Samstag, 31. Januar 2015MEZ22:08 Uhr
Januar 2015
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Radiorecorder

Unsere Empfehlung heute

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!
Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen. Mehr

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Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Fazit

Comic-Festival in Frankreich"Ich habe keine Angst"
(picture alliance / dpa / Renaud Joubert)

Auch in diesem Jahr pilgern Comic-Begeisterte aus aller Welt ins französische Angoulême, um das Comic-Festival zu besuchen, unter ihnen auch die Comic-Zeichnerin Ulli Lust. Und auch in Angoulême sind die Auswirkungen des Anschlags auf das Pariser Satiremagazin Charlie Hebdo zu spüren. Mehr

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Breitband

(Bild: Deutschlandradio)
Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 22:00 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

Tagesprogramm Samstag, 31. Januar 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
"Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen"
Eine Lange Nacht über Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Simone Weil
Von Burkhard Reinartz
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 04./05.12.2010)

Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Dichterinnen, eine Philosophin und Mystikerin, die ihr Leben lang mit dem Judentum rangen, sich davon abgrenzten oder es zum Leitstern wählten. Die Lebenswege der drei Frauen endeten im Schrecken des Holocaust. Gertrud Kolmar wurde 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet, Simone Weil hungerte sich im gleichen Jahr in England zu Tode, Else Lasker-Schüler starb 1945 im israelischen Exil. Alle drei, Meisterinnen der Sprache, schufen Werke, die bis in die Gegenwart wirken. In Leben und Kunst loteten alle drei Weltliches und Überweltliches aus. Von der Schönheit und Qual der Liebe bis zum Umkreisen der Chiffre Gott. Ihre Schöpferkraft ging extrem unterschiedliche Wege - und gipfelte bei allen in der schreibenden Verarbeitung des Holocaust. Eine 'Lange Nacht' über das Wunder der Sprache im Angesicht von Tod und Verrohung.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten

03:00 Uhr

Nachrichten

03:05 Uhr

Tonart

Filmmusik
Moderation: Vincent Neumann

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:05 Uhr

Aus den Archiven

"Ein Witz hat nichts mit Geschmack zu tun"
Dieter Hildebrandt im Gespräch mit Berliner Schülern
Ein RIAS-Schulklassengespräch von Mai 1986
Vorgestellt von Margarete Wohlan

Als der Kabarettist Dieter Hildebrandt am 23. Mai 1986 mit Schülern der Berliner Gustav-Heinemann-Gesamtschule diskutiert, liegt der Skandal nur einen Tag zurück: Der Bayerische Rundfunk blendete sich für die Dauer der Ausstrahlung einer Folge "Scheibenwischer" aus dem gemeinsamen ARD-Fernsehprogramm aus. Vier Wochen zuvor hatte es den Tschernobyl-Atomgau gegeben - und der BR nannte den verstrahlten Großvater, der nun im "Scheibenwischer" auftauchte, ein "nicht gemeinschafts-verträgliches Element". Deshalb kreist die Diskussion natürlich um diesen Eklat, aber es geht auch um Hildebrandts Haltung zu Heimat und Vaterland, der CSU und den Grünen, um gutes Kabarett und schlechte Medien - und um sein Vorbild Wolfgang Neuss. 14 Monate nach seinem plötzlichen Tod im November 2013 lässt dieses Schulklassengespräch aus dem Jahr 1986 den Menschen und Kabarettisten Dieter Hildebrandt, so wie man ihn kannte und mochte, noch einmal aufleben.

06:00 Uhr

Nachrichten

06:07 Uhr

Studio 9

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Julius Stucke

06:23 Wort zum Tage

Thomas Broch
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Kommentar der Woche

EU und Griechenland
Von Annette Riedel

07:30 Nachrichten

07:40 Interview

Wie politisch darf ein Politikwissenschaftler sein?
Gespräch mit Dr. Gero Neugebauer, Politologe

08:00 Nachrichten

08:20 Frühkritik

"Das Scheißleben meines Vaters..." im kleinsten Landkreistheater Deutschlands
Von Bernhard Doppler

08:30 Nachrichten

08:50 Buchkritik

"Das stille Land" von Tom Drury
Rezensiert von Gabriele vonArnim

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Im Gespräch

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Krieg oder Frieden - Was wird aus der Ukraine?
Klaus Pokatzky im Gespräch mit Prof. Dr. Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und unserer Korrespondentin Sabine Adler

10:00 Nachrichten

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Lesart

Das politische Buch
Moderation: Ernst Rommeney

Nicholas Kulish, Souad Mekhennet
"Dr. Tod, Die lange Suche nach dem meistgesuchten NS-Verbrecher"
352 Seiten, C.H. Beck Verlag

Paul Glaser
"Die Tänzerin von Auschwitz"
286 Seiten, Aufbau Verlag

Suki Kim
"Without You, There is no Us:
My Time with the Sons of North Korea’s Elite
A Memoir"
304 Seiten, Crown Publishing

Originalton: "Tanz im Glück"
Von Katja Petrowskaja

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages  
Moderation: Axel Flemming

12:30 Uhr

Schlaglichter

Der Wochenrückblick
Moderation: Burkhard Birke

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Breitband

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Rang 1

Das Theatermagazin

14:30 Uhr

Vollbild

Das Filmmagazin

Vorgespult: "Blackhat", "Foxcatcher" und "The Interview"
Vorgestellt von Patrick Wellinski

Der mexikanische Traum von einem anderen Leben: "Los Ángeles"
Gespräch mit dem Filmregisseur Damian John Harper

Die letzten Gigolos und andere Filme , die auf die "Bestager" zielen
Von Wolfgang Martin Hamdorf

Heimkino: Die Darren Aronofsky- Edition
Von Bernd Sobolla

15:00 Nachrichten

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Echtzeit

Das Magazin für Lebensart
Weich

Das Tuning des weiblichen Körpers
Von Louise Brown

Weich wie Kunstleder
Von Gesine Kühne

Barfuß gegen den Turnschuhmarathon
Von Jürgen Stratmann

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Axel Flemming

17:30 Uhr

Tacheles

„Pegida ist ein regionales Phänomen von Wende-Enttäuschten“
Heinz Bude, Publizist und Soziologie-Professor an der Universität Kassel, stellt sich den Fragen von Andre Zantow

Für Heinz Bude ist die Protestbewegung Pegida ein regionales Phänomen, das auf ein ostdeutsches Narrativ zurückzuführen ist.

Zwar gebe es in einigen Regionen der „neuen Bundesländer“ ein Bevölkerungswachstum - Potsdam ist eine der reichsten Städte Deutschlands - aber viele Gebiete „bluten aus“. Wenn diese Menschen jetzt rufen „Wir sind das Volk“, ist das ein trauriger Ausruf, weil es das „ostdeutsche Volk“ nicht mehr gebe und sie nur so ein Gefühl von ihrer sozialen Größe hätten. Diese Menschen hätten Jahre lang gehofft nach der Wende, dass etwas passiert, „ein großer Investor kommt“, aber nichts passierte. Zu akzeptieren, dass sie enttäuscht worden sind vom vereinten Deutschland, ist schwer, meint Bude.

Aus der Sicht des Soziologen und Publizisten gibt es keinen Politiker, der sich für diese Menschen noch interessiert. Auch Sachsens Ministerpräsident Tillich von der CDU habe nur das islamophobische Motiv aufgenommen und „verpasst, dass es eigentlich um etwas ganz anderes geht - ein Gefühl der verletzten Ehre, des Zurückgesetzt-worden-seins“. Deshalb die geringe Wahlbeteiligung in Sachsen. „Kein Politiker trifft ihr Lebensgefühl.“

Gerhard Schröder habe in seiner Amtszeit nie geschafft zu sagen, dass es zwar kein Recht auf Faulheit gebe, aber wir auch auf niemand verzichten können. Zu Angela Merkel meinte Bude: „Ihr Regime der immer währenden Gegenwart, dass wir immer nur die kleinen Probleme lösen und die großen auf sich beruhen lassen, diese Zeit des emotionalen Managements von Deutschland ist vorbei.“

18:00 Uhr

Nachrichten

18:05 Uhr

Feature

Wilde Töne im Rekorder
Bernie Krause und die Ökologie der Klanglandschaften
Von Jane Tversted und Martin Zähringer
Regie: Beate Ziegs
Mit: Ulrich Noethen, Katja Hirsch, Adam Nümm
Ton: Andreas Narr
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Länge: 54‘23
(Ursendung)

"Jetzt bin ich ein Zuhörer", sagt der kalifornische Musiker und Bioakustiker Bernie Krause. Kann man den Ursprung der Musik wirklich in der Natur finden?

"Jetzt bin ich ein Zuhörer", sagt der kalifornische Musiker, Buchautor und Bioakustiker Bernie Krause. Soundscape Ecology heißt das Konzept, die Biophonie ganzer Landschaften aufzunehmen und zu archivieren, wissenschaftlich und künstlerisch auszuwerten. Krauses Buch über die vom Menschenlärm bedrohten Klangräume von Erde, Meer und Tierwelt, 'Das große Orchester der Tiere', hat den Komponisten Richard Blackford zu einer Symphonie für Orchester und Wilde Klanglandschaften angeregt. Kann man den Ursprung der Musik wirklich in der Natur finden?

Jane Tversted aus Kopenhagen lebt in Berlin, übersetzt deutsche Literatur ins Dänische, seit 2011 Radioautorin.

Martin Zähringer lebt in Berlin und arbeitet für den Funk als Literaturkritiker und Kulturjournalist.

Zuletzt von beiden Autoren: 'Robbenjagd und Rohstoffträume - Grönlands Zukunft' (SWR 2014).

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Oper

Théâtre des Champs-Elysées, Paris
Aufzeichnung vom 20.12.2014

Wolfgang Amadeus Mozart
„La Clemenza di Tito“
Opera seria in zwei Akten
Libretto: Caterino Mazzolà

Tito Vespasian, Herrscher von Rom - Kurt Streit, Tenor
Vitellia, Tochter des vorherigen Kaisers Vitellio - Karina Gauvin, Sopran
Sesto, Freund des Tito - Kate Lindsey, Sopran
Annio, Freund des Sesto - Anna Grevelius, Sopran
Servilia, Schwester des Sesto - Julie Fuchs, Sopran
Publio, Hauptmann der Prätorianer - Robert Gleadow, Bass
Ensemble vocal Aedes
Le Cercle de l’Harmonie
Leitung: Jérémie Rhorer

22:00 Uhr

Die besondere Aufnahmeaufnehmen

50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
Henry-Crown-Saal Jerusalem
Aufzeichnung vom 23.10.2014

Aviya Kopelman
"Between Gaza and Berlin" für Orchester
(Uraufführung)

Jerusalem Symphonie-Orchester
Leitung: Frédéric Chaslin

22:30 Uhr

Lesungaufnehmen

Aus "Eine persönliche Erfahrung" von Kenzaburo Oe
Gelesen von Thomas Bading
(Wdh v. 18.06.2011)

Am 31.01. 2015 wird Kenzaburo Oe 80 Jahre alt.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Keine Nähe: Andreas Kriegenburg inszeniert "Maria Stuart" in München
Von Sven Ricklefs

Anja Niedringhaus: At War. Ausstellung in Kaiserslautern
Von Britta Buhlmann

Kulturpresseschau - Wochenrückblick
Von Klaus Pokatzky

23:30 Kulturnachrichten