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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 15.05.2008

Operation im Mutterleib

Neue Entwicklungen in der pränatalen Chirurgie

Von Kim Kindermann

Schwangere Frau (Stock.XCHNG / Elliott McFadden)
Schwangere Frau (Stock.XCHNG / Elliott McFadden)

Sie sind noch nicht geboren und schon Patient. Winzig kleine Feten, Ungeborene, die gerade mal wenige Wochen alt sind. Sie schwimmen im Fruchtwasser, im geschützten Bauch ihrer Mutter – friedlich, ein Symbol des Lebens schlechthin, doch sie sind krank.

Krank an ihren winzigen Organen etwa am Herzen das bis zur 20. Schwangerschaftswoche in etwa nur so groß ist wie ein Kirschkern. Oder ihre Lunge wächst nicht richtig mit, der Kehlkopf ist verschlossen oder dem Magen fehlt die Verbindung zum Darm.

Lange fehlte es an Therapien, doch mittlerweile eröffnet sich Medizinern ein immer größeres Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. Viele davon in einem experimentellen Stadium. Doch immer mehr Mediziner - weltweit - entdecken das ungeborne Kind als Patient. Auch hierzulande. Kim Kindermann berichtet über einen der bekanntesten deutschen Pränatalmediziner Professor Thomas Kohl, seine Kollegen und ihre Patientinnen.

Manuskript zur Sendung als PDF.

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Downloads:

Manuskript: Operation im Mutterleib (pdf)

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