Montag, 1. September 2014MESZ15:43 Uhr

Länderreport

Wahl in SachsenSpannung bis zum Abwinken
Der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Lindner, sitzt am 06.08.2014 in Erfurt (Thüringen) bei einer Wahlkampfveranstaltung vor einem Wahlplakat der Thüringer FDP auf dem steht: "Wir sind dann mal weg. Genauso wie der Mittelstand"

Unseren Autor Julius Stucke erwischt die Sachsenwahl beim Herumzappen im Dämmerzustand wie ein Dampfhammer. Er lauscht den Politiker-Kommentaren und freut sich schon auf die Krimi-Fortsetzung in Thüringen und Brandenburg.Mehr

QuerfeldeinHohe Genüsse

Querfeldein geht heute auf spätsommerliche Landesküchentour. Und weil der Mensch nicht von Brot allein lebt, gibt es dazu Musik aus der norddeutschen Soulküche von der Band Rhonda.Mehr

StadtgeschichteNett zu Brecht
Undatierte Aufnahme des Dichters Bertolt Brecht

In seiner Geburtsstadt Augsburg war Brecht lange als Kommunist und Weiberheld verschrien, er galt als Feind der Stadt. Man nahm ihm übel, dass er nach dem Exil in die DDR ging. Doch mittlerweile ist Brecht beliebt in Augsburg.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

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