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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 03.03.2011

Splish, Splash

Wie Naturwissenschaften im Comic aussehen

Von Susanne Billig und Petra Geist

Buchcover von "Alpha. Directions". (Carlsen Verlag)
Buchcover von "Alpha. Directions". (Carlsen Verlag)

"Alpha" von Jens Harder wurde als "Urknall des Sachcomics" gefeiert und hat damit dem Genre neuen Glanz und eine Menge Aufmerksamkeit verliehen. Doch gelingt das immer? Und wenn ja, wie wird Wissenschaft vermittelt, um als Comic zu funktionieren?

In satten, schwarzen und grünen Strichen erhebt sich düster eine Gebirgskette. In den Bildern darauf explodiert eine Vulkanspitze, ein gigantischer Lavastrom fließt dem Betrachter entgegen. Als neuer Stern am Sachbuchhimmel wurde "Alpha Directions" gefeiert. Zu Recht. Der Comic beschreibt mit seinen berauschenden Bildern, nicht nur Evolutionsgeschichte, sondern zeigt auch, wie Wissenschaft und Kultur über die Jahrtausende versuchten, die Entstehung der Welt zu erklären.

Dabei steht "Alpha" nicht allein. "Logicomix" oder "Die Sache mit den Genen" sind ähnlich erfolgreich. Graphic Novels erleben mit ihrem künstlerischen Anspruch und den vielfältigen Themen von Pubertätsnöten über Medizingeschichte bis hin zur modernen Mathematik gerade einen Boom. Dahinter steckt die Lust, Sachthemen nicht mehr nur spröde in Texten zu verarbeiten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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