Sonntag, 23. November 2014MEZ03:06 Uhr

Länderreport

Baden-WürttembergStresstest für die CDU im Ländle
Die CDU-Politiker Thomas Strobl (l) und Guido Wolf stehen auf der Bühne einer CDU-Regionalkonferenz und blicken in die Kamera

Fast zwei Jahre vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg herrscht bei der CDU im Ländle bereits Wahlkampf. Eine Urabstimmung entscheidet über den Spitzenkandidaten. Es konkurrieren Parteichef Thomas Strobl und der Parlamentspräsident Guido Wolf.Mehr

Enteignete Kunst in OstdeutschlandWohin die Werke wandern
Im Schloss Burgk sind zahlreiche Möbel und andere Kulturgüter, über deren weitere Verwendung es Unklarheit gibt.

Bislang durften Kultureinrichtungen in den neuen Bundesländern Werke zeigen, die ihnen nicht gehörten. Die tatsächlichen Besitzer sind Privateigentümer, die zwischen 1945 und 1949 enteignet wurden. Diese Recht erlischt in wenigen Tagen - und dann?Mehr

Deutsche MuslimeHaltung zeigen zum Islamismus
Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt (Hessen) hebt sich am 19.09.2014 als Schattenriss vor der Sonne ab.

Nordrhein-Westfalen gilt als Hochburg des islamischen Extremismus: Rund 130 Islamisten von dort sollen in Syrien oder Irak kämpfen. Doch aus den Moscheegemeinden dringt dazu wenig an die Öffentlichkeit. Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

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