Samstag, 28. März 2015MEZ17:05 Uhr

Länderreport

SaarlandJäger ärgern sich grün
Saarlands Landesjägermeister Daniel Hoffmann auf einer Demonstration gegen die Jagdgesetz-Novellierung in Saarbrücken (Imago / Becker & Bredel)

Die Jäger im Saarland protestieren gegen den Plan der schwarz-roten Landesregierung, das Jagdgesetz zu novellieren. Streitpunkte sind die Schonzeit der Füchse, bleihaltige Munition, ein Schießleistungsnachweis und Wildkameras im Wald. Mehr

Nordrhein-WestfalenJäger schießen gegen neues Jagdgesetz
Jäger ziehen am 18.03.2015 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) vor den Landtag. Mehrere Tausend Jäger haben sich für einen Protestmarsch in Düsseldorf versammelt. Vor dem Landtag demonstrierten sie gegen das geplante neue Jagdrecht der rot-grünen Landesregierung.  (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Als "verfassungswidrig, antidemokratisch, unsolidarisch" bezeichnen 80.000 Jäger in Nordrhein-Westfalen das neue "ökologische Jagdrecht" der rot-grünen Landesregierung. Auf Demonstrationen in Düsseldorf und in der Provinz schreien sie lautstark ihren Waidmannsfrust heraus. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

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