Montag, 25. Mai 2015MESZ11:30 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDie Klomusik in Cannes
Blick auf Fotografen mit ihren Kameras im Anschlag bei einem Photocall bei dem 68. Filmfestival in Cannes, am 13.5.2015 (picture alliance / dpa / Patrice Lapoirie/Botella)

Ausführlich besprechen die nur mittelprächtig gelaunten Filmkritiker, was sie beim Festival von Cannes (nicht) erlebt haben − und spekulieren natürlich, wer heute die Goldene Palme bekommt.Mehr

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Fazit

BiennaleVenedig schließt Büchels "Moschee"
Die Installation "Die Moschee" von Christoph Büchel im Isländischen Pavillon auf der Biennale in Venedig (dpa / picture alliance / Maciej Kulczynski)

Mit der Installation "The Mosque" begeisterte der Schweizer Christoph Büchel bei der Biennale in Venedig. Doch jetzt hat die Stadt das Moschee-Projekt geschlossen. Was bedeutet das für das Ansehen der berühmten Kunstschau?Mehr

Filmfestival CannesGoldene Palme für Migrantendrama
Der französische Regisseur Jacques Audiard mit der französischen Schauspielerin Sophie Marceau (l.) und der Schauspielerin Kalieaswari Srinivasan (2.v.l.) (VALERY HACHE / AFP)

Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das gesellschaftskritische Drama "Dheepan" des französischen Regisseurs Jacques Audiard. Das gab die Jury der 68. Internationalen Festspiele am Sonntagabend in Südfrankreich bekannt.Mehr

"Signal Stadt"-KongressDas Ohr baut mit
Schnitzkunst Baumstamm (imago)

Eine Bahnhofshalle, ein Park, ein Fahrstuhl oder eine Sauna – jeder Ort hat eine spezifische Akustik. Wie der Sound unser Wohlbefinden beeinflusst, haben Experten auf dem Kongress "Signal Stadt" diskutiert. Der Klanganthropologe Olaf Schäfer gibt Einblicke in die hörbare Architektur.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 04.10.2012

Philosophen auf den Spuren der Finanzwirtschaft

Eine Tagung in Frankfurt a. M. widmet sich dem Wesen der Spekulation

Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Im Schatten der Frankfurter Bankentürme veranstaltet die Gesellschaft für Medienwissenschaft derzeit ihre Jahrestagung. Passend dazu lautet das Thema des Kongresses dieses Mal "Spekulation". Der Organisator Vinzenz Hediger erklärt im Interview, was es damit auf sich hat.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Vinzenz Hediger:

Jürgen Liebing: Nun hat Spekulation viele Aspekte, so viele, dass man gewiss darüber spekulieren könnte, dass bei einem viertägigen Kongress nicht alle davon behandelt werden können. Welche haben Sie sich rausgesucht von diesen vielen Aspekten?

Vinzenz Hediger: Wir gehen davon aus, dass man im Grunde nicht umhinkommt zu spekulieren. Dass in modernen Gesellschaften Bedingungen von Unsicherheit herrschan, man lebt immer auf offene Zukünfte hin, man lebt in gesellschaftlichen Zusammenhängen, denen es an Verbindlichkeit und Gewissheit oftmals fehlt. Das heißt, man muss sich ständig auf Zukünfte hin entwerfen, man muss versuchen, eine Übersicht zu gewinnen über komplexe Situationen. Und man bedient sich zu diesem Zweck immer wieder der Medien. Man macht sich ein Bild von der Welt durch Medien - und dadurch ergibt sich ein enger Zusammenhang zwischen Medien und Spekulation.