Sonntag, 30. August 2015MESZ17:55 Uhr
August 2015
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Radiorecorder

Unsere Empfehlung heute

Reihe SpielregelnSigmunds Freude
24. Mai 2004: George Tabori während einer Gala anlässlich seines 90. Geburtstags. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

"Sigmunds Freude" war George Taboris erste Bremer Theaterarbeit im Jahr 1975. Der Arbeitsprozess folgte den Protokollen eines Seminars von Frederick S. Pearls, dem Begründer der Gestalttherapie. Die Proben hat Radio-Regisseur Jörg Jannings mitgeschnitten.Mehr

UrsendungKurzstrecke 41
Eine Flaschenpost wird an einen Strand an der Golfküste von Texas gespült. Aufnahme von 2002. (picture alliance / dpa / Willy Matheisl )

Kurz, ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke aus den Genres Feature, Hörspiel und Klangkunst können an uns geschickt werden. Wir wählen die interessantesten aus und stellen sie in dieser monatlichen Sendung vor.Mehr

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Wurfsendung

Wurfsendung (Deutschlandradio)

Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Fazit

100. GeburtstagIngrid Bergmann – Neuer Typ Frau in Hollywood
Humphrey Bogart als Richard 'Rick' Blaine und Ingrid Bergman als Ilsa Lund Laszlo blicken sich in dem Filmklassiker "Casablanca" tief in die Augen. (picture alliance / dpa)

Der Film "Casablanca" an der Seite von Humphrey Bogart machte sie 1943 berühmt: die Schauspielerin Ingrid Bergmann. Vor 100 Jahren wurde sie geboren. Im Hollywood-Kino verkörperte sie einen neuen natürlichen Frauentyp. Doch ihr Privatleben wurde in Amerika zum Skandal.Mehr

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Breitband

(Bild: Deutschlandradio)
Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

Tagesprogramm Sonntag, 30. August 2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Literatur

Von Fallada bis Blumenbar
70 Jahre Aufbau Verlag
Von Jörg Plath

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Chansons und Balladen
Moderation: Holger Beythien

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Uhr

Nachrichten

04:05 Uhr

Tonart

Clublounge
Moderation: Oliver Schwesig

05:00 Nachrichten

06:00 Nachrichten

06:55 Uhr

Wort zum Tage

Hindu-Gemeinde

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Feiertag

Zwischen Autoscooter und Zuckerwatte
Seelsorge für Schausteller
Von Ralf Birkner
Katholische Kirche

Ob Baumblütenfest in Werder an der Havel oder Pützchensmarkt in Bonn am Rhein: Wer einen Rummel- oder Volksfestplatz betritt, taucht ein in eine andere, eine faszinierende Welt. Hinter all den Attraktionen, Illusionen und Animationen stehen die Schausteller mit ihren Familien und Mitarbeitern. Die reisenden Betreiber von Schießbuden oder Kinderkarussells pflegen ihr Gewerbe meist in langen Familientraditionen. Ihnen gilt die geistliche wie menschliche Sorge durch die Zirkus- und Schaustellerseelsorge. Die Pfarrer gehen zu den Schaustellerfamilien auf die Kirmes oder den Weihnachtsmarkt, besuchen sie im Wohnwagen und an der Achterbahn, feiern mit ihnen Erstkommunion und Firmung, Konfirmation und Trauung. Bei einem Taufgottesdienst auf dem Autoscooter sagte der Vater des Täuflings: "Wir sind ständig unterwegs. Wir brauchen etwas Beständiges. Das ist unsere Bindung an Gott, der uns segnet und behütet. Und das wollen wir da feiern, wo wir als Reisende zu Hause sind: auf dem Kirmesplatz und jetzt hier auf dem Autoscooter."

07:30 Uhr

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag
Das Leben ist ein tolles Spiel
Gedichte von Kindern für Kinder
Von Karin Hahn
Ab 6 Jahren
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
Moderation: Patricia Pantel

Gedichte von Kindern und was andere Kinder darüber denken.

Für die meisten von uns sind Dichter Menschen, die man in der Schule behandelt, die eine außergewöhnliche Begabung haben, eine besondere Fähigkeit, die Welt wahrzunehmen und sich eindrucksvoll ausdrücken können. Doch manche Kinder sehen das anders. Sie dichten selbst. Sie setzen sich hin und reimen aus Spaß drauflos oder schreiben freie Verse, einfach so. Und es gibt sogar Kinder, wie beispielsweise Anna Münkel aus Bayern, die sogar schon ein eigenes kleines Gedichtbändchen herausgebracht haben.

08:00 Uhr

Nachrichten

08:05 Uhr

Kakadu

Hörspieltag
Ampelmännchen sind keine Haustiere
Von Anna-Luise Böhm
Ab 7 Jahre
Regie: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Winnie Böwe, Franziska Neidling, Lyonel Holländer, Andreas Mannkopff, Mex Schlüpfer, Bernhard Schütz, u. a.
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge:49'52
(Wdh. v. 05.05.2013)
Moderation: Patricia Pantel

Clärchen und Tim retten gemeinsam das grüne und das rote Ampelmännchen.

Auf dem Schulweg müssen Tim und Clärchen eine unerwartete Rettungsaktion starten, denn Orje, ein kleines grünes Ampelmännchen, steckt in der Klemme. Und damit nicht genug. Orjes bester Freund, das rote Ampelmännchen, ist spurlos verschwunden. Tim und Clärchen stellen Nachforschungen an und dabei kommt der schreckliche Verdacht auf, dass der kleine Rote in großer Gefahr ist. Keine Frage - die Kinder müssen helfen, auch wenn Clärchens Papa davon überhaupt nicht begeistert ist. Denn der hat große Pläne mit seiner Tochter.

Anna-Luise Böhm, geboren 1975 in Berlin, studierte Drehbuch in Ludwigsburg, lebt als freie Autorin in Berlin, schreibt Drehbücher, Kriminalromane, Erzählungen und Hörspiele für Kinder und Erwachsene, u. a. 2014 für Deutschlandradio Kultur das Kinderhörspiel "Einschwein".

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

10:00 Nachrichten

10:30 Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher
sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Deutschlandrundfahrt

Die Kunst und der See
Auf der Halbinsel Höri am Bodensee
Von Anette Selg

Leere Bilderrahmen, die in der Landschaft stehen. Wer durchschaut, sieht Gemüsefelder, dahinter den Bodensee - und Vorlagen für berühmte Gemälde von Erich Heckel, Helmut Macke oder Otto Dix. Entstanden hier, auf der Bodenseehalbinsel Höri, in der Zeit des Nationalsozialismus, als sich viele verfemte Künstler auf diese abgelegene Landzunge an der deutsch-schweizerischen Grenze geflüchtet haben. Seit einiger Zeit kann das Dix-Haus besichtigt werden. Auch Haus und Garten von Hermann Hesse, der bereits Anfang des 20. Jahrhunderts hier gelebt hat, steht Besuchern offen. Und um Kunst und Kultur geht es auf der Höri bis heute: in der Kunstschule; im Bürgerforum, das sich für den Erhalt historischer Architektur einsetzt. Und auch die Literatur blüht: 'Sex mit Hermann Hesse' heißt der neue Roman der Höri-Schriftstellerin Felicitas Andresen.

11:59 Uhr

Freiheitsglocke

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages
Moderation: Sonja Gerth

12:30 Uhr

Die Reportage

Die Herausforderung
Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy
Von Carolin Pirich und Tina Hüttl

Wie fühlt unsere Jugend? Was will sie vom ihrem Leben, und was fordert sie in ihrem durchgeplanten Alltag noch heraus? Hirnforscher halten Kinder und Jugendliche für unterfordert - im Gegensatz zu noch vor 20 Jahren ist ihr Aktionsradios extrem geschrumpft. Stehen wir Helikoptereltern ihnen im Weg, weil wir sie zu sehr behüten?
Das will eine Schule in Berlin ändern: Sie gibt ihren 13- bis 16-jährigen drei Wochen Zeit, ihre Grenzen auszutesten. Das Projekt nennt sich "Die Herausforderung": 150 Euro zum Überleben, keine Eltern, keine Lehrer, keine Autoritäten, komplette Freiheit und ein selbst gesuchtes Ziel. Die Reportage begleitet eine Gruppe von Siebt- und Achtklässlern, die 17 Tage auf der Havel mit Kanus Richtung Berlin fahren. Wie werden sie knapp drei Wochen ohne gemachtes Bett, Mamas Liebe und in einer Gruppe von Gleichaltrigen überstehen? Was macht die ungewohnte sportliche Anstrengung mit ihnen, wer setzt sich in der Gruppe durch, das einzige Mädchen unter den sechs Jungs? An welchem Punkt werden sie ihre Coolness ablegen und zur Gruppe zusammenwachsen? Ob die Reise sie reifen lässt?

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin
Moderation Thorsten Jantschek

Philosophischer Wochenkommentar: Bürgerdialoge
Von Dr. Eva Weber-Guskar

Islam und Aufklärung: Der syrische Philosoph Sadik Al-Azm
Von Henry Bernhard

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Religionen

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Interpretationen

Rache, Schweigen, Tanzen
"Elektra" von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss
Moderation: Karl Dietrich Gräwe
(Wdh. v. 27.04.2014)

16:00 Nachrichten

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Sonja Gerth

17:30 Uhr

Nachspielaufnehmen

Das Sportmagazin

18:00 Nachrichten 

18:05 Nachspiel 

Der zweite Gegner
Wenn der Kopf beim Sport im Wege steht
Von Marina Schweizer

Spiele werden "im Kopf entschieden", heißt es gern in der Sportberichterstattung. Sportliche Entscheidungen sind dann "Nervenschlachten" und gute Sportler sind die, die "mental stark" auftreten. Auch diese Formulierungen in den Medien machen deutlich, welchen zunehmenden Stellenwert der Kopf im Sport besitzt. Psychologie und Mentaltraining nehmen im Leistungssport einen immer größeren Raum ein. Sportpsychologen gehören in Vereinen und an Olympiastützpunkten inzwischen zum Stammpersonal. Das belegt: nicht nur Kondition und Physis entscheiden über sportlichen Erfolg oder Misserfolg - im entscheidenden Moment kommt es auf den Kopf an.

18:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Spielregeln
Sigmunds Freude
Ein Radioworkshop von George Tabori
Regie: George Tabori, Jörg Jannings
Komposition: Stanley Walden
Mit: Brigitte Kahn, Ursula Höpfner, Brigitte Röttgers, Günter Einbrodt, Klaus Fischer u.a.
Ton: Christian Anders
Produktion: RIAS Berlin/WDR 1983
Länge: 89‘27 (Kurzfassung)
(Wdh. vom 17.01.1983)

Protokolle aus Frederick S. Pearls‘ Gestalttherapiearbeit werden mit Schauspielern des Bremer Theaterlabors inszeniert (Radioworkshop).

'Sigmunds Freude' war George Taboris erste Bremer Theaterarbeit im Jahr 1975. Der Arbeitsprozess folgte den Protokollen eines Seminars von Frederick S. Pearls, dem Begründer der Gestalttherapie. Die Proben fanden in einem Studio statt. Radio-Regisseur Jörg Jannings hat sie mitgeschnitten. Wenige Jahre später nehmen Jörg Jannings und George Tabori die Tonbänder in die Hand. Sie entdecken eine Arbeitsmethode, die immer und überall Veränderung miteinbezieht. Tabori spricht über seine Arbeit, die Gruppe improvisiert, probiert aus. Neben einer vierteiligen Sendung von 282 Minuten entstand auch diese Kurzfassung.

George Tabori (1914-2007), vielfach ausgezeichneter Schriftsteller, Dramatiker, Theaterregisseur und Intendant, Drehbuchautor, Übersetzer, Schauspieler.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Krzyzowa Music Festival
Krzyzowa (Kreisau), Niederschlesien
Aufzeichnungen vom 22./23. 08.2015

Robert Schumann
Klaviertrio Nr. 1d-Moll op. 63

György Ligeti
Sechs Bagatellen für Bläserquintett

Gideon Klein
Trio für Violine, Viola und Violoncello

Erich Wolfgang Korngold
Streichsextett D-Dur op. 10

Pavel Haas
Bläserquintett op. 10

Gabriel Fauré
Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45

Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1g-Moll op. 25

Andreas Reiner, Arnold Steinhardt, Violine
Volker Jacobsen, Viola
Claudio Bohorquez, Judith Serkin, Violincello
Matthias Schorn, Klarinette
Marina Piccinini, Flöte
Andreas Haefliger, Denes Varjon, Klavier

"Die Stärke Europas steckt in der Kraft seiner Kulturen!" Das lesen wir in den Papieren des Kreisauer Kreises. Krzyzowa, ein kleines niederschlesisches Dorf, das wie kaum ein anderer Ort für Widerstand, für Austausch, Kultur und Europa steht - ab dem Sommer 2015 wird es ein Musikfestival in Kreisau geben, das dem europäischen Gedanken verpflichtet ist.

22:30 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages mit Sport
Moderation: Kirsten Lemke

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

Andreas Kriegenburg inszeniert "Nathan der Weise" im DT Berlin
Von Michael Laages

Kulturpresseschau
Von Ulrike Timm