Montag, 26. Januar 2015MEZ09:28 Uhr

Kulturpresseschau

SPD-Chef Gabriel bei Pegida-Anhängern"War das nötig?"
SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel kommt am 23.01.2015 in Dresden (Sachsen) zu einer Diskussionsveranstaltung mit Anhängern und Gegnern der islamkritischen Pegida.

"War das nötig?", fragt die "FAZ" angesichts des Gesprächs von SPD-Chef Sigmar Gabriel mit Pegida-Anhängern in Dresden. Auch wenn er betont, als Privatmann gehandelt zu haben, habe er doch kalkuliert um die Gunst des Publikums geworben, so die "FAZ". Mehr

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Fazit

Athener Theaterregisseur"Sehr, sehr gemischte Gefühle"
Alexis Tsipras nach dem Wahlsieg seiner Syriza-Partei in Griechenland

Für Alexis Alátsis ist der Wahlsieg der Syriza-Partei in Griechenland zwiespältig: Einerseits könne er die Jubelschreie verstehen. Andererseits gehe es zu wenig um den Erfolg der rechtsradialen Goldenen Morgenröte, die die drittmeisten Stimmen erhielt. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 04.10.2012

Philosophen auf den Spuren der Finanzwirtschaft

Eine Tagung in Frankfurt a. M. widmet sich dem Wesen der Spekulation

Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation.
Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Im Schatten der Frankfurter Bankentürme veranstaltet die Gesellschaft für Medienwissenschaft derzeit ihre Jahrestagung. Passend dazu lautet das Thema des Kongresses dieses Mal "Spekulation". Der Organisator Vinzenz Hediger erklärt im Interview, was es damit auf sich hat.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Vinzenz Hediger:

Jürgen Liebing: Nun hat Spekulation viele Aspekte, so viele, dass man gewiss darüber spekulieren könnte, dass bei einem viertägigen Kongress nicht alle davon behandelt werden können. Welche haben Sie sich rausgesucht von diesen vielen Aspekten?

Vinzenz Hediger: Wir gehen davon aus, dass man im Grunde nicht umhinkommt zu spekulieren. Dass in modernen Gesellschaften Bedingungen von Unsicherheit herrschan, man lebt immer auf offene Zukünfte hin, man lebt in gesellschaftlichen Zusammenhängen, denen es an Verbindlichkeit und Gewissheit oftmals fehlt. Das heißt, man muss sich ständig auf Zukünfte hin entwerfen, man muss versuchen, eine Übersicht zu gewinnen über komplexe Situationen. Und man bedient sich zu diesem Zweck immer wieder der Medien. Man macht sich ein Bild von der Welt durch Medien - und dadurch ergibt sich ein enger Zusammenhang zwischen Medien und Spekulation.