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Feature / Archiv | Beitrag vom 15.05.2013

Über die Uneigentlichkeit und Unheimlichkeit des Sprechens

Wie Künstler die Stimme imaginieren (Ursendung/ Programmschwerpunkt: Die zweite Stimme)

Von Inke Arns und Ingo Kottkamp

Wer spricht da eigentlich? (AP)
Wer spricht da eigentlich? (AP)

Sie rufen bis zur Erschöpfung. Sie lösen sich von Urheber und Quelle. Sie stammen von Toten, die mit Lebenden im Duett singen. Der Mensch klingt wie eine Maschine, Barbie wie Ken, der Bordcomputer wie ein sanfter Freund.

Stimmen, die von Künstlern inszeniert und imaginiert sind, machen nicht nur das Fremde im Vertrauten, das Monströse im Alltäglichen hörbar, sie werfen auch immer wieder die Frage auf: Wer spricht da eigentlich?

Das Feature entsteht im Zusammenhang mit der Ausstellung "His Master's Voice: Von Stimme und Sprache" im Hartware MedienKunstVerein Dortmund.

Im O-Ton sind zu hören: Inke Arns, Matei Bellu, Stefanie Brysch, Erik Bünger, Ingo Kottkamp, Stefan Panhans, Martin Riches und Ulrike Sowodniok.

Regie: die Autoren
Produktion: DKultur 2013
Länge: 53'29

Inke Arns, geboren 1968 in Bonn, Kuratorin und Autorin, ist künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund. Sie lebt in Berlin und Dortmund.

Ingo Kottkamp, geboren 1972 in Baden-Baden, Hörfunkautor und Regisseur, Featureredakteur bei Deutschlandradio Kultur.

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