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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 03.02.2010

"Verdammnis"

Jörg Taszman über die Fortsetzung einer skandinavischen Erfolgsgeschichte

Der zweite Teil der Millennium-Trilogie nach den Krimis von Stieg Larsson: Hackerin Lisbeth Salander - die selbst verdächtigt wird, Morde begangen zu haben - unternimmt einen Rachefeldzug gegen ihre alten Peiniger.

Schweden/Dänemark 2009. Regie: Daniel Alfredson. Hauptdarsteller: Noomi Rapace, Mikael Nykvist. Länge: 129 Minuten.

Auch die Verfilmung von "Verdammnis", dem zweiten Teil der erfolgreichen Stig Larsson Thriller, kann sich wieder sehen lassen. Diesmal geht es primär um den Mord an einem jungen Journalistenpaar, das einen großen Skandal mit Mädchenhandel und Prostitution aufgedeckt hat. Erstaunlichweise soll Lisbeth Salander die Morde begangen haben, die jedoch selbst jahrelang ein Opfer der schwedischen Justiz war. Und so vertraut die geniale Computerhackerin auch nur sich selbst und versucht den Fall allein zu lösen. Hilfe bekommt Lisbeth vom Journalisten Mikael Blomkvist.

Noch mehr als im ersten Teil "Verblendung" kristallisiert sich die von Noomi Rapace atemberaubend intensiv gespielte Lisbeth Salander als die heimliche Hauptfigur der Geschichte heraus. Ihre dunkle Vergangenheit kommt diesmal ans Licht und der Film ist, wie das Buch, viel mehr als nur ein genreüblicher Thriller, sondern ein gesellschaftskritisches Porträt von Schweden und ein beunruhigender Blick in die dunklen Seiten der menschlichen Seele, in das Monster im Menschen.

Filmhomepage der Millenium-Trilogie.

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