Freitag, 22. August 2014MESZ07:57 Uhr
August 2014
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Wurfsendungen werfen wir werktäglich sechsmal, an Samstagen und Sonntagen dreimal ins Programm. Viele einzelne Sendungen eines Tages können Sie auf der Wurfsendungsseite direkt nachhören.
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Kalenderblatt

Vor 150 JahrenErste Genfer Konvention unterzeichnet
Zeitgenössische Aufnahme von Henri Dunant, Schweizer Schriftsteller, Friedensnobelpreisträger (1901) und Gründer des Internationalen Roten Kreuzes.

Der erste humanitär-völkerrechtliche Vertrag fußt auf der Idee des Schweizer Schriftstellers Henri Dunant. Durch seinen Einfluss entstand 1864 in Genf ein Vertrag mit dem Titel "Konvention zur Verbesserung des Loses der Verwundeten bei den im Felde stehenden Heeren".Mehr

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Fazit

AtonalEchos von der Schweinehaut
Der Eingang zum Club Tresor in der Köpenicker Straße in Mitte am 12.02.2009 in Berlin während der Party "Transducers! Berlin - London - Wien" von Filmbranche und elektronischer Musikszene

Das Festival Berlin Atonal startete im Berliner Club Tresor mit dem Ensemble Modern und Klassikern der Minimal Music. Es klang nach einer Verneigung vor historischen Größen elektronischer Musik. Mehr

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Breitband

Im Internet vervielfältigen sich neue Inhalte, Formen und Vertriebswege. Darüber hinaus beschleunigt die Digitalisierung die Konvergenz der traditionellen Kanäle Zeitung, Hörfunk und Fernsehen. Breitband ist ein wöchentliches, aktuelles Magazin, das diese vielschichtigen Prozesse aufzeigt, analysiert und einordnet.

Programm: Vor- und Rückschau

Tagesprogramm Freitag, 22. August 2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Klangkunst

Palma Ars Acustica
EBU-Wettbewerb für Radiokunst
Phonbiographie No. 1
(Hauptpreis)
Von Charo Calvo
Produktion: acsr mit Unterstützung der Föderation Wallonien 2013
Länge: 17’40

Collecting Clocks and Losing Time
(Lobende Erwähnung)
Von Anna Friz
Produktion: ORF 2013
Länge: ca. 33’ (Ausschnitt)
(Ursendung)

Zum zweiten Mal wurde von der European Broadcasting Union, dem Zusammenschluss europäischer Radiokunst-Redaktionen, der Prix Palma Ars Acustica vergeben. Hören Sie die Gewinnerstücke.

Die Ars Acustica Gruppe der European Broadcasting Union (EBU) ist ein Zusammenschluss europäischer Klangkunst-Redaktionen. Seit 1989 treffen sich die Mitglieder einmal im Jahr, um neue Entwicklungen der Radiokunst zu diskutieren und um herausragende Produktionen auszutauschen. Im März 2014 lud Radio Télévision Suisse nach Genf. Hier vergaben die Mitglieder zum zweiten Mal den Prix Palma Ars Acustica an die beste Klangkunst-Ursendung. Die Einreichungen kamen aus 17 internationalen Radiokunst-Redaktionen.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonart

Weltmusik
Moderation: Olga Hochweis

Festim - das bedeutet auf Portugiesisch: Familienfest. Festim ist aber auch die Abkürzung für: Festival Intermunicipal de Músicas do mundo - ein großes wie familiäres Weltmusiktreffen, dessen Mitschnitte der letztjährigen Ausgabe sich als roter Faden durch die Sendung ziehen - u.a. Konzerte mit The Klezmatics und Wazimbo aus Mozambique, aber auch weniger bekannte Interpreten wie Susheela Raman (Indien) und H´Sao (Tschad) sind zu hören. Dazu Album-Neuerscheinungen des Sommers - und ganz am Anfang ein Blick voraus, auf die zweite Ausgabe des Windros-Folk-Festivals am Schweriner See.

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten

04:00 Nachrichten

05:00 Uhr

Nachrichten

05:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Dieter Kassel

05:30 Nachrichten

05:50 Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die erste Genfer Konvention wird unterzeichnet

06:00 Nachrichten

06:23 Wort zum Tage

Von Dietrich Heyde
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten

06:40 Aus den Feuilletons

07:00 Nachrichten

07:20 Politisches Feuilleton

Pazifismus neu denken
Von Thomas Franke

07:30 Nachrichten

07:40 Alltag anders

Cafe
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50 Interview 

IS - Der unbekannte Gegner. Wer ist IS?
Gespräch mit Volker Perthes, Politikwissenschaftler und Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

08:00 Nachrichten 

08:20 Frühkritik 

ZDF Neo TVLab geht in die 4. Runde
Von Michael Meyer

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

Sachbuch von Sean McMeekin: Russlands Weg in den Krieg. Der Erste Weltkrieg - Ursprung der Jahrhundertkatastrophe, Europa Verlag
Rezensiert von Winfried Sträter

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:07 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

Was ist ein "Italo-Berliner"?
Gespräch mit Elettra de Salvo, Italienierin des Jahres 2014

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:07 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Joachim Scholl

u.a.
10 Jahre Verlag Matthes & Seitz Berlin
Gespräch mit dem Verleger Andreas Rötzer

Straßenkritik: Spieltrieb
Von Gerrit Stratmann

Sachbuch von Martin Seel: Aktive Passivität. Über den Spielraum das Denkens, Handelns und anderer Künste, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2014
Rezensiert von Michael Opitz

Buchhändler im Gespräch: Buchhandlung Viola Taube, Nordhorn

Originalton: Gleichzeitigkeit in Sevilla
Von Stefan Weidner

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:07 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Oliver Schwesig

u.a.
Hamburger Schule, Münchner Schule... - Wo steht die deutsche Popmusik? Antworten
Von Kerstin Poppendieck

11:30 Musiktipps 

11:35 Klassik 

"Fußnoten" - der Hornist Felix Klieser über sein neues Buch
Von Uwe Golz

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Katja Schlesinger

13:00 Nachrichten 

13:30 Uhr

Länderreportaufnehmen

"Wir lassen den Dom in Köln und die Berge in der Eifel"
Protest gegen geplante Ausweitung des Lava-Abbaus
Von Ludger Fittkau

Vulkangestein aus der Eifel nutzten schon vor 2000 Jahren die Römer - etwa Tuffstein für den Hausbau. Heute werden Lava und Basalt aus der Vulkaneifel vor allem für den Straßenbau verwendet. Weltweit. Für die Steinbruchbetreiber ein gutes Geschäft. Deshalb wollen sie den Abbau ausweiten. Bis zu 40 neue Gruben sollen her. In den nächsten Monaten muss die Politik über diese Pläne entscheiden. Doch in der Eifel wird der Widerstand gegen den Rohstoffabbau stärker.

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:07 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Kulturmagazin
Moderation: Timo Grampes

u.a.
Fetisch Fahrrad - Der neue Kult ums alte Rad
Gespräch mit Mario Bäumer, Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Museum Hamburg

Heimkino: Zwei Hauptwerke des Georgiers Michail Kalatozov
Von Christian Berndt

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Kakaduaufnehmen

15:00 Nachrichten für Kinder 

15:05 Entdeckertag 

Durch Sand - übers Wasser - durch die Luft
Schulwege
Von Sylvia Schopf
Moderation: Ulrike Jährling

Erstklässler üben manchmal vor der Einschulung ihren zukünftigen Schulweg. Meist ist das aber nicht mehr nötig, weil es das „Elterntaxi" gibt. Was kann man jedoch erleben und erfahren, wenn man zu Fuß zur Schule geht? Oder mit der U-Bahn, der Straßenbahn, mit dem (Schul-)Bus? Wie sieht der Schulweg aus, wenn man in einem abgelegenen Bergdorf wohnt, auf einer Insel oder Hallig? Es gibt die unterschiedlichsten Transportmittel, um zur Schule zu kommen.In manchen Teilen der Welt nehmen Kinder weite und zuweilen auch auf gefährliche Wege auf sich, weil sie unbedingt zur Schule gehen wollen. Sie sind manchmal eine Stunde und länger zu Fuß unterwegs - z.B. durch die Savanne. Nur ein paar Schritte brauchen dagegen diejenigen, die in einem Internat leben. Und wer Hauslehrer hat, muss gar nicht aus dem Haus. Unterricht zu Hause war früher nichts ungewöhnliches und gibt es heute noch in manchen abgelegenen Gebieten; in Australien z.B. werden Kinder via Funk/Internet unterrichtet.

Sylvia Schopf ist Journalistin, Schauspielerin und Autorin, schreibt Features und Reportagen für verschiedene Radiosender sowie Bücher und Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Außerdem hat sie für das Fernsehen gearbeitet.

15:30 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Vivian Perkovic

u.a.
Das muss man gehört haben ... oder auch nicht - Neu-Veröffentlichungen der Woche
Von Vincent Neumann

The Majority Says aus Schweden veröffentlichen heute ihr selbstbetiteltes Debütalbum
Gespräch mit Antonsson Hanna

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Nicole Dittmer

17:20 Kommentar 

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:07 Uhr

Wortwechselaufnehmen

Das Blaue Sofa
Macht, Musik und Dirigenten
Podiumsdiskussion mit
Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele
Rolando Villazón, Tenor, Regisseur und Kulturbeauftragter von Mexiko
Ivor Bolton, Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg
Eckhard Roelcke, Deutschlandradio Kultur
Moderation: Wolfgang Herles, ZDF
Salzburger Festspiele, Haus für Mozart
Aufzeichnung vom 20.08.2014

Das Dirigieren hielt der Literatur-Nobelpreisträger Elias Canetti so sehr für einen „Ausdruck der Macht“, dass er dem Dirigenten ein ganzes Kapitel in seinem Hauptwerk "Masse und Macht" widmete. Canetti war der Meinung, man könne aus der aufmerksamen Betrachtung eines Dirigenten "mühelos alle Eigenschaften der Macht ableiten". Doch sind Macht, Drohung und Kälte tatsächlich Eigenschaften, mit denen man ein Orchester zu Höchstleistungen motiviert? Oder ist Canettis Sicht vielmehr ein Phänomen der Nachkriegszeit? Canettis Zeitgenossen äußerten sich unterschiedlich. Während Sergiu Celibidache Dirigenten für "verkappte Diktatoren, die sich glücklicherweise mit der Musik begnügen" hielt, sah sich Karl Böhm als "einfachen Handwerker" ("verzaubern soll einzig die Musik") und Herbert von Karajan "machte" als Dirigent vor allem den Klang des Orchesters. Der ZDF-Literaturchef Wolfgang Herles, der sich für seinen Roman "Die Dirigentin" tief in das Thema der Diskussion einarbeitete, diskutiert mit seinen Gästen auf dem Blauen Sofa über Macht, Musik und Dirigenten.

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:07 Uhr

Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"aufnehmen

19:30 Uhr

Zeitfragen. Literaturaufnehmen

„Immer fällt mir, wenn ich an den Indianer denke, der Türke ein"
Über das Gewicht des ersten Satzes
Von Sieglinde Geisel

Vom ersten Satz des Romans hängt alles ab. Wie finden Autoren ihren ersten Satz? Eine kleine Theorie der Roman-Anfänge.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance - diese Lebensweisheit gilt auch für den Moment, in dem ein Leser die erste Seite eines Romans aufschlägt. Ob Karl May oder James Joyce: In den ersten Minuten des Lesens entscheidet sich, ob man mit Herzklopfen, Kopfschütteln, Schmunzeln, Stirnrunzeln weiterlesen - oder das Buch gleich wieder aus der Hand legen wird. Für den Autor stellt sich die Frage: Lade ich meine Leser ein oder verstöre ich sie? Rolle ich einen roten Teppich für sie aus oder lasse ich sie ungerührt ins kalte Wasser springen? Jeder Roman beginnt mit dem ersten Satz, doch in der Literaturgeschichte dürfte es noch kaum einen ersten Satz gegeben haben, der tatsächlich als erstes geschrieben wurde. Wann also findet ein Autor beim Schreiben den Anfang? Und was entscheidet darüber, auf welchem Weg und mit welcher Geste er die Leserschaft in den imaginären Raum des Romans geleiten wird? Schriftsteller und Leser geben Auskunft über ihre Erfahrungen mit dem ersten Satz

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Raritäten der Klaviermusik
Live aus dem Schloss vor Husum, Rittersaal

Stephen Heller
33 Variationen über ein Thema von Beethoven op.130

Ernest Walker
Prelude for the left hand alone op. 6
Prelude for the left hand alone op. 47
(für Paul Wittgenstein)

Nikolaj Mjaskowsky
Sonate Nr.4 c-Moll op.27 (1924 / rev. 1946)

ca. 20.45 Konzertpause

Caroline Orger Reinagle
Sonate A-Dur op.6

Eduard Tubin
Sonata Nr.2 "Northern Lights" (1950)

Hiroaki Takenouchi, Klavier

22:30 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Gabi Wuttke

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage

23:30 Kulturnachrichten