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Länderreport

Durchgangslager in NiedersachsenDas Tor zur Freiheit
Eine Familie geht am 27.08.2013 im Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen) am Pförtner-Haus vorbei.

Das Grenzdurchgangslager Friedland in Südniedersachsen ist ein besonderer Ort: Seit seiner Gründung im September 1945 fanden mehr als 4,5 Millionen Menschen hier die erste Zuflucht. Nun soll ein Museum diese Geschichten erzählen.Mehr

BrandenburgSchöne Uckermark, leere Uckermark
Dunkle Wolken ziehen über das Boitzenburger Land (Brandenburg).

Die Uckermark ist vielerorts nahezu menschenleer: Die Jungen gehen, die Alten sterben weg. Einzige Hoffnung für die Region: Städter, die ihren Traum vom Landleben verwirklichen wollen und einen Neuanfang wagen.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 01.06.2012

Plattenbau oder Puppenstube?

Potsdams neue Mitte, der Staudenhof und der Umgang mit der Ostmoderne

Von Sarah Seidl

Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt
Potsdam: Blick durch das Säulenportal der Nikolaikirche auf den Alten Markt (picture alliance / dpa - Klaus-Dietmar Gabbert)

Am Alten Markt in Potsdam soll auch in Zukunft das Herz der Stadt schlagen. Doch wie soll die neue Mitte aussehen? Befürwortern einer historischen Rekonstruktion wird entgegnet, sie wollten eine "barocke Puppenstube". Es geht um Ästhetik, um Lebensraum und die Frage: Abriss oder Erhalt?

Bei der Debatte um die Gestaltung der alten und neuen Stadtmitte gerät auch die Wohnsiedlung Staudenhof ins Visier. Da der Wohnraum in Potsdam immer knapper und damit auch teurer werde, sei ein Abriss des Staudenhauses mit seinen 182 kleinen und preiswerten Wohnungen "nicht vermittelbar" hieß es in der Stadtverordnetenversammlung. Doch es gibt eine Reihe von Architekten und Städteplanern, die das anders sehen. Der Staudenhof und die gesamte Nachkriegsbebauung müssten zugunsten einer historischen Rekonstruktion des Stadtkerns abgerissen werden, sagt der Architektur-Professor Ludger Brands.

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