Seit 03:00 Uhr Nachrichten
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.10.2010

Roma in Göttingen

Von der Abschiebung bedroht

Von Ita Niehaus

Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)
Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)

Göttingen. Rosenwinkel. Den Göttingern ist diese Adresse ein Begriff. Dort leben seit zum Teil mehr als zehn Jahren rund 100 Roma vor allem aus dem Kosovo. Kriegsflüchtlinge. Beliebt sind sie hier nicht, doch die Konflikte halten sich in Grenzen.

Die Probleme der Roma sind andere. Ihnen droht die Abschiebung. Deutschland hat ein Rückführungsabkommen mit der Republik Kosovo abgeschlossen. Massenabschiebungen wie in Frankreich wird es hier nicht geben. Doch das niedersächsische Innenministerium hat schon vor Wochen eine harte Vorgehensweise proklamiert.

Und vor Ort? Da kümmert sich das Projekt FairBleib um die Roma-Flüchtlinge, hilft bei ihrer Qualifizierung. Und die Ausländerbehörde der Stadt spricht sich vehement dafür aus, dass Projekte wie FairBleib weiter gefördert werden müssen, um die Integrationschancen für Flüchtlinge zu verbessern.

Manuskript zur Sendung als PDF-Datei oder im barrierefreien Textformat

Länderreport

NS-Kriegsverbrecher Mit Aktionskunst gegen Jodl-Grab
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Generaloberst Alfred Jodl war für schwere Kriegsverbrechen in Russland verantwortlich und ist dafür zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner versucht, gegen sein Grab im oberbayerischen Chiemsee vorzugehen.Mehr

Stein des AnstoßesWie angemessen an NS-Täter erinnern?
Neu angekommene Häftlinge haben auf der Todesrampe im KZ Auschwitz Aufstellung genommen. Links Frauen und Kinder, rechts die Männer. Anschließend wird mit der Selektion begonnen. (dpa / picture alliance)

Eine spezielle Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus sind die Gräber ehemaliger Protagonisten der NS-Herrschaft. Gauleiter Josef Bürckel hat zehntausende Juden in Konzentrationslager deportieren lassen. Jetzt sorgt sein Grabstein für Diskussionen. Mehr

Minderheit in SachsenDie Sorgen der Sorben
(Bastian Brandau)

Über die Jahrhunderte waren die Sorben als Minderheit immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt. Gefahren drohen den Sorben aber auch von anderer Seite: vom Tagebau, dem Strukturwandel und der Arbeitslosigkeit. Viele Menschen müssen abwandern.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur