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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.10.2010

Roma in Göttingen

Von der Abschiebung bedroht

Von Ita Niehaus

Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)
Der Umgang mit der Minderheit der Roma in Europa macht Schlagzeilen - inzwischen auch in Deutschland. (AP)

Göttingen. Rosenwinkel. Den Göttingern ist diese Adresse ein Begriff. Dort leben seit zum Teil mehr als zehn Jahren rund 100 Roma vor allem aus dem Kosovo. Kriegsflüchtlinge. Beliebt sind sie hier nicht, doch die Konflikte halten sich in Grenzen.

Die Probleme der Roma sind andere. Ihnen droht die Abschiebung. Deutschland hat ein Rückführungsabkommen mit der Republik Kosovo abgeschlossen. Massenabschiebungen wie in Frankreich wird es hier nicht geben. Doch das niedersächsische Innenministerium hat schon vor Wochen eine harte Vorgehensweise proklamiert.

Und vor Ort? Da kümmert sich das Projekt FairBleib um die Roma-Flüchtlinge, hilft bei ihrer Qualifizierung. Und die Ausländerbehörde der Stadt spricht sich vehement dafür aus, dass Projekte wie FairBleib weiter gefördert werden müssen, um die Integrationschancen für Flüchtlinge zu verbessern.

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