Seit 13:30 Uhr Länderreport
 
Dienstag, 24. Mai 2016MESZ13:51 Uhr

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat

Länderreport

Helfer und HetzerAggression gegen ehrenamtliche Flüchtlingshelfer
Ehrenamtliche, die Geflüchteten helfen, werden immer häufiger bedroht.  (picture-alliance / dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

Drohbriefe, eingeschlagene Fensterscheiben, Beleidigungen und Verleumdungen in sozialen Netzwerken, sogar Brandanschläge auf Autos - das alles müssen Ehrenamtliche ertragen, die Flüchtlingen helfen. Und die oft sogar jene Aufgaben erledigen, die eigentlich Sache des Staates wären.Mehr

100 Jahre Leuna-WerkeFlugasche auf der frischen Wäsche
Blick auf das Hauptgebäude der ehemaligen Leuna Werke am 01.09.2012.  (picture alliance / Matthias Bein)

Vor 100 Jahren wurde Leuna zum Industriestandort. In der Erinnerung der Beschäftigten steht die Stadt an der Saale vor allem für harte Arbeit, Gestank und dreckige Luft. Dennoch waren es auch "schöne Zeiten". Warum, hat Christoph Richter recherchiert.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

fghjghj