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Kulturpresseschau

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Fazit

AusstellungEin Minimalist schaut auf sich selbst
Der Künstler Imi Knoebel 2014 vor seinen Werken "Aliaaa" (l, 2002) und "Ich Nicht X" (2006) in der Ausstellung "Imi Knoebel. Werke 1966-2014" im Kunstmuseum in Wolfsburg.

Der Beuys-Schüler Imi Knoebel gehört zu den wichtigsten Vertretern der Minimal Art in Deutschland. Zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Werkschau, inszeniert von Imi Knoebel selbst. Mehr

TheaterDas ist der Mensch!
Die "Woyzeck"-Inszenierung am Münchner Volkstheater ist ein Wagnis.

Schon unzählige Male kam Büchners Woyzeck auf die Bühne. Am Münchner Volkstheater hat der Regisseur Abdullah Kenan Karaca den Stoff völlig neu zusammengesetzt. Die kühne Inszenierung folgt der Frage: Was ist der Mensch?Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 23.05.2012

Neues von den Agenten mit den schwarzen Anzügen

Neu im Kino: "Men in Black III" von Barry Sonnenfeld - urig gewürzt mit ordentlichen Spezialeffekten

Von Hans-Ulrich Pönack

Hollywood-Schauspieler Will Smith - Agent J
Hollywood-Schauspieler Will Smith - Agent J (picture alliance / dpa)

Zum dritten Mal sind die "Men in Black" unterwegs. Und erneut bieten sie ein unterhaltsames Popcorn-Vergnügen. Diesmal wurde die Show im modischen 3 D-Verfahren realisiert, wodurch die übliche "Men in Black"-Spezialeffekt-Würze noch besser zum Tragen kommt.

Als Regisseur für die Neuauflage der US-Agenten mit den schwarzen Anzügen und den "speziellen" Sonnenbrillen wurde erneut Ex-Kameramann und Regisseur Barry Sonnenfeld (57) engagiert, der in den letzten Jahren "nur" für das US-Fernsehen gearbeitet hat, dessen erste beide "Men in Black"-Movies von 1997 und 2002 weltweit über eine Milliarde Dollar einspielten.

Die erfolgreiche "Comic-Family" wurde also reaktiviert, dafür wurde ein Blockbuster-Budget von 215 Millionen Dollar aufgebracht. Mit im Boot: Genre-Meister Steven Spielberg als Co-Produzent. Und: Die Show wurde nun im modischen 3 D-Verfahren realisiert.

Eine Fortsetzung bedeutet in Hollywood oftmals nichts Gutes, außer eben noch einmal "Kohle" aus einem eigentlich ausgelutschten Thema herauszuholen. Doch erfreulicherweise schaut es hier ganz anders aus. Die lange Zeit dazwischen wurde tatsächlich genutzt, um eine originelle Story zu entwickeln rund um diese beiden so gegensätzlichen Typen: den schweigsamen, barschen Agenten K (Tommy Lee Jones) und den eher "kommunikativen" forschen Agenten J (Will Smith), die sich zwar als irdische Monsterjäger bewährt haben und viele schleimige Attacken gemeinsam abwehren konnten, die aber miteinander nie richtig "bekannt" wurden, schon weil K sich jedweder emotionaler Nähe – bislang – verweigerte.

Dies ändert sich jetzt getreu dem Motto "Zurück in die Vergangenheit um der Zukunft eine Chance zu geben," der Zukunft von K. Denn K ist bedroht vom üblen "Boris the Animal" (Jemaine Clement). K hatte diesen zähnefletschenden Schleimbolzen mit den versteckten messerscharfen Krabben in seiner linken Hand einst geschnappt und einsperren lassen. Vier Jahrzehnte später, also jetzt, hat sich Boris befreit, sinnt auf Rache, düst nach 1969, um den jungen K zu killen und bei der Gelegenheit gleich die gesamte Menschheit zu eliminieren. Ganz klar.

J - natürlich - erfährt dies nicht nur, sondern will es auch verhindern. Also saust er hinterher in die Vergangenheit, um für Klarheit zu sorgen, was soviel bedeutet wie diesen Boris endgültig in den Orkus zu jagen, der Menschheit eine Zukunft zu garantieren und dabei gleich herauszukriegen, warum sein Partner eigentlich so unnahbar wurde und ewig ist. Dabei kommt er auf eine spannende emotionale Familienspur.

Gefühle spielen diesmal eine durchaus bedeutsamere Rolle als damals beim komödiantischen Science-Fiction-B-Anfang Ende der 90er Jahre. Natürlich - wie gehabt urig gewürzt mit ordentlichen Happen von Spezialeffekten, mit viel Detail-Spaß - bietet "Men in Black 3" ein unterhaltsames Popcorn-Vergnügen, an dem auch die "Oscar"-Lady Emma Thompson ihren attraktiven Ironie-Anteil (als Agentin O) hat. Und es scheint demnächst sogar weiterzugehen. Wie schließlich zu vernehmen ist. Okay.

USA 2012, Regie: Barry Sonnenfeld, Darsteller: Will Smith, Tommy Lee Jones, Josh Brolin, Emma Thompson, FSK ab 12 Jahren, Laufzeit: 106 Minuten

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"Der Kautions-Cop" - Hans-Ulrich Pönack hat eine misslungene Liebeskomödie gesehen
Applaus von der falschen Seite?