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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 10.12.2008

"Tintenherz"

Jörg Taszman über die Verfilmung des Bestsellers von Cornelia Funke

Die Geschichte um Buchbinder Mo, der Figuren aus Büchern zum Leben erwecken kann, schwelgt in pittoresken Italien-Bildern. Doch der filmischen Umsetzung des erfolgreichen Fantasy-Romans von Cornelia Funke fehlt es an Seele. Die von Hollywood-Star Brendan Fraser gespielte Hauptfigur bleibt eindimensional.

Deutschland / Großbritannien / USA 2007. Regie: Iain Softley. Darsteller: Brendan Fraser, Paul Bettany, Helen Mirren, Jim Broadbent, Andy Serkis, Eliza Hope Bennett. Länge: 106 Minuten. Ab zwölf Jahren

Nicht wirklich überzeugende Bestsellerverfilmung nach einer Vorlage von Cornelia Funke. Der in pittoresken Italien-Bildern schwelgenden Geschichte um den Buchbinder Mo, der beim Vorlesen des Buches "Tintenherz" einige Figuren unfreiwillig zum Leben erweckte, fehlt es einfach an Seele. Mit viel Aufwand und Special Effects alleine schafft man nicht immer eine so überzeugende Serie wie bei den Harry-Potter-Filmen.

Hollywood-Star Brendan Fraser spielt wie zu oft eindimensional, wenn auch nicht unsymphatisch, kann aber den Film nicht tragen. So bleibt nur Stückwerk und die weitaus besser agierenden Helen Mirren als verrückte Tante oder der bestechende Paul Bethany als einsamer Feuerspucker aus dem Märchen, der wieder zurück ins Buch möchte. Aber dadurch werden zwei Nebenfiguren zum Ereignis und das große Ganze lässt den Betrachter seltsam kalt.

Filmhomepage "Tintenherz"

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