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Tonart | Beitrag vom 27.08.2014

PopmusikDoktorarbeit über Blumfeld

Blumfelds philosophische Texte inspirieren Pop-Fans und Forscher

Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Till Huber

Jochen Distelmeyer, Sänger und Kopf der deutschen Popband "Blumfeld" beim Konzert.  (dpa / picture alliance / Erwin Elsner)
Jochen Distelmeyer, Sänger und Kopf der deutschen Popband "Blumfeld" (dpa / picture alliance / Erwin Elsner)

Blumfeld haben sich zwar schon aufgelöst, gehen aber zum 20. Geburtstag ihres Albums "L'etat et moi" auf eine Tournee. Mit dem Album hat Blumfeld einen Meilenstein der Hamburger Schule gesetzt.

Das Album "L'etat et moi" ist für eine ganze Generation junger Deutsch-Pop-Fans mehr als nur eine Schallplatte. Blumfelds Chefdenker, Komponist, Texter und Sänger Jochen Distelmeyer erzählte Geschichten, die man so noch nicht in deutscher Sprache gehört hatte.

Seine philosophischen Betrachtungen regten den Begriff von der Hamburger Schule an – zu deren berühmtesten Bands neben Blumfeld - Tocotronic und Die Sterne gezählt werden. 2007 löste Distelmeyer die Band auf und versuchte sich - nicht sonderlich erfolgreich - als Solo-Künstler. Nun also kehren sie gemeinsam auf die Bühne zurück, auch wenn es kein neues Material gibt. Eine Wiedervereinigung hat die Band ausgeschlossen.

Blumfeld sind nun auch Objekt wissenschaftlicher Studien: Der Literaturwissenschaftler Till Huber hat über die Band promoviert und spricht im Deutschlandradio Kultur über sein Forschungsobjekt Blumfeld. 

 

Weiterführende Information

Musik - Mit dem Herz auf der Zunge (Deutschlandradio Kultur, Länderreport, 27.08.2014)
Popmusik - Keine Renaissance der Hamburger Schule (Deutschlandradio Kultur, Tonart, 25.08.2014)
Schwerpunkt - Hamburger Schule revisited (Deutschlandradio Kultur, Tonart, 25.08.2014)
Pop - Neue Deutsche Welle in ganz neu (Deutschlandradio Kultur, Tonart, 22.08.2014)

Tonart

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