Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 25.07.2010

"Schwerer Schatten" auf der Ruhr 2010

Fritz Pleitgen zum Loveparade-Unglück

Fritz Pleitgen (WDR)
Fritz Pleitgen (WDR)

Alle Beteiligten hätten die Loveparade "sehr intensiv und sehr professionell" vorbereitet, sagte der frühere WDR-Chef und jetzige Geschäftsführer der Ruhr 2010, Fritz Pleitgen.

Pleitgen warnte davor, über die möglichen Verantwortlichen für das Unglück bei der Loveparade in Duisburg vorschnelle Urteile zu fällen. So ein Ereignis habe "viele Wahrheiten", sagte Pleitgen.

Er sei ganz sicher, dass alle Beteiligten die Love Parade "sehr intensiv und sehr professionell" vorbereitet hätten. Es werde ein paar Tage dauern, bis man genau wisse, was passiert sei.

Durch die Tragödie habe sich ein "schwerer Schatten" auf die Ruhr 2010 gelegt. Diese habe zwar die Loveparade nicht mitorganisiert, aber befürwortet. Er fühle sich moralisch mitverantwortlich für das Unglück und den Opfern sehr verbunden, sagte Pleitgen. Die Ruhr 2010 stehe vor einer "etwas stilleren Zeit". Wenn jetzt eine Veranstaltung wie die Stilllegung der A 40 angestanden hätte, hätte er diese sicher abgesagt, betonte der ehemalige Journalist.

Die nächste Großveranstaltung sei die Aufführung von Mahlers achter Symphonie in der Duisburger Kernkrafthalle. Diese werde genutzt, um der Opfer zu gedenken, kündigte Pleitgen an.

Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 26.12.2010 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Kulturpresseschau

weitere Beiträge

Fazit

Internationaler Leibniz-KongressEuropa als Universum der Gelehrten
Blick auf die Leibniz Universität in Hannover (Juli 2016) (imago/Rust)

Unter dem Motto "Für unser Glück oder das Glück anderer" wird Hannover im Rahmen des Internationalen Leibniz-Kongresses Schauplatz von mehr als 300 wissenschaftlichen Vorträgen. Dabei setzt die Europa-Vision des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz einen besonderen Akzent.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur