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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 28.08.2015

Rechtsextremismus in DeutschlandWoher kommt die Gewalt gegen Flüchtlinge und Andersdenkende?

Moderation: Elke Durak

Etwa 1000 Menschen protestieren am Abend des 21.08.2015 in Heidenau (Sachsen) gegen die Unterbringung von Asylbewerbern im ehemaligen Baumarkt «Praktiker». In dem seit 2013 leerstehenden Baumarkt in einem Gewerbegebiet sollen in der Nacht zum Samstag etwa 250 Neuankömmlinge untergebracht werden. (picture alliance / dpa / Marko Förster)
Demonstranten gegen die Unterbringung von Asylbewerbern in Heidenau. (picture alliance / dpa / Marko Förster)

Deutschland im Sommer 2015: Im sächsischen Heidenau randaliert ein rechter Mob vor einer Asylunterkunft. In Weissach in Baden-Württemberg und im brandenburgischen Nauen zünden mutmaßlich Rechtsradikale Gebäude an, die zur Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen waren. Woher rührt dieser Hass?

Deutschland im Sommer 2015: Im sächsischen Heidenau randaliert ein rechter Mob mehrere Nächte lang vor einer Asylunterkunft. In Weissach in Baden-Württemberg und im brandenburgischen Nauen zünden mutmaßlich Rechtsradikale Gebäude an, die zur Unterbringung von Flüchtlingen vorgesehen waren. In Jamel in Mecklenburg-Vorpommern brannte kürzlich auf einem Hof von erklärten Neonazi-Gegnern eine Scheune ab; auch hier werden die Brandstifter in der rechtsextremen Szene vermutet.

Woher rührt dieser tiefsitzende Hass gegen Ausländer und Andersdenkende? Wie lassen sich diese und andere Übergriffe verhindern? Warum solidarisieren sich so viele "brave" Bürger klammheimlich oder unverhohlen mit den Rassisten und Schlägern? Was können, was müssen Politik und Gesellschaft dazu beitragen, um die Gewalt von rechts zu stoppen?

Es diskutieren:

Andrea Dernbach, Journalistin, Der Tagesspiegel
Prof. Hans-Gerd Jaschke, Politologe, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Geert Mackenroth, Sächsischer Ausländerbeauftragter
Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung

Moderation: Elke Durak

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