Donnerstag, 23. Oktober 2014MESZ10:52 Uhr

Multimedia

Hörspiel zum Nachhören

FeatureStimme der Stimmlosen
Indonesien: Bauern arbeiten in einem Reisfeld in der Nähe des Dorfes Abang, aufgenommen am 06.04.2007.

Lokalradios sind in Indonesien ein unverzichtbares Kommunikationsmittel. Der Regierung sind sie allerdings häufig ein Dorn im Auge, weil sie zu selbstständig, zu selbstbewusst agieren.Mehr

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Zehn Jahre Wurfsendung

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Kultur

Filme der WocheAnsingen gegen ein altes Rollenbild

Doris Dörrie porträtiert im Dokumentarfilm "Dieses schöne Scheißleben" selbstbewusste mexikanische Sängerinnen der Mariachi-Volksmusik. Der Film zeigt, wie sich die sogenannten Mariachis in ihrem Kampf in einer von Machos dominierten Welt behaupten.

Politik & Zeitgeschehen

TunesienNeue Investoren braucht das Land

Tunesien nimmt Kurs in Richtung Demokratie. Ein Problem bleibt aber: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stimmung nach wie vor schlecht. Jetzt gilt es, politische Stabilität zu wahren, damit die Investoren bleiben - und neue kommen.

EU-KommissionKoalieren gegen rechte Populisten

Jugendarbeitslosigkeit, drohende Deflation und eine aufkeimende Europamüdigkeit fordern die europäische Politik. Die neue EU-Kommission sollte deshalb einen Neuanfang wagen, meint Deutschlandradio-Korrespondent Thomas Otto.

 

Literatur

Emigranten-RomanEinsamkeit, Hoffnung, Neuanfang

Eine Wiederentdeckung: Walter Bauer galt Anfang der 30er-Jahre als literarischer Newcomer. Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierte er nach Kanada. Sein Roman "Die Stimme. Geschichte einer Liebe" erzählt, was es bedeutet, in der Fremde neu beginnen zu müssen.

ErzählbandWie böse und verloren der Mensch ist

Dem chilenischen Autoren Roberto Bolaño war keine Kloake zu dreckig: In seinem Buch "Mörderische Huren" taucht er in die Abgründe verlotterter Milieus weltweit und setzt dem Leser eine fundamentale Zivilisationskritik vor.

 

Jean Paul SartreSehnsucht nach Unberührtheit

Der Schriftsteller und Philosoph Jean Paul Sartre wehrte er sich zeitlebens gegen den Status einer "Institution". Er wollte allein auf seine eigenen Mittel vertrauen und misstraute Ehrungen - und lehnte auch den Literaturnobelpreis vor 50 Jahren ab.

 

Musik

Pop-DiskursWas wären wir ohne Mutter?

Mutter ist eine Berliner Band, die nie in der ersten Reihe gespielt, den Pop-Diskurs aber seit Jahren vorangetrieben hat. Gerade ist ihr neues Album "Text und Musik" erschienen, der Rolling Stone hat es zum Album der Woche gekürt.

Chor der WocheEine familiäre Zusammenkunft

Frauen aus ganz Deutschland reisen mehrmals im Jahr nach Mönchengladbach. Gemeinsam singen sie in dem Chor "Cant'ella" auf hohem Niveau, tauschen Rezepte sowie Kinderkleidung und genießen die Zeit miteinander.

 

Wissenschaft

Postheroismus Wenn Helden nicht mehr nötig sind

Heroische Werte sind in westlichen Gesellschaften nicht mehr en vogue. Was aber passiert, wenn die Figur des Helden nur noch als Superman oder Harry Potter anrückt? Über Helden und eine Gesellschaft, die scheinbar keine mehr braucht.

WissenEin Denkmal für Wikipedia

Am Mittwoch wurde im polnischen Slubice ein Denkmal für Wikipedia enthüllt. Der Organisationstheoretiker Leonhard Dobusch begrüßt die Würdigung des Online-Lexikons: Man könne dessen Bildungsbeitrag nicht hoch genug einschätzen.

 

KlangkünstlerDer Körper als Instrument

Phil Dadson nennt sein Projekt "Bodytok Quintet" oder auch "Menschliches Instrumenten Archiv". Er filmt Menschen, die ihren Körper als Klanginstrument einsetzen, sei es mit den Lippen, der Schulter oder Hüfte.