auf der Preisverleihung im November. Bekannt wurde die 46-jährige Autorin mit den Lyrikbänden "Helle Verwirrung" (2009) und "Honigprotokolle" (2012), sie schreibt aber auch Prosa und Essays.

Der Kleist-Preis ist mit 20:000 Euro dotiert. Frühere Preisträger waren unter anderem Heiner Müller, Herta Müller, Daniel Kehlmann und Sibylle Lewitscharoff. 

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