Dienstag, 25. November 2014MEZ02:53 Uhr

EuropaErfolgreich, aber wenig geachtet

Nach zwei Weltkriegen ist aus dem verfeindeten Europa eine Erfolgsgeschichte geworden. Trotzdem: Heute seien die Europäer leider vielmehr in ihren Krisen vereint, meint der Historiker Günter Müchler.

Hörspiel zum Nachhören

weitere Beiträge

Zehn Jahre Wurfsendung

Podcast

Recorder

Kultur

"The Green Prince" Eine Freundschaft im Krieg

Der eine ist Palästinenser und Sohn eines Hamas-Führers, der andere Israeli und Geheimdienstler. Eigentlich müssten sie Feinde sein, aber sie werden Freunde. Dokumentarfilmer Nadav Schirman erzählt ihre Geschichte.

KunstmarktWas Mäzene für ihre Großzügigkeit bekommen

Heute erhält der Privatbankier Wilhelm Winterstein den Mäzenaten-Preis "Maecenas" für seine großzügige Förderung der Künste. Warum Mäzene immer wieder ihre Schatulle öffnen, hat uns der Kunsthistoriker Philipp Zitlsperger erklärt.

 

Politik & Zeitgeschehen

US-Flüchtlingspolitik Tod durch Verdursten

US-Präsident Barack Obama hat ein Dekret unterschrieben, das fünf Millionen Ausländer ohne Papiere vor der Ausweisung schützt. Trotzdem verdursten weiterhin Menschen im mexikanisch-texanischen Grenzland.

Literatur

Georg SchrammGroßartiges Granteln

Georg Schramm, Deutschlands Kabarettwutbürger Nummer eins, setzt sich zur Ruhe. Zum Abschied zog er mit Urban Priol und Jochen Malmsheimer durch die Republik. "Die letzte Gardine" gibt es jetzt als Hörbuch.

 

Musik

"Von Spar"Stilistischer Wechsel als Prinzip

Die Kölner Band Von Spar erfüllt eigentlich nur eine Erwartung richtig: die, keine Erwartungen zu erfüllen. Stilistisch bedient sich die Band überall – warum, hat der Gitarrist Christopher Marquez in der "Tonart" erklärt.

MusiktheaterMit Verdi gegen die Opernkrise

Giuseppe Verdi hatte die Oper "Simon Boccanegra" für das Teatro La Fenice komponiert, wo sie 1857 uraufgeführt wurde. An diesem traditionsreichen Haus in Venedig ging eine exquisite Neuinszenierung über die Bühne.

 

Wissenschaft

Indien"Wir sind einfach zu viele"

Indien hat rund 1,3 Milliarden Einwohner und monatlich kommen mehr als eine Million Menschen dazu. Arbeit für alle gibt es nicht, jeder vierte Inder lebt unter der Armutsgrenze. Die Regierung will die Bevölkerungsexplosion stoppen. Sie steht vor einer Herkules-Aufgabe.