Sonntag, 29. März 2015MESZ18:06 Uhr

Klangkunst

UrsendungHiob Gesicht Gottes
Denkmal Hiob von Gerhard Marcks in Nürnberg ( imago / Steinach)

Sowohl Juden als auch Christen und Muslime kennen die Geschichte von Hiob, in der Gott und der Teufel eine Wette eingehen: Ist Hiob ein gottesfürchtiger Mensch, einzig weil es ihm gut geht und er nichts zu klagen hat? Mehr

UrsendungSignal
Sendestelle Nauen.  (@James Ginzburg)

In ihrer Ausbreitung verhält sich die Kurzwelle fast wie ein lebendiges Wesen: Je nach Tageszeit, Temperatur und Wind ändert sie ihre gezackten Wege zwischen Erdoberfläche und Ionosphäre.Das Duo Emptyset nutzte diese frühe Radiotechnik für eine Live-Performance beim CTM Festival Berlin.Mehr

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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 13.03.2009

My Father, the Sea

Klangpoem von Wolfgang Peter Menzel und Ola Moen

Blick aufs Meer (Stock.XCHNG / Christa Richert)
Blick aufs Meer (Stock.XCHNG / Christa Richert)

Dieses Klangpoem ist das Ergebnis einer mehr als einjährigen Zusammenarbeit des deutschen Klangkünstlers Wolfgang Peter Menzel mit dem norwegischen Komponisten Ola Moen. Für Menzel hat "My Father, the Sea" einen persönlichen Hintergrund: Sein Vater fand im Frühjahr 1945 sein Seemannsgrab an Bord eines deutschen U-Bootes, das durch alliierte Kriegsschiffe versenkt wurde.

Aber über das Biografische hinaus wird der stählerne Körper des U-Boots zur Klangmetapher für die existenzielle Einsamkeit des eingeschlossenen Menschen im Ozean und für unsere heutige fragile Existenz überhaupt.

Komposition und Realisation: die Autoren
Produktion: NRK Oslo und
Deutschlandradio Kultur 2007
Länge: 43'03

Wolfgang Peter Menzel, in Wilhelmshaven geboren, wanderte 1974 nach Schweden aus, wo er als bildender Künstler und Klangkünstler arbeitet.

Ola Moen, geboren 1970 in Oslo, Geiger und Komponist elektroakustischer Musik für Bühne und Konzert.