Donnerstag, 28. August 2014MESZ03:04 Uhr

Länderreport

MusikMit dem Herz auf der Zunge
Teile des Hamburger Hafens und die Elbe im Licht der untergehenden Sonne.

Hamburg ist stolz auf seine musikalische Tradition. Den Hafen, wo früher Seemannslieder gesungen wurden, gibt es kaum noch, an den Landungsbrücken spielen Hamburger Bands inzwischen Hip Hop, Funk und Soul - ein Blick in die hanseatische Musikseele.Mehr

HamburgDie Rote Flora soll bleiben
Das Kulturzentrum "Rote Flora" im Hamburger Schanzenviertel ist am 16.01.2014 zu sehen.

Im linksautonomen Zentrum Rote Flora in Hamburg wird gefeiert: Seit 25 Jahren ist das Gebäude besetzt. Und die Debatten um eine Räumung gehören der Vergangenheit an. Politiker fordern: Die Flora soll bestehen bleiben.Mehr

BerlinWas wird aus dem Tacheles?
Blick auf das Kunsthaus Tacheles und den Hof am Donnerstag (02.08.2012) in der Oranienburger Straße in Berlin.

Über 20 Jahre lang tobten sich im Tacheles die Künstler aus. Die im Jahr 1990 besetzte Ruine in Berlins Mitte wurde vor zwei Jahren geräumt und steht seitdem leer. Die Wege der ehemaligen Nutzer haben sich getrennt.Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

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