Mittwoch, 23. Juli 2014MESZ16:11 Uhr

Länderreport

HamburgAlles Hafen, oder was?
Teile des Hamburger Hafens und die Elbe im Licht der untergehenden Sonne.

Wer Hamburg verstehen will, muss sich mit dem Hafen auseinandersetzen. Ein Hafen, der die Menschen prägte durch Arbeit oder Arbeitsverlust. Vergangene Seefahrerromantik trifft auf industriellen Containercharme.Mehr

Vor 100 JahrenDer Krieg im Tagebuch
Zu sehen sind jubelnde Soldaten am Fenster eines Zuges, der sie im August 1914 an die Front des Ersten Weltkrieges bringt.

Im Juli zieht er in den Krieg nach Frankreich. Anfang Oktober 1914 kommt Georg Neubelt verletzt in ein Lazarett und bleibt von weiteren Fronteinsätzen verschont. Über diese Zeit hat der Infanterist ein Kriegstagebuch geführt.Mehr

9. November 1989Richtig erinnern
Nach der Öffnung der Grenzen der DDR zur BRD und Westberlin am 9. November 1989 werden überall auch provisorische Übergangsstellen eingerichtet. Auch in der Ebertstraße strömen Tausende nach erfolgtem Mauerdurchbruch in den Westen.

Mehr Engagement zum 9. November, fordern Opposition und Bürger von der thüringischen Landesregierung. Denn diese scheint den 3. Oktober für ausreichend zu halten, um dem Herbst 1989 zu gedenken. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.10.2010

Roma in Göttingen

Von der Abschiebung bedroht

Von Ita Niehaus

Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland.
Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)

Göttingen. Rosenwinkel. Den Göttingern ist diese Adresse ein Begriff. Dort leben seit zum Teil mehr als zehn Jahren rund 100 Roma vor allem aus dem Kosovo. Kriegsflüchtlinge. Beliebt sind sie hier nicht, doch die Konflikte halten sich in Grenzen.

Die Probleme der Roma sind andere. Ihnen droht die Abschiebung. Deutschland hat ein Rückführungsabkommen mit der Republik Kosovo abgeschlossen. Massenabschiebungen wie in Frankreich wird es hier nicht geben. Doch das niedersächsische Innenministerium hat schon vor Wochen eine harte Vorgehensweise proklamiert.

Und vor Ort? Da kümmert sich das Projekt FairBleib um die Roma-Flüchtlinge, hilft bei ihrer Qualifizierung. Und die Ausländerbehörde der Stadt spricht sich vehement dafür aus, dass Projekte wie FairBleib weiter gefördert werden müssen, um die Integrationschancen für Flüchtlinge zu verbessern.

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