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Sein und Streit | Beitrag vom 13.03.2016

"Sein und Streit" - die ganze SendungIst die Ideologie zurück?

Moderation: Joachim Scholl

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Anhänger der Partei Alternative für Deutschland (AfD) halten in Hamburg während einer Kundgebung Fahnen und ein Plakat mit der Aufschrift "Einwanderung braucht strikte Regeln" hoch. (dpa / picture alliance / Daniel Bockwoldt)
AfD-Anhänger in Hamburg (dpa / picture alliance / Daniel Bockwoldt)

An diesem Sonntag sind Landtagswahlen in gleich drei Bundesländern, der AfD werden dabei gute Werte prognostiziert. Wird damit rechtsideologisches Gedankengut wieder öffentlich hoffähig? Außerdem in der Sendung: über Selbstlosigkeit und die Fähigkeit zu verzeihen.

"Nur das Unverzeihbare ruft nach Verzeihung"
Wir wollen einen zutiefst menschlichen Komplex in den Blick nehmen, ein Gefühl, eine humane Fähigkeit, eine Moral vielleicht auch: Es geht um das Verzeihen - das Wesen, die Möglichkeiten und Begründungen des Verzeihens, und die Frage, warum wir manchmal an ihm scheitern. In ihrem Buch "Verzeihen. Vom Umgang mit Schuld", begibt sie sich die Philosophin Svenja Flaßpöhler auf eine sehr persönliche wie auch philosophisch-intellektuell tiefgehende Erkundung.

Kleine Leute, große Fragen
Auch unsere jungen Philosophen gehen ihren Emotionen auf den Grund. Diese Woche hat Ilka Lorenzen gefragt: Wie entsteht Hass?

Philosophischer Wochenkommentar
Heute ist ein politisch höchst spannender Tag in Deutschland – Landtagswahlen in gleich drei Bundesländern – das alles beherrschende Thema zuvor war der prognostizierte Erfolg der Rechtspopulisten von der AfD. Und hier ist in den Diskussionen der letzten Wochen immer wieder der Begriff der Ideologie gefallen – mit der AfD ziehe "rechte Ideologie" erstmals massiv in die Parlamente, werde rechtsideologisches Gedankengut wieder öffentlich hoffähig. Stimmt das wirklich? Ist die Ideologie zurück? Fragt sich Nils Marquardt im philosophischen Kommentar zur Woche.

Außerdem:
Altruismus, also Selbstlosigkeit, ist ein Thema, das Philosophen derzeit wieder besonders umtreibt. Es gibt mehrere Neuerscheinungen dazu, darunter die des umstrittenen australischen Philosophen Peter Singer, der für "effektiven" Altruismus plädiert. Also Selbstlosigkeit mit ordentlich viel Egoismus.

Einen ganz anderen Weg schlägt der französische Naturwissenschaftler und buddhistische Mönch Matthieu Ricard ein. Andreas Becker hat ihn besucht.

Matthieu Ricard: Allumfassende Nächstenliebe
Altruismus - die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit Hamburg, Edition Blumenau 2016
915 Seiten, 28 EUR

Und schließlich gehen unsere Drei Fragen an den deutschen Comic-Zeichner Ralf König.

 

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