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Feature / Archiv | Beitrag vom 27.02.2016

Über Krieg, Geschichte und TraumaJenseits der Trivialisierung des Tötens

Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog

Menschen im Jemen betrachten die Trümmer zerstörter Häuser im Dorf Bani Matar, 70 Kilometer westlich der Hauptstadt Sanaa. (afp / Mohammed Huwais)
Gewalt als Fundament unserer Kultur? (afp / Mohammed Huwais)

Die Psychoanalytiker Françoise Davoine und Jean-Max Gaudillière verfolgen seit 40 Jahren die Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg. Ihr Fazit: Gewalt ist das Fundament unserer Kultur.

Was macht extreme Gewalt mit Menschen, die ihr ausgesetzt sind? Janine di Giovanni berichtet seit über 20 Jahren von immer brutaleren Kriegen. Erst im gewöhnlichen Alltagsleben ist sie zusammengebrochen.

Ein israelischer Scharfschütze hat an gezielten Tötungen mitgewirkt und sein Schweigen gebrochen. 

Das Feature kann beim SWR nachgehört werden.

Regie: Felicitas Ott
Mit: Manuel Harder, Wolfgang Michalek, Abak Safaei-Rad u.a.
Ton: Mathias Illner
Produktion: SWR 2015

Länge: 54'11

Heike Brunkhorst, Autorin und Regisseurin. Zuletzt: "Traumspuren. Über Juliano Mer-Khamis und das Freedom Theatre in Jenin" (DLF / NDR / WDR 2014).

Roman Herzog, Hörfunkautor für die ARD. Zuletzt: "Pathologien der Freiheit" (SWR 2014).

 

Feature

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Für die DDR waren sie "Menschenhändler", für den Westen anfänglich idealisierte Helden, später Störfaktoren im deutsch-deutschen Dialog und Spielball ideologischer Ränke. Mehr

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