Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 02.06.2010

"Vergebung"

Jörg Taszman über die Fortsetzung der skandinavischen Thriller-Trilogie

"Vergebung" ist nach "Verblendung" und "Verdammnis" die Verfilmung des dritten Teils der Trilogie des schwedischen Bestseller-Autors Stieg Larsson. Im Mittelpunkt steht wiederum die Punker-Hackerin Lisbeth Salander.

Schweden/Dänemark 2009, Regie: Daniel Alfredson, Hauptdarsteller: Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Annika Hallin, 146 Minuten, frei ab 16 Jahren

Auch der dritte und letzte Teil aus der Millenium Trilogie nach dem spannenden Bestseller von Stieg Larsson kann vor allem wegen der unglaublich charismatischen und intensiv spielenden Noomi Rapace in der Hauptrolle der Punkerin und unangepassten Hackerin Lisbeth Salander überzeugen. Sie liegt nach einer Auseinandersetzung am Ende des II. Teils mit ihrem leiblichen Vater, einem Schwerverbrecher, schwer verletzt auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

Fatalerweise liegt gleich daneben dieser unsägliche biologischer Erzeuger. Allerdings wirft ihr die schwedische Staatsanwaltschaft immer noch diverse Morde vor und nur der Journalist Mikael "Kalle" Blomkvist weiß um ihre Unschuld und das politische Komplott, das hinter diesen Morden steht. So bekommt der in den ersten Teilen etwas blasse schwedische Star Michael Nyqkvist diesmal die Gelegenheit, facettenreicher zu spielen.

Mit viel Spannung inszeniert geht hier eine gelungene europäische Trilogie mit Blockbusterqualitäten zu Ende. Nun darf man sich auf die jeweils längeren TV Fassungen freuen, die vielleicht einige dramaturgische Verknappungen wieder aufwiegen.

Filmhomepage

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsHouellebecq droht "Le Monde"
Porträtfoto des französischen Autors Michel Houellebecq, der am 19.01.2015 in Köln seinen Roman "Unterwerfung" im Rahmen des internationalen Literaturfestival Lit.Cologne vorstellt. (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)

Seine Beziehung zu "Le Monde" sei geprägt von Hass, schreibt Michel Houellebecq in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Im selben Text bedankt er sich für den Frank-Schirrmacher-Preis, der ihm übergeben wurde. Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Schirrmacher-PreisAuszeichnung für den Provokateur
Michel Houellebecq, hier beim Filmfest in Venedig. (imago/Xinhua)

Der französische Schriftsteller Michel Houllebecq erhält den Frank-Schirrmacher-Preis. Man habe einen Autor ausgewählt, "der als Anreger und Visionär eine ebenso präzise wie hintergründige Sprache" pflege, heißt es von Seiten des Stiftungsrates.Mehr

Antike Kunst in ÄgyptenMuseum in Mallawi wieder eröffnet
Die Büste des Pharaos Echnaton im Museum in Luxur  (picture alliance/dpa/Foto: Rech)

Während Ausschreitungen in 2013 wurde das Museum für Altertümer im oberägyptischen Mallawi geplündert und zerstört. Nach einer liebevollen Restaurierung ist es jetzt wiederöffnet worden. Damit soll auch ein Zeichen des Neuanfanges in der Region gesendet werden. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur