Mittwoch, 2. September 2015MESZ12:31 Uhr

Verrohte SpracheWenn Gegner als "Mob" bezeichnet werden

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat kürzlich die rechtsradikalen Randalierer im sächsischen Heidenau als "Pack" bezeichnet. Unserem Autor Eberhard Straub ist das übel aufgestoßen: Der Wirtschaftsminister diskriminiere willkürlich und mache es sich furchtbar einfach.

Lyriksommer

Hörspiel zum Nachhören

Ursendung Vier Schüsse in Missoula
(Daniel Reinhardt/dpa)

Am 27. April 2014 feuert der 29-Jährige Markus K. aus Missoula, Montana, in seiner Garage vier Schüsse auf den 17-Jährigen Diren D. aus Hamburg. Der Schütze hatte auf der Lauer gelegen. Er war sehr wütend. Stellte eine Falle.Mehr

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Podcast

Kultur

Politik & Zeitgeschehen

Aus den FeuilletonsWie die "taz" die Einwanderung regeln will

Nicht mehr und nicht weniger: Einen "Entwurf für ein liberales Einwanderungsgesetz" stellt die "taz" zur Diskussion. Abschiebungen sind in diesem ausdrücklich ausgeschlossen. In der "FAZ" wird erklärt, warum sich Deutschland in der Flüchtlingsfrage nicht wegducken kann.

 

Literatur

Pierre Bost: "Bankrott"Ein Erfolgreicher auf Abwegen

Ein impulsiver Geschäftsmann erlebt eine Midlife-Crisis mit schwerwiegenden Folgen. Bereits im Jahr 1928 erschien "Bankrott" von Pierre Bost: Ein zeitloser Roman mit faszinierender historischer Dimension, der zum 40. Todestag des Autors ins Deutsche übersetzt wurde.

Musik

MusikethnologieVom Wert der kulturellen Vielfalt

Kultureller und ethnischer Reichtum durch Einwanderer: Das spiegelt die CD-Box "Folksongs of another America". Sie konzentriert sich auf die Region des Mittleren Westens und präsentiert Feldaufnahmen, die so noch nie zu hören waren, urteilt Arndt Peltner.

Musikfest BerlinEin Bekenntnis zu Arnold Schönberg

Im September wird die Hauptstadt zu einem Pilgerort der Klassik-Fans. Orchester, Ensembles und Solisten aus aller Welt gastieren beim Musikfest Berlin. Aber auch die heimische Musikszene ist stark vertreten, wie der künstlerische Leiter Winrich Hopp erklärt.

 

Wissenschaft

GedächtnisforschungVergessen tut gut!

Festplatte voll? Dann ist Löschen angesagt! Unser Gehirn praktiziert diesen Vorgang ganz automatisch. Und damit tue es uns durchaus einen Gefallen, sagt der Gedächtnisforscher Hans Markowitsch: Denn so entstehe im Kopf Platz für Neues.