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Feature

Die Todesstrafe ist angemessen
Berliner bewerfen einen sowjetischen Panzer in der Leipziger Straße nahes des Potsdamer Platzes in Berlin mit Steinen. Nach Streiks in Ost-Berlin kam es am 17.06.1953 zum Volksaufstand, der von sowjetischen Truppen niedergeschlagen wurde.

Als am 17. Juni 1953 die Arbeiter in der DDR demonstrierten, war auch der Gärtner Ernst Jennrich aus Magdeburg dabei. Kurz darauf wurde er verhaftet. In einem Schauprozess sollte er zum Tode verurteilt werden, der Rundfunk zeichnete die Verhandlung auf. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 27.10.2012

Revolución

Aus dem Inneren der FARC

Von Tom Noga

Rebellen der FARC (1999)
Rebellen der FARC (1999) (AFP)

"Damals habe ich meinen Platz in der Gesellschaft gesucht. Und ich habe geglaubt, ich würde ihn im revolutionären Kampf finden." In jungen Jahren wollte Boris Forero sein Heimatland Kolumbien verändern und war überzeugt davon, dass die Revolution die Lösung wäre.

Er schloss sich der FARC an, der marxistischen kolumbianischen Rebellenarmee.

Er lebte im Dschungel, kämpfte und erlebte mit, wie die FARC zur Terrortruppe mutierte, die von Entführungen lebte und im Drogenhandel mitmischte.

Nach 20 Jahren ist er nun ausgestiegen. "Wenn man von Bord geht, ist man zum Tode verurteilt." Seit sieben Jahren lebt Boris in Bogotá, immer in Angst, entdeckt zu werden.


Regie: Leo Koppelmann
Mit: Cuco Wallraff, Daniel Montoya, Oscar Ortega Sanchez u.a.
Ton: Dietmar Fuchs
Produktion: NDR 2012
Länge: 54"09


Tom Noga, geboren 1960 in Bochum, lebt in Köln und am Ammersee, produziert Hörspiele und Features. Zweimal ausgezeichnet mit dem Hörfunkpreis der RIAS-Berlin-Kommission. Zuletzt: 'Coca Loca' (WDR 2011).