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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 05.12.2013

SchulePraxis ohne Plan?

Über die wissenschaftliche Erforschung des Lernens

Von Susanne Billig und Petra Geist

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Frühförderung, PISA-Studie, Bildungsdebatte - unsere Schule stehen unter Dauerbeobachtung der Öffentlichkeit. Aber was ist das eigentlich - "Lernen"? Und wie sieht gelingendes Lernen aus?

Ein Leben lang lernen - das wird in der kommenden Wissensgesellschaft immer wichtiger. Auch deshalb steht Schule unter Dauerbeobachtung. Unzählige Bücher, Podiumsdebatten, Leserbriefschlachten sowie TV- und Radiosendungen befassen sich mit PISA-Schock und Iglu-Mittelmaß. Doch was ist das eigentlich "Lernen"? Und wie sieht gelingendes Lernen aus?

Zu dieser Frage haben Pädagogik, Psychologie und in den letzten Jahren vermehrt auch die Hirnforschung komplexe Thesen entwickelt: Kognitivismus, Konstruktivismus und situatives Lernen heißen deren Schlagwörter. Während die Hirnforschung Erkenntnisse über die neuronalen Mechanismen innerhalb der verschiedenen Gedächtnissysteme liefert, steuert die Psychologie Forschungsarbeiten zur Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit bei.

So kam der neuseeländische Pädagogikprofessor John Hattie vor Kurzem zu dem Schluss: Den entscheidenden Part für gelingendes Lernen spielt das Lehrpersonal. Doch was kommt von diesen Erkenntnissen in der Praxis an? Wie reagieren Lehrer? Und soll, wie es der Deutsche Philologenverband bereits seit Längerem fordert, die Befähigung zum Lehren bereits vor dem Beginn des Studiums getestet werden?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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