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Seit 07:05 Uhr Feiertag
 
 

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 07:05 Uhr

Feiertagaufnehmen

"Es soll überhaupt kein Armer unter Euch sein."
Die UN-Agenda 2030 und die Christen
Von Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann
Evangelische Kirche

„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“ Das steht an erster Stelle unter den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030. Vor genau einem Jahr wurde sie verabschiedet.
Was ist zu tun? Worauf ist zu hoffen? Wenn Christen so fragen, erinnern sie sich an die Sprache der Bibel. Da gehen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Hand in Hand. Eine Erinnerung an die bessere Zukunft.

Tagesprogramm Samstag, 23. Januar 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Der Salzburger Lump
Eine Lange Nacht über Wolfgang Amadeus Mozart
Von Nora Bauer
Regie: die Autorin
(Wdh. v. 21./22.01.2006)

Mozart, in ganz Europa gefeiert als Wunderkind, wurde als 35-Jähriger in einem Armengrab ohne Grabstein verscharrt. Er ist als authentische Person unter der Fülle von Informationen, Interpretationen und Mythen kaum noch auffindbar. Seine Werke, der Inbegriff des Schönen, des Vollkommenen, des Harmonischen, sind die meistgespielte, meistgeliebte Musik der Welt. Haben wir Platz für die Vorstellung, dass Mozart zu seinen Lebzeiten ein musikalischer Außenseiter war, ein 'Neutöner', der mit den gesellschaftspolitisch brisanten Sujets seiner Opern schon bald sein adliges, unmusikalisches Publikum überforderte? Dass seine Musik seiner Zeit weit voraus war, voller Brüche und Disharmonien, dass er die musikalische Tradition zwar sich aneignete - diese aber zugleich weit übertraf? Dass Salieri ihn nicht vergiftet, sondern viel eher als herausragenden Kollegen erkannt und geschätzt hat? Dass er gar nicht immer arm gewesen ist? Leicht fiel ihm das Komponieren nicht, oft fühlte er das Scheitern. Er musste hart arbeiten und ringen um seine Töne. Die wichtigste Quelle, aus der sich das Authentische vielleicht noch herauslesen lässt, sind Mozarts Briefe, die er an seinen Vater, seine Schwester, seine erste Liebe - seine Base - , seine Frau Constanze, seinen Logenbruder Puchberg, geschrieben hat. Und natürlich die Briefe an ihn, und die Berichte der Zeitgenossen - wie Josef Haydn, Lorenzo da Ponte: sie sind die Grundlage unserer 'Langen Nacht' über Wolfgang Amadeus Mozart.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Zwei Faden Wasser
Das abenteuerliche Leben des Mississippi-Lotsen Mark Twain
RIAS 1964
Vorgestellt von Michael Groth

'Zwei Faden Wasser' nannte der RIAS-Jugendfunk ein 1964 produziertes 'Hörbild' über den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain. Gezeichnet wird ein opulentes Bild des 1835 geborenen und 1910 verstorbenen Twain: von der Jugend in Hannibal, Missouri, über die Zeit als Lotse auf dem großen Fluss bis zu ersten journalistischen Gehversuchen, die bald in eine internationale literarische Karriere münden sollten. Die beiden - hier zusammengefassten - Teile der Sendung wurden am 05.06. beziehungsweise 03.07.1964 ausgestrahlt.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:20 Wort zum Tage

Pfarrerin Elke Drewes-Schulz
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Rabatt bei den Menschenrechten? Reaktionen in der Türkei auf Berliner Konsultationen
Prof. Dr. Hüseyin Bagci

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

08:30 Nachrichten

08:50 N/A

"Wir sehen uns am Ende der Welt" von Miek Zwamborn
Peter Urban-Halle

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Moderation: Klaus Pokatzky

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch

Thomas McCarthy "Rassismus, Imperialismus und die Idee menschlicher Entwicklung"

Rezension: Ta-Nehisi Coates "Zwischen mir und der Welt"

Marc Engelhardt (Hg.) Unabhängigkeit! Separatisten verändern die Welt

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Thorsten Jabs

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

Gegen die Angst: Wie Theater die politischen Herausforderungen spiegeln müssen
Gespräch mit Barbara Mundel, Intendatin Theater Freiburg

Theaternachwuchs: In Senftenberg treffen sich die Theater-Jugendklubs
Von Vanja Budde

Huaju: "Neue Stücke aus China" - ein Buch schildert 30 Jahre Theatergeschichte
Von Michael Laages

Die geniale Stelle: Marianne Sägebrecht über Mozarts "Zauberflöte"

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin
Live vom Max-Ophüls-Preis-Festival in Saarbrücken
Moderation: Patrick Wellinski

Blick zurück, nach vorne - Wie steht es um den jungen deutschen Film?

Von Oma produziert und der Festival-Hit: "Luca tanzt leise"

Opa erzählt vom Krieg: Dokumentarfilmer nehmen Großvatergeneration ins Visier

German Indie in New York: "Her Composition"

Visuelle Konformität: Warum alle Filme gleich aussehen

Vorgespult: Dope, Ein Atem, The Hateful 8

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Moderation: Katja Bigalke

Urbanes

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Thorsten Jabs

17:30 Uhr

Tacheles

Polen unter neuer Leitung - Vom Musterschüler zum Problemfall?
Basil Kerski, Polnisch-deutscher Museumsdirektor und Publizist, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

Mit atemberaubender Geschwindigkeit krempelt Polens neue Regierung von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit(PiS) das Land in ihrem Sinne um: Die Möglichkeiten des polnischen Verfassungsgerichts werden eingeschränkt, der staatliche Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien verstärkt, Spitzenposten in der Verwaltung mit Parteigängern besetzt. Dagegen regt sich Widerstand: Demonstrationen von Regierungsgegnern bringen landesweit Zehntausende auf die Straße. Und die Europäische Kommission hat ein Verfahren zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit beim EU-Mitglied Polen eingeleitet.

Sind Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei unserem Nachbarn tatsächlich gefährdet? Was will Polens starker Mann, PiS-Chef Jarosław Kaczyñski - einen autoritären Staat nach dem Vorbild Ungarns? Oder übertreibt Europaparlaments-Präsident Schulz mit seiner Warnung vor einer „Putinisierung“ Polens? Wird Polen wieder zum Störenfried in Europa, wie während der Kaczyñski-Regierung von 2005-2007? Und was bedeutet das alles für das deutsch-polnische Verhältnis?

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Der Teufel hat Ärger
Die wundersame Wandlung des liberianischen Warlords Joshua Milton Blahyi
Von: Jörn Klare
Regie: Thomas Wolfertz
Mit: Jens Harzer, Michael Weber
Ton: Sven Kohlwage
Produktion: NDR/WDR 2015
Länge: 53’08

Joshua Blahyi kämpfte als Warlord in Liberia mit unvorstellbarer Brutalität. Heute will er sich gewandelt haben.

Am Rand von Monrovia, der liberianischen Hauptstadt, sitzt Joshua Milton Blahyi auf der Terrasse seines Hauses, neben ihm liest sein kleiner Sohn laut in der Bibel. Später wird Blahyi in einer Kirche predigen. Viele kennen ihn hier noch aus seinem anderen Leben. Als Gegner von Charles Taylor hat er in einem barbarischen Bürgerkrieg gekämpft. Blahyi war ein Warlord, Herr über bis zu 7000 Krieger, die meisten davon Kindersoldaten. Er war ein Priester der schwarzen Magie, der vor seinen Kämpfen regelmäßig Kinder opferte, um deren Herz zu verspeisen. Sein Kampfname lautete 'Butt-Naked', weil er nackt in die Gefechte stürmte.

Jörn Klare, 1965 geboren, lebt als Autor in Berlin. 2008 und 2012 erhielt er den Robert-Geisendörfer-Preis. Zuletzt: 'Die Kinder des Přemysl Pitter' (Deutschlandradio Kultur 2015).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Themenabend Musik

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
Funkhaus Nalepastraße, Berlin
Aufzeichnung vom 22.01.2015

Wolfgang Rihm
"Geste zu Vedova" für Streichquartett (2015)
Deutsche Erstaufführung

Roberto Rusconi
"De Arte Respirandi" Streichquartett Nr. 3 (2011)

Konstantia Gourzi
"Anájikon, the Angel in the Blue Garden" op. 61 für Streichquartett (2015)

Peter Ruzicka
Streichquartett Nr. 3 "…über ein Verschwinden" (1992)

Minguet Quartett:
Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisinger, Violine
Aroa Sorin, Viola
Matthias Diener, Violoncello

20.00 Uhr
Live aus dem Radialsystem V, Berlin

Agata Zubel
"Shades of Ice" für Klarinette, Violoncello und Elektronik (2011)

Cezary Duchnowski
"Parallels" für Ensemble (2014)

Cezary Duchnowski
"1 5 1, 2 4 2, 3 3 3" für Violine, Violoncello und Elektronik (2011)

Cezary Duchnowski
"Drone Music" für Instrumente und Elektronik (2014)

Agata Zubel
"Not I" für Stimme und Ensemble (2012)

Agata Zubel, Stimme
Cezary Duchnowski, Elektronik
Ensemble KNM
Leitung: Lin Liao

22.30 Uhr
Live aus dem Radialsystem V, Berlin

David Brynjar Franzson
"The Cartography of Time" (2015)
für gestrichenes Solo-Becken und Live-Elektronik (Uraufführung)

Matthias Engler, Schlagzeug

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Max-Ophüls-Preise in Saarbrücken: Eine Bilanz

Migrations-Urgeschichte: Luk Perceval inszeniert "Früchte des Zorns" in Hamburg

Großes Kaliber: Magdeburg wagt sich an Korngolds "Die tote Stadt"

Der "Block Beuys" Veranstaltungen zum 30. Todestag Joseph Beuys

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