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Philosophen auf den Spuren der Finanzwirtschaft

Eine Tagung in Frankfurt a. M. widmet sich dem Wesen der Spekulation

Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation.
Die Gesellschaft für Medienwissenschaft befasst sich in Frankfurt mit dem Thema Spekulation. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Im Schatten der Frankfurter Bankentürme veranstaltet die Gesellschaft für Medienwissenschaft derzeit ihre Jahrestagung. Passend dazu lautet das Thema des Kongresses dieses Mal "Spekulation". Der Organisator Vinzenz Hediger erklärt im Interview, was es damit auf sich hat.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Vinzenz Hediger:

Jürgen Liebing: Nun hat Spekulation viele Aspekte, so viele, dass man gewiss darüber spekulieren könnte, dass bei einem viertägigen Kongress nicht alle davon behandelt werden können. Welche haben Sie sich rausgesucht von diesen vielen Aspekten?

Vinzenz Hediger: Wir gehen davon aus, dass man im Grunde nicht umhinkommt zu spekulieren. Dass in modernen Gesellschaften Bedingungen von Unsicherheit herrschan, man lebt immer auf offene Zukünfte hin, man lebt in gesellschaftlichen Zusammenhängen, denen es an Verbindlichkeit und Gewissheit oftmals fehlt. Das heißt, man muss sich ständig auf Zukünfte hin entwerfen, man muss versuchen, eine Übersicht zu gewinnen über komplexe Situationen. Und man bedient sich zu diesem Zweck immer wieder der Medien. Man macht sich ein Bild von der Welt durch Medien - und dadurch ergibt sich ein enger Zusammenhang zwischen Medien und Spekulation.

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