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Fazit / Archiv | Beitrag vom 18.02.2010

"So ein Film muss wie ein Gedicht sein"

Regisseur Alexei Popogrebsky zu seinem Berlinale-Wettbewerbsbeitrag "How I ended this summer"

Alexei Popogrebsky im Gespräch mit Holger Hettinger

Szene aus "How I Ended this Summer" (AP)
Szene aus "How I Ended this Summer" (AP)

In seinem Film "How I ended this summer" hänge alles mit allem zusammen. "So ein Film muss wie ein Gedicht sein. Alle Bestandteile müssen sich reimen", sagt der russische Regisseur Alexei Popogrebsky über seinen Berlinale-Wettbewerbsbeitrag, in dem es um Polarforscher geht.

Auszug aus dem Gespräch:

Holger Hettinger: Dadurch, dass Ihr Film in einer fast schon unwirklichen Landschaft spielt, bekommt er etwas sehr Symbolisches, etwas sehr Überhöhtes. Wie bewerten Sie den Beitrag der Landschaft zu der Aussage dieses Films?

Alexei Popogrewsky: Ich versuche, Symbole in meinen Filmen bewusst zu vermeiden. So ein Film muss wie ein Gedicht sein. Alle Bestandteile müssen sich reimen. Und manchmal denke ich, ein Aspekt reimt sich auf einen anderen. Es ist wie ein Echo auf irgendetwas. In diesem Film versuchen wir, diese unterbewussten Verbindungen darzustellen, dieses feine Netz aus unterbewussten Dingen. Außerdem hatten wir unglaublich viel Material - etwa 80 Stunden - das wir sieben Monate lang bearbeitet und geschnitten haben. Alles in diesem Film hängt mit allem zusammen.

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Externe Links:

Berlinale - Internationale Filmfestspiele Berlin

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