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Fazit | Beitrag vom 10.02.2016

Neu im Kino: "Deadpool"Infantil und geschmacklos

Von Hans-Ulrich Pönack

Filmszene aus "Deadpool" mit Ryan Reynolds als Deadpool. (Imago / Zuma Press)
Filmszene aus "Deadpool" mit Ryan Reynolds als Deadpool. (Imago / Zuma Press)

Eine weitere Figur aus dem Hause Marvel kommt auf die Leinwand: Deadpool. Die Comic-Gestalt spielt bereits eine Nebenrolle in "X-Men Origins: Wolverine", jetzt hat er eine Hauptrolle.

Ryan Reynolds, der schon einmal mit einer Comic-Figur Schiffbruch erlitt ("Green Lantern" ), mimt hier Wade Wilson alias "Deadpool", eine Comic-Gestalt, die wir bereits 2009 in "X-Men Origins: Wolverine" als Neben-Figur kennengelernt haben. Nun darf er "voll" 'ran. An die Comic-Front, in einer Art Spiderman-Kostüm, die seine Narben verdecken. Denn der ehemalige Elitesoldat und Söldner hat Krebs, im Endstadium, nimmt an einem geheimen Experimentalprogramm teil, das ihn aber nicht schöner, sondern unsterblich macht. Mit Superhelden-Kräften. Und einem weiterhin entstellten Körper.

Nun will Deadpool, der auch wie ein Samurai mit Schwertern an- und auftritt, die Leute kriegen, die ihm das angetan haben. Damit die ihn körperlich in den alten Zustand "zurückversetzen" und er zu seiner großen Liebe Vanessa (Morena Baccarin) zurückkehren kann.

Der neue amerikanische Comic-Film "Deadpool" ist nur infantil, geschmacklos, tötungsgierig. Von der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) soeben ab 12 Jahren freigegeben.

Das ist blödes wie böses und natürlich musik-überlautes Bullshit-Kino.

Deadpool
USA 2015
Regisseur: Tim Miller
Darsteller: Ryan Reynolds, Morena Baccarin
108 Minuten

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