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Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Programm: Vor- und Rückschau

Seit 01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck

Tagesprogramm Mittwoch, 31. August 2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Feature

Geris radikale Abenteuer oder:
Eine Rote Mutter in New York
Von David Zane Mairowitz
Regie: der Autor
Mit: Carmen-Maja Antoni
Ton: Stephen Erickson
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2009
Länge: 52'14
(Wdh. v. 02.05.2009)

Eine Jugend in der McCarthy-Ära.

Der Autor erzählt vom Leben seiner Mutter: von Geris Jugend in der Sowjetunion, ihrer New Yorker Zeit in der Kommunistischen Partei während der McCarthy-Ära und von ihrem Flirt mit Mao Tse-Tung und Kim Il-Sung. Obwohl sie schon lange nicht mehr lebt, schildert sie ihr Leben selbst, beschimpft die Dokumentarzeugen, die sie beschreiben, schaut ihren Söhnen über die Schulter, die die Fotos ihrer Abenteuer betrachten. Und sie bringt ihre linken Lieder und politischen Reden mit.

David Zane Mairowitz, geboren 1943 in New York. Lebt in Avignon und Berlin. Schreibt Theaterstücke, Kurzgeschichten, Hörspiele und Features, für die er zahlreiche Preise erhielt, z.B. Prix Europa 2005 für "Im Krokodilsumpf" (RBB 2005). Für Deutschlandradio Kultur: "Happy Birthday, Tschernobyl" (2006) und "My ’68" (2008).

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Tonartaufnehmen

Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck

02:00 Nachrichten

03:00 Nachrichten 

04:00 Nachrichten 

05:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

05:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Morgen
Moderation: Nana Brink

05:30 Nachrichten 

05:50 Kalenderblatt 

Vor 75 Jahren: Die russische Dichterin Marina Zwetajewa nimmt sich das Leben

06:00 Nachrichten 

06:20 Wort zum Tage 

Pfarrer Michael Kösling
Evangelische Kirche

06:30 Nachrichten 

06:40 Aus den Feuilletons 

07:00 Nachrichten 

07:20 Politisches Feuilleton 

Integration - Von der Sehnsucht nach Patentante und Butterbrotpapier
Von Dilek Güngör

07:30 Nachrichten 

07:40 Interview 

Auftakt Filmfest Venedig
Gespräch mit Nina Hoss, Jurymitglied

08:00 Nachrichten 

08:20 Frühkritik 

Das Festival "Pop-Kultur" beginnt
Von Dirk Schneider

08:30 Nachrichten 

08:50 Buchkritik 

"Federn: Ein Wunderwerk der Natur" von Thor Hanson
Rezensiert von Susanne Billig

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:07 Uhr

Im Gesprächaufnehmen

"Jeder kann Sorbe werden!"
Matthias Hanselmann im Gespräch mit Benedikt Dyrlich, Schriftsteller

Benedikt Dyrlich wuchs mit Geschichten von der Mittagsfrau, dem Zauberer Krabat und dem Schlangenkönig auf. Er ist in einem kleinen Dorf bei Bautzen geboren, seine Muttersprache ist sorbisch. Erst in der Schule lernte er deutsch. Schon als Kind genoss Dyrlich seine Zweisprachigkeit und Sprache im Allgemeinen. Mitten im sozialistischen Realismus der DDR entwickelte er eine dichterischen Ton, in dem Raum war für ein "Ich". Ein "Ich", das sich zum Beispiel in erotischen Begegnungen sucht und findet.
Aber der Dichter Benedikt Dyrlich ist auch ein Macher: Er arbeitete an einer Übersetzung der Bibel ins Sorbische mit, schrieb an der sächsischen Landesverfassung mit, war viele Jahre Chefredakteur der Sorben-Zeitung "Serbske Nowiny" und ist seit 38 Jahren einer der Organisatoren des sorbischen Poesie-Festivals.
Wie man Sorbe werden kann und außerdem den österreichischen Schriftsteller Peter Handke zum Vortragen eines Gedichts überreden, das fragen wir Benedikt Dyrlich.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:07 Uhr

Lesartaufnehmen

Das Literaturmagazin
Moderation: Jörg Magenau

Buchmesse in Syrien/Damaskus
Von Stefan Weidner

Elisabeth Herrmann: Wie schreibt man einen Krimi-Bestseller?
Gespräch mit der Bestsellerautorin

Lyriksommer: Nico Bleutge über Inger Christensen (1)
Von André Hatting

"Fight Girl" von Erika Krouse
Rezensiert von Thomas Wörtche

Straßenkritik: "Der Fremde im Palazzo D'Oro" von Paul Theroux
Von Claas Christophersen

Mops des Monats - August
Gespräch mit Hans von Trotha

Melbourne Writers Festival
Von Gerd Brendel

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:07 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Vormittag
Moderation: Mathias Mauersberger

11:30 Chor der Woche 

Bad Boys Dortmund

Männerchor. Mit diesem Begriff sind viele Vorurteile verbunden. Die Bad Boys Dortmund widerlegen sie alle. Die 23 Sänger im besten Mannesalter singen "Barbershop", sind aber auch für andere Musikstile offen. Durch Auftritte, Chorwettbewerbe und Konzertreisen sind sie regelmäßig in Deutschland aber auch im Ausland unterwegs. Die Bad Boys Dortmund sind ein moderner Klassiker des Männerchorgesangs

11:35 Folk 

Den Blues ins 21. Jahrhundert übersetzt?
Album-Debüt von L.A. Salami
Von Kerstin Poppendieck

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Mittag
Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

13:00 Nachrichten 

13:30 Uhr

Länderreportaufnehmen

Querfeldein
Floskeln allein zu Haus - Geschichten nach dem Sommer und von anderen Löchern
Moderation: Panajotis Gavrilis

Wer hat das größte Loch - Gegen Trends
Von Maximilian Klein

Homöophatischer Notdienst
Von Thomas Klug und Maximilian Klein

Das große Schweigen - Floskelfrei im Regierungsviertel
Von Thomas Klug

Gagaismus - Der Fachverlag für Scharlatanerie und Weltverschwörung lädt ein
Von Thomas Klug und Maximilian Klein

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:07 Uhr

Kompressoraufnehmen

Das Kulturmagazin
Moderation: Stephan Karkowsky

Der Neuköllner Späti als popkulturelle Institution
Von Tabea Grzeszyk

14:30 Kulturnachrichten 

15:00 Uhr

Kakaduaufnehmen

15:00 Nachrichten für Kinder 

15:05 Musiktag 

u.a. Klassik für Einsteiger
Von Ulrike Timm
Moderation: Paulus Müller

15:30 Uhr

Tonartaufnehmen

Das Musikmagazin am Nachmittag
Moderation: Martin Böttcher

Befreiung aus fremden Zuschreibungen:
Angel Olsens neues Album "My Woman"
Von Vanessa Wohlrath

16:00 Nachrichten 

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:07 Uhr

Studio 9aufnehmen

Kultur und Politik am Abend
Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

17:30 Kulturnachrichten 

18:00 Nachrichten 

18:30 Uhr

Weltzeitaufnehmen

Von Armenfriedhof bis Anglerglück - New Yorks Inselhopping
Von Kai Clement

Moderation: Isabella Kolar

Wir umrunden mit einem Motorboot fünf eher unbekannte Inseln New Yorks auf dem East River und berichten von Inselbewohnern und deren Geschichten:Ob Governors Island - der 'Geburtsort' für New York, inzwischen eine stetig wachsende Parklandschaft, ob Roosevelt Island - lange Zeit Sitz von Kranken- und "Irren"häusern und Gefängnissen, ob Rikers Island-New Yorks riesige Gefängnisinsel, ob City Island - die idyllische Inselversion der Bronx. Ein Inselchen im Long Island Sound mit dem Charme eines Fischerörtchens, oder ob Hart Island, der östlichste Teil des Stadtbezirks Bronx. 

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:07 Uhr

Zeitfragen. Kultur und Geschichteaufnehmen

Magazin
Moderation Philipp Schnee

Industriearchäologie
Von Jochen Stöckmann

Was ist Landschaftsarchäologie?
Von Thomas Fitzel

19:30 Zeitfragen. Feature 

Kapitulation der Künste
Über den Reiz des Scheiterns in Musik, Theater und bildender Kunst
Von Andi Hörmann

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett hat Scheitern einmal als das große Tabu der Moderne bezeichnet. Erfolg und Karriere, Leistung und Gewinnmaximierung sind in unserer heutigen Gesellschaft mehr denn je gefragt. Selbstoptimierung hat Hochkonjunktur. Für Niederlagen, Misserfolg, Verlust, Ernüchterung und Desillusionierung bleibt wenig Raum. Doch ist das Scheitern nur Misslingen? Oder kann sich aus der scheinbaren Niederlage nicht zugleich etwas ungeahnt Neues, Anderes entwickeln? In der Kunst war das Scheitern schon immer eng mit der Kreation und dem künstlerischen Schaffensprozess verbunden. "Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern", schrieb der irische Schriftsteller Samuel Beckett. Haben Künstler nicht individuelle Umgangsweisen mit den Frustrationen in der gegenwärtigen Kulturproduktion - humorvoll, analytisch und suggestiv? Wie setzen sie sich auseinander mit künstlerischen, alltäglichen oder existenziellen Fallstricken? Was heißt es konkret, in der Kunst zu scheitern? Ist Scheitern das Gegenteil von Erfolg? Scheitert der Künstler, wenn er prekär lebt? Vielleicht ist das Scheitern auch nur ein Katalysator - ein dunkler Tunnel, durch den manche Künstler gehen, an dessen Ende das Kunstwerk in neuem Licht erstrahlt? In den Künsten ist das Scheitern seit jeher Thema, in Theorie und Praxis - in Musik, Theater und bildender Kunst.

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:03 Uhr

Konzertaufnehmen

Brandenburgische Sommerkonzerte
St. Nikolaikirche Putlitz
Aufzeichnung vom 28.08.2016

Gioacchino Rossini
Ouvertüre zu "Der Barbier von Sevilla"
(Bearbeitung für Bläserquintett von Joachim Linckelmann)

Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio für zwei Klarinetten und drei Bassetthörner B-Dur, KV 440a (KV 411)
Fassung für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn

Carl Nielsen
Bläserquintett op. 43

Felix Mendelssohn Bartholdy
Quintett Es-Dur nach dem Streichquartett Nr. 1 op.12
(Bearbeitung für Bläserquintett von David Walter)

canorusquintett:
Eva Ludwig, Flöte, a.G.
Leonie Dessauer, Oboe
Christoph Schneider, Klarinette
Hakan Isiklilar, Fagott
Friedrich Müller, Horn

21:30 Uhr

Hörspielaufnehmen

Zwei nette kleine Damen auf dem Weg nach Norden
Hörspiel nach dem Theaterstück
von Pierre Notte
Übersetzung: Dorothea Renckhoff und Fedora Wesseler
Bearbeitung und Regie: Beatrix Ackers
Mit: Irm Hermann, Uta Hallant, Friedhelm Ptok, Swetlana Schönfeld
Komposition: Jörg Gollasch
Ton: Alexander Brennecke
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
Länge: 50'55
(Wdh. v. 05.03.2014)

Roadmovie mit allerlei Blechschäden und Musik.

Annette und Bernadette verpassen den Tod ihrer Mutter, als sie sich ausnahmsweise einen Theaterbesuch gönnen. Die beiden nicht mehr ganz taufrischen Schwestern müssen von Paris nach Amiens reisen, um die Asche der Mutter neben dem Vater zu bestatten. Aber klappert da nicht noch Mamas Brosche in der Keksdose mit der Asche? Sie kapern am Bahnhof von Amiens kurzerhand den Bus der städtischen Verkehrsbetriebe. Aber wie lenkt man so ein Ungetüm?

Pierre Notte, geboren 1969 in Amiens, arbeitet als Autor, Regisseur, Schauspieler und Dozent. Seine Stücke werden in ganz Frankreich gespielt und sind in den letzten Jahren vielfach ausgezeichnet worden: Pierre Notte ist Träger des Ritterordens "Arts et des Lettres". Mit "Deux petites dames vers le nord" wurde er 2009 auf dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens vorgestellt und erstmalig für das Hörspiel entdeckt.

22:30 Uhr

Studio 9 kompaktaufnehmen

Themen des Tages
Moderation: Oliver Thoma

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
Moderation: Eckhard Roelcke

23:30 Kulturnachrichten 

August 2016
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