Samstag, 29. November 2014MEZ06:05 Uhr

Die Reportage

FrackingAnbohren und Abhören
Ein Fracking-Bohrturm in der Abenddämmerung.

In Polen herrscht Goldgräberstimmung und alle wollen das eine: Schiefergas. Doch die sonst so unpolitischen Bürger gehen angesichts der umstrittenen Abbaumethode Fracking auf die Barrikaden - und rufen so den Geheimdienst ABW auf den Plan.Mehr

Das Geschäft mit dem SexVerbieten oder Akzeptieren?
Ein Maskottchen wirbt am Brandenburger Tor für Safer Sex.

In Schweden werden Freier bestraft, hierzulande bekommen potenzielle Sexkäufer Kondome geschenkt. Doch auch in Deutschland soll das Prostitutionsgesetz verschärft werden. Ein Besuch bei den Frauen, einem Bordellbesitzer und Sozialarbeitern.Mehr

ErinnerungsorteWo ist die DDR geblieben?
Eine Besuchergruppe umringt neugierig einen Trabant mit Fahrsimulator im DDR-Museum in Berlin. Er erlaubt eine virtuelle Fahrt durch eine Berliner Plattenbausiedlung.

Unter Aktivisten auf dem Alexanderplatz, im Klub der Volkssolidarität, im DDR-Museum oder beim Sowjetischen Ehrenmal - hier ist die DDR noch zu erfahren. Eine Spurensuche in Berlin jenseits touristischer Trampelpfade. Mehr

weitere Beiträge

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 09.09.2012

Roter Platz und weiße Schleifen

Die Oppositionsbewegung in Russland

Von Thomas Franke

Zehntausende Russen protestieren in Moskau gegen Präsident Wladimir Putin.
Zehntausende Russen protestieren in Moskau gegen Präsident Wladimir Putin. (picture alliance / dpa / Sergei Ilnitsky)

Ein Gespenst geht um in Moskau: der Geist der Verfassung. An einem Sonntag Morgen versuchen Polizisten, ihn einzufangen, vergeblich. Seit der gefälschten Parlamentswahl im Dezember letzten Jahres sammelt sich die Opposition.

Spätestens seit der manipulierten Präsidentenwahl gärt es unter Russlands frei denkenden Menschen. Olga ist 24 Jahre alt und von Anfang an mit dabei.

Thomas FrankeThomas Franke (privat)Thomas Franke: "100.000 Menschen bei -20 Grad in Moskau rufen nach Freiheit. Ich war fasziniert. Was sind das für Leute? Ich traf Olga, 24 Jahre alt. Sie sagte mir, es sei die letzte Chance für lange Zeit in Russland endlich etwas zu verändern. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen."



Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Text-Format