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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 01.04.2009

"Rachels Hochzeit"

Jörg Taszman bespricht einen Film über ein anstrengendes Familienfest

"Rachels Hochzeit" legt, mit digitaler Handkamera gedreht, die Schwachstellen in einer Familie bloß, die sich auf eine Hochzeit vorbereitet. Tragische Familiengeheimnisse brechen auf und mit ihnen Konflikte unter Schwestern. Regisseur Jonathan Demme wurde mit Filmen wie "Das Schweigen der Lämmer" bekannt.

USA 2008, Regie: Jonathan Demme, Hauptdarsteller: Anne Hathaway, Rosemarie DeWitt - ab zwölf Jahren

Überzeugendes Regiecomeback von Jonathan Demme, der über zehn Jahre weder künstlerisch noch kommerziell an seine großen Erfolge mit "Das Schweigen der Lämmer" und "Philadelphia" anzuknüpfen vermochte.

In "Rachels Hochzeit" dreht er mit fiebriger, manchmal zu hektischer, digitaler Handkamera und legt die Schwachstellen in einer Familie bloß, die sich auf eine Hochzeit vorbereitet. Tragische Familiengeheimnisse brechen auf und mit ihnen Konflikte unter Schwestern oder zwischen Eltern und ihren erwachsenen Töchtern.

Anna Hathaway beweist, was sie kann als Ex-Junkie und Alkoholikerin, die zur Hochzeit der vernünftigen Schwester fährt und alles und alle (auch sich selbst) durcheinander bringt. Anstrengend wie ein Familienfest, aber dabei mit zunehmender Dauer immer sehenswerter.

Filmhomepage "Rachels Hochzeit"

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