Samstag, 28. März 2015MEZ01:38 Uhr
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Hitchcock in Hollywood"Rebecca" erobert die Leinwand
Laurence Olivier und Joan Fontaine in Hitchcocks "Rebecca". (imago / AD )

Er war einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte: Alfred Hitchcock. Seine erste Hollywood-Produktion, die Literaturverfilmung "Rebecca", feierte am 27. März 1940 Premiere - und wurde mit zwei Oscars ausgezeichnet.Mehr

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Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Tagesprogramm Samstag, 28. März 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Dunkle Lichtgestalt
Eine Lange Nacht über Rudolf Steiner
Von Manuel Gogos
Regie: Jochen Rack
(Wdh. v. 03./04.09.2011)

Rudolf Steiner (1861-1925), der Mann im schwarzen Kaiserrock, der Mann hinter dem Spiegel. Jedem scheint er etwas anderes gewesen zu sein. Seine Anhänger riefen ihn als Lichtgestalt aus, Künstler wie Wassily Kandinsky oder Franz Kafka umschwirrten ihn wie die Motten das Licht. Oder war sein Charisma nichts anderes als das hohle Pathos eines Hochstaplers, wie Erich Mühsam meinte? An die 5000 Vorträge hat der manische Redner gehalten, überall in Europa. Vor Bauern, die ihn fragten, warum die Kartoffeln nicht mehr schmeckten; vor Pädagogen, die die Macht der Erziehung fürchteten; vor Ärzten, die wieder richtige Heiler sein wollten. Während Steiners Anthroposophie auch über 150 Jahre nach seiner Geburt weiterhin des Okkultismus’ verdächtigt wird, werden die Früchte ihrer praktischen Anwendung immer mehr in unseren Alltag aufgenommen: in der Bewegung der Waldorfschulen, in deren Refugien immer mehr Eltern ihre Kinder in Sicherheit zu bringen suchen; im Biokult, der uns ein Stück 'heile Welt' zurückgibt; oder in der Hinwendung zu alternativen Heilverfahren, um den Tatorten der Schulmedizin zu entkommen. Steiner bleibt zukunftsträchtig. Woher hatte er diese Weitsicht? War er tatsächlich ein Hellseher? Und kann, wie Steiner behauptete, jeder zum Hellseher werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die 'Lange Nacht' als kritische Annäherung an Rudolf Steiner und sein Lebens- und Menschenbild.

01:00 Nachrichten

02:00 Nachrichten 

03:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

03:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Filmmusik
Moderation: Andreas Müller

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:05 Uhr

Aus den Archivenaufnehmen

Vor 25 Jahren: Auf dem Weg zur Einheit (3/10)
Von der „Allianz für Deutschland bis zur „Deutschen Biertrinker Union“ - die erste freie Wahl in der DDR
Der März 1990 im RIAS und im DDR-Rundfunk
Von Frank Ulbricht und Olaf Kosert
(Teil 4 am 25.04.2015)

Reportagen des DDR-Rundfunks und von RIAS Berlin rund um die Volkskammerwahl.

"Wohlstand für alle", "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört" und immer wieder das Bild von Helmut Kohl. Die DDR im März 1990. Das Land hängt voller Plakate, es steht vor seiner ersten freien Volkskammerwahl. Nach den ersten Hochrechnungen folgt ungläubiges Kopfschütteln, bei allen. 48 Prozent bekommt die Allianz für Deutschland, nur 22 Prozent bleiben der favorisierten SPD. Die Botschaft ist eindeutig: Die Mehrheit der Ostdeutschen will die Einheit, so schnell wie möglich. Wahlsieger Lothar de Maizière hat verstanden. Seine wichtigste Regierungsaufgabe wird darin bestehen, die DDR abzuschaffen. "Ich denke, dass die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion der nächste wichtige und eindeutige Schritt sein muss", sagt er am Wahlabend.

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Ute Welty

06:23 Wort zum Tage 

Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz
Katholische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:20 Kommentar der Woche 

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

Sommerzeit: Wächst in der EU die Bereitschaft zur Abschaffung?
Gespräch mit Herbert Reul, Vorsitzender der deutschen Unionsabgeordneten im EU-Parlament

08:00 Nachrichten 

08:20 Frühkritik 

Peter Carp inszeniert in Oberhausen Jelineks "Die Schutzbefohlenen"
Von Stefan Keim

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

"Der dunkle Fluß" von Obioma Chigozie
Rezensiert von Sigrid Löffler

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Live mit Hörern
0 08 00.22 54 22 54
gespraech@deutschlandradiokultur.de

Nach dem Flugzeugabsturz: Wie sollen Medien mit Katastrophen umgehen?
Matthias Hanselmann im Gespräch mit Prof. Dr. Ortwin Renn, Prof. für Umwelt- und Techniksoziologie an der Universität Stuttgart

10:00 Nachrichten 

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Lesartaufnehmen

Das politische Buch
Moderation: Ernst Rommeney

Jonas Kreienbaum
Ein trauriges Fiasko
Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900-1908
Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
Hamburger Edition

Éric Vuillard
Kongo
Roman
Aus dem Französischen Nicola Denis
Matthes & Seitz
Rezensiert von Marko Martin

Christian Bommarius
Der gute Deutsche. Die Ermordung Manga Bells in Kamerun 1914
Berenberg Verlag
Rezensiert von Beate Ziegs

PatrickDeville
Kampuchea
Editions Seuil, Paris
Rezensiert von Marko Martin

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages  
Moderation: Birgit Kolkmann

12:30 Uhr

Schlaglichteraufnehmen

Der Wochenrückblick
Moderation: Axel Rahmlow

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Breitbandaufnehmen

Medien und digitale Kultur

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Rang 1aufnehmen

Das Theatermagazin
Moderation: Susanne Burkhardt

14:30 Uhr

Vollbildaufnehmen

Das Filmmagazin
Moderation: Patrick Wellinski

Die Neuverfilmung von "Nackt unter Wölfen" im Ersten
Von Andreas Kötzing

Entdeckung der Vielfalt: US-Serien machen vor, was Hollywood nicht schafft
Von Kerstin Zilm

Vorgespult: "Das blaue Zimmer", "Gespensterjärger" und "Every Thing Will be Fine"
Vorgestellt von Christian Berndt

"Every Thing Will be Fine" - Wim Wenders verfilmt Trauer in 3D
Gespräch mit dem Regisseur

Hommage an das französische Filmer-Paar Jean-Marie Straub und Danièle Huillets
Gespräch mit Stefan Hayn, Filmemacher und Maler

Top Five: Die Mainstreamkinocharts
Von Hartwig Tegeler

15:00 Nachrichten 

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Echtzeitaufnehmen

Das Magazin für Lebensart

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Birgit Kolkmann

17:30 Uhr

Tachelesaufnehmen

PKW-Maut und andere Verkehrsprojekte in Europa
Michael Cramer, Bündnis 90/Die Grünen; Vorsitzender Verkehrsausschuss Europaparlament, stellt sich den Fragen von Andre Zantow

Mit den Stimmen von Union und SPD hat der Bundestag am 27. März das Gesetz zur Einführung der PKW-Maut verabschiedet. Verkehrsminister Dobrindt von der CSU erhofft sich jährliche Einnahmen von 500 Millionen Euro. Nach zwei Jahren soll die Sinnhaftigkeit der Maut nochmal überprüft werden. Michael Cramer zweifelt schon jetzt das Bestehen vor dem Europäischen Gerichtshof an. Aber welche Alternative sieht der Grüne zur PKW-Maut, um Straßen und Brücken in Deutschland zu erhalten? Warum ist der grenzüberschreitende europäische Bahnverkehr noch immer nutzerunfreundlich und zu kostspielig? Haben europäische Verkehrspolitiker zu wenig Kompetenzen gegenüber den Nationalstaaten?

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Featureaufnehmen

Liebe und andere Zwischenfälle
Vom Erwachsenwerden mit dem Downsyndrom
Von Helmut Kopetzky
Regie, Ton und Sprecher: der Autor
Produktion: Deutschlandradio Kultur/RBB 2011
Länge: 53’40
(Wdh. v. 12.03.2011)

Die ungewöhnliche Liebesgeschichte spiegelt die Diskussion um 'Normalität', die Autonomie ''Behinderter', Fortpflanzung und genetische Risiken.

Kleine Kinder mit dem Downsyndrom sind überwältigend in ihrer Zuneigung, Mittelpunkt jedes Kindergeburtstags. Aber wie geht es weiter in ihrem Leben? Jeder zehnte Mensch mit Trisomie 21 erreicht heute das 70. Lebensjahr. Petra und Sven sind 27 bzw. 30 Jahre alt. Petra hat sich in Sven verliebt. Fast täglich telefonieren sie miteinander. Die beiden reden von Hochzeit. Mehrmals haben sie bereits gemeinsam die Nacht verbracht. Svens Eltern sind noch skeptisch, Petras Eltern befürworten die Verbindung. Die ungewöhnliche Liebesgeschichte spiegelt auch die Diskussion um Normalität, die Autonomie Behinderter, Fortpflanzung und genetische Risiken.

Helmut Kopetzky, geboren 1940 in Mähren, begann als Zeitungs-Journalist. Heute einer der wichtigsten deutschen Feature-Autoren. Zahlreiche Preise. 2008 wurde er mit dem Axel-Eggebrecht-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zuletzt: 'Feinde wie wir - Jugend auf den Schlachtfeldern des I. Weltkrieges' (NDR/RBB 2014).

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Operaufnehmen

Live aus dem Staatstheater Wiesbaden

Wolfgang Amadeus Mozart
"Die Entführung aus dem Serail"
Singspiel in drei Akten
Libretto: Johann Gottlieb Stephanie d.J.

Konstanze - Heather Engebretson, Sopran
Belmonte - Mirko Roschkowski, Tenor
Blonde - Gloria Rehm, Sopran
Osmin - Wolf Matthias Friedrich, Bass
Pedrillo - Benedikt Nawrath, Tenor
Bassa Selim - Ihsan Othmann
Chor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Leitung: Konrad Junghänel

Junge Liebe und wiedergewonnene Freiheit sind die Hauptthemen der Oper, kein Wunder, denn komponiert hat Mozart die 'Entführung' in der glücklichen Brautzeit mit Konstanze. Alles ist spielerisch, heiter, die Komik drastisch, und allem wohnt ein Märchenzauber inne. 'Überzeitlich' machen dieses Meisterstück des Mittzwanzigers aber die menschlichen Werte des Singspiels, es ist nur äußerlich ein 'Türkenstück' - damals, im 18. Jahrhundert ja durchaus üblich. Mozart ist hier eben nicht nur Meister des gefälligen Rokoko, er geht einen großen Schritt weiter. Der 'wilde Türke' wird bei Mozart im Sinne einer humanistischen Idealisierung und auch im Sinne der josephinischen Vorstellung eines liberalen Fürsten ein edler, großmütiger Humanist. Mozart hat sich dafür mit Sicherheit von Lessings 'Nathan' leiten lassen. Der Bassa, spanischer Renegat und Mächtiger der feudalen osmanischen Kaste, wird zur geistigen Zentralgestalt - ihm huldigt man am Schluss: "Nichts ist so hässlich wie die Rache, hingegen menschlich, gütig zu sein und ohne Eigennutz verzeih'n, ist nur der großen Seelen Sache!" Das wirke doch wie ein Kommentar zum Zeitgeschehen.

22:30 Uhr

Lesungaufnehmen

PROGRAMMÄNDERUNG

"Das Wilde hat keine Worte"
Der schwedische Dichter und Literaturnobelpreisträger Tomas Tranströmer
Von Carola Wiemers

Im Alter von 83 Jahren ist der schwedischen Literaturnobelpreisträger am Donnerstag verstorben.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Elena Gorgis

Wer entscheidet, wer hier leben darf? Wochenende zum Thema Migration, Bleiberecht und Identität
Gespräch mit Dr. Thomas Oberender, Intendant Berliner Festspiele

Wie war das nochmal? Die Geschichte von Romeo und Julia - frei nacherzählt
Von Susanne Burkhardt

Romeo und Julia - vom Nachwuchserfolgsregisseur C. Rüping im Deutschen Theater Berlin
Von Peter Claus

Kulturpresseschau-Wochenrückblick
Von Tobias Wenzel

23:30 Kulturnachrichten