Samstag, 4. Juli 2015MESZ15:39 Uhr
Juli 2015
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Radiorecorder

Unsere Empfehlung heute

Raus nach draußenUnter freiem Himmel
(imago stock & people Roland Mühlanger)

Endlich ist der Sommer da! Jetzt bloß so viel Zeit wie möglich draußen verbringen. Weniger arbeiten. Sich die Sonne auf den Bauch brutzeln lassen. Und das alles am besten, ohne weit weg fahren zu müssen. Die Echtzeit widmet sich deshalb dem Thema "Unter freiem Himmel".Mehr

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Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Kalenderblatt

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Interview

AfD-ParteitagShowdown zwischen Lucke und Petry
AfD-Parteisprecherin Frauke Petry und Bundesparteichef Bernd Lucke (picture alliance / dpa - David Ebener)

Wirtschaftsliberal gegen nationalkonservativ: Auf dem Bundesparteitag der Alternative für Deutschland in Essen entscheiden die Mitglieder, wer in Zukunft an der Spitze der Partei steht und ob die Partei den Weg nach Rechtsaußen einschlägt. Das Rennen ist offen, sagt der Politologe Frank Decker.Mehr

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Fazit

Unesco-Welterbe"1000 Stätten sind gar nicht so viele“
Der Naumburger Dom (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)

Auch der Naumburger Dom und die Hamburger Speicherstadt sind im Gespräch für den Welterbe-Status. Das Unesco-Komitee berät an diesem Wochenende über den Titel für weitere Kultur- und Naturdenkmäler. Der Architekturkritiker Nikolaus Bernau hält die Vergabe des Titels nicht für inflationär.Mehr

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Breitband

(Bild: Deutschlandradio)
Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Vorgespult: "Mollath", "Escobar" und "Den Menschen so fern"
Vorgestellt von Noemi Schneider

„Ich seh, ich seh“: Familienhorror im Alpenidyll
Gespräch mit Severin Fialla und Veronika Franz

Terminator: Schwarzenegger kehrt für Trilogie zurück
Gespräch mit dem Produzenten David Ellison

Top Five: Die Arthouse-Charts
Von Hartwig Tegeler

Tagesprogramm Samstag, 4. Juli 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Böse, besoffen, aber gescheit“
Die Lange Nacht über Joseph Roth
Von Eva Pfister
Regie: Nikolaus Scholz

Als Joseph Roth 1939 im Pariser Exil starb, hatte er einen weiten Weg hinter sich: Geboren 1894 im ostgalizischen Städtchen Brody, am äußersten Rand des Habsburgerreichs gelegen, brach er früh nach Westen auf, nach Wien, Berlin und Frankfurt. Als Starjournalist reiste er durch ganz Europa und schrieb stilistisch brillante Reportagen mit pointierten Analysen. Seine Romane handeln von Kriegsheimkehrern, Intriganten und Schmugglern, von verliebten Eisenbahnern, Gräfinnen und Offizieren. In seinen Meisterwerken 'Hiob' und 'Radetzkymarsch' schilderte er so melancholisch wie ironisch die untergehenden Welten des Ostjudentums und der Habsburger Monarchie: Welten, die er kritisiert und verlassen hatte - und denen er doch als verlorener Heimat nachtrauerte. Als Emigrant schrieb er bis zuletzt gegen die Barbarei des Dritten Reiches an, klarsichtig und sarkastisch. Unter eine Zeichnung, die ihn mit Zigarette und Gläsern am Bistrotisch zeigt, schrieb er im November 1938: "Das bin ich wirklich; böse, besoffen, aber gescheit."

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Jerry Goldsmith
Magic - eine unheimliche Liebesgeschichte

Ace Eli and Rodger of the Skies

Leonard Rosenman
The Cobweb (Die Verlorenen)
Dirigent: Johnny Green

Edge of the City (Ein Mann besiegt die Angst)

Moderation: Birgit Kahle

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

Amerikaner in Berlin
RIAS 1984
Vorgestellt von Michael Groth

Eine Bilanz der deutsch-amerikanischen Beziehungen nach dem Ende des zweiten Weltkrieges.

Angesichts der aktuellen Debatten um US-Spionage auch hierzulande gerät die Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen leicht in Vergessenheit. Diese Geschichte prägte vor allem Berlin, von Kriegsende bis in die 80er-Jahre. 1984 zog der RIAS eine Bilanz, von der Luftbrücke und Kennedy-Besuch, von AFN, Studentenunruhen und Anti-Atomprotesten bis zu vielfältigen Austauschprogrammen, die Deutsche und Amerikaner einander nah bringen sollten. Eine Sendung zum Liberty Day.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:23 Wort zum Tage

Thomas Lazar
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Die Zerreißprobe: Vor dem Parteitag der AfD
Gespräch mit Prof. Dr. Frank Decker, Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

Tourstart Y'akoto in Hamburg
Von Olga Hochweis

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Der Verrückte vom Freiheitsplatz" von Hassan Blasim
Rezensiert von Stefan Weidner

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de
Griechenland: Kein Exit nirgendwo?
Gesprächspartner: Panagiotis Kouparanis, Journalist und Alexander Graf Lambsdorff, FDP-Europapolitiker und Vizepräsident des Europäischen Parlaments
Moderation: Gisela Steinhauer

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Maike Albath

39. Tage der deutschsprachigen Literatur
"Ingeborg-Bachmann-Preis"
Gespräche - live aus Klagenfurt - mit Barbara Wahlster

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Oliver Thoma

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Vorgespult: "Mollath", "Escobar" und "Den Menschen so fern"
Vorgestellt von Noemi Schneider

„Ich seh, ich seh“: Familienhorror im Alpenidyll
Gespräch mit Severin Fialla und Veronika Franz

Terminator: Schwarzenegger kehrt für Trilogie zurück
Gespräch mit dem Produzenten David Ellison

Top Five: Die Arthouse-Charts
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart
Unter freiem Himmel
Moderation: Martin Böttcher

Badesachen nicht vergessen - im Kings Cross Pond
Von Jochen Spengler

Voll Achtziger?! - Cabrio fahren
Von Matthias Penzel

Voll peinlich?! - Städter auf dem Land haben einen entsetzlichen Ruf
Von Sonja Beeker

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Oliver Thoma

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

„Das Haus ist nicht schuldig“ - Der verhüllte Reichstag und die deutsche Demokratie
Michael S. Cullen, Architektur-Historiker und Publizist, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

Vor 20 Jahren verhüllte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude das Berliner Reichstagsgebäude - ein Kunst-Event, das fünf Millionen Besucher in seinen Bann schlug und den Deutschen einen neuen Blick auf das Gebäude und seine komplizierte Geschichte eröffnet hat. Die Idee, den Reichstag einzupacken, stammte von dem in Berlin lebenden amerikanischen Galeristen und Historiker Michael S. Cullen. Auch an der Diskussion um das Holocaust-Mahnmal und andere Orte des Erinnerns nahm Cullen, der einer jüdischen Familie entstammt, prominent teil.

Warum faszinierte der „Wrapped Reichstag“ so viele Menschen, am Ende sogar ursprüngliche Gegner des Projekts? Hat das Ein- und wieder Auspacken des Hohen Hauses die Deutschen mit der teilweise unrühmlichen Geschichte der Demokratie in diesem Land versöhnt? Ist der Reichstag heute als Parlamentssitz ein geschichtsvergessenes Haus? Und welche Bilanz ist nach zehn Jahren Holocaust-Mahnmal in Berlin zu ziehen?

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Ist das Kunst oder kann das weg?
Von Kartoffelchips, Teppichmessern und einem Hund mit rosa Pfote
Von Martina Keller
Regie: Philippe Bruehl
Mit: Bettina Kurth, Louis Friedemann Thiele, Ruth Schiefenbusch
Ton: Jürgen Glosemeyer
Produktion: WDR/SWR 2015
Länge: 53‘15

Kartoffelchips, lebende Tiere, Technik von vorgestern - vergängliche Materialien in Kunstwerken fordern Museen und Restauratoren heraus.

Was tun, wenn die Röhren für eine Videoinstallation von Nam June Paik nicht mehr aufzutreiben sind? Oder ein Kunstwerk mit Kartoffelchips zu gammeln beginnt? Neue Chips kaufen oder ab damit auf den Müll? Der Umgang mit moderner Kunst wirft komplizierte Fragen auf. Sind Werke für die Ewigkeit geschaffen? Falls nicht: Wann stirbt ein Kunstwerk? Die Autorin macht sich auf nach Manhattan zu einem Lagerhaus mit geheimer Adresse, nach Amsterdam zu einem durch eine Teppichmesserattacke verletzten Gemälde und zum Ufer des Rheins - denn auch Vierbeiner, deren Leben der Kunst gewidmet sind, müssen mal raus.

Martina Keller ist Journalistin und Feature-Autorin mit Schwerpunkt Medizin. Viele ihrer Arbeiten wurden ausgezeichnet. Zuletzt: 'Kleine Geschenke - Über Interessenkonflikte in der Medizin' (DLF 2014).

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Konzertaufnehmen

25. TFF Rudolstadt
Mit Livemusik von Rhiannon Giddens, Mariza, Gabby Young & Other Animals, Sly & Robbie feat. Nils Pettar Molvaer u.v.a.
Moderation: Carsten Beyer

Impressionen von Deutschlands größtem Roots-, Folk- und Weltmusikfestival mit dem Länderschwerpunkt Norwegen

"Ein fröhlicher Spielplatz für die (Musik-)Kulturen der Welt". Das sollten sie fortan sein: Die Tanz und Folkfeste im wiedervereinigten Deutschland - und sind es bis heute geblieben. Am ersten Juliwochenende 1991 fand das erste Tanz und Folkfest statt - jetzt feiert es sein 25-jähriges Jubiläum. Zu recht wird es weltweit als Deutschlands größtes und wichtigstes Roots-, Folk- und Weltmusikfestival geachtet und findet in den Medien - als Begleiter, Multiplikator und Mitgestalter - eine beachtliche Resonanz. Nach diesen 25 erfolgreichen Jahren mit unzähligen Höhepunkten dürfte es den Machern nicht leicht gefallen sein, ausgerechnet im Jubiläumsjahr neue Akzente zu setzen. Und doch kann sich das Jubiläums-Line-up durchweg hören lassen. Rund 150 Bands stehen auf den 20 Bühnen, darunter auch wieder zahlreiche Straßenmusikerinnen und Straßenmusiker. Der Länderschwerpunkt gilt in diesem Jahr Norwegen und bietet einen hervorragenden Einblick in die (Folk-)Musik des Landes. Elf Gruppen werden erwartet, darunter auch Solisten wie der Geiger Gjermund Larsen oder der Jazztrompeter Nils Pettar Molvaer. Die Cister wird als 'magisches' Instrument Virtuosen aus Portugal, den USA, Irland, Spanien, Schweden, Österreich und Deutschland in Rudolstadt zusammenbringen, um - wie es bei dieser etablierten Reihe üblich ist - mit einem extra auf dem und für das Festival einstudierten Konzertprogramm aufzutreten. Nicht zuletzt bietet das umfangreiche Konzertprogramm bekannte und weniger bekannte Namen wie den portugiesischen Fadostar Mariza, die malische Band Les Ambassadeur mit Salif Keita, Pippo Pollina oder die walische Folkband 9Bach. Auf jeden Fall wird das Festival seinem Ruf ein weiteres Mal gerecht, ein fröhlicher Spielplatz zu sein für die (Musik-)Kulturen der Welt.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Andrea Gerk

Griechenland und der Frühling der Ideologien?
Von Matthias Greffrath

Kulturpresseschau
Von Tobias Wenzel