Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ00:04 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 12.09.2012

Mit der Achterbahn durch rosa Wolken

Die erste Liebe

Von Wibke Starck

Kommunikationsformen wie Chat-Foren im Internet verändern auch den ersten Sex.    (picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)
Kommunikationsformen wie Chat-Foren im Internet verändern auch den ersten Sex. (picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)

Margarethe lernte ihre erste Liebe 1920 kennen und musste sie wieder aufgeben, weil ihre Eltern den Standesunterschied nicht guthießen. Christoph hat seinen ersten Kuss beim Flaschendrehen bekommen. Katharina fand ihre erste Freundin beim Schüleraustausch in Amerika.

Und Gerhard entdeckte die Liebe während der "wilden 68er". Menschen verschiedener Generationen sprechen über ihre erste Liebe, ein Gefühl, das jeder kennt. Mancher gerät ins Schwärmen, der Nächste erinnert sich mit Grauen.

Was damals unter keinen Umständen geduldet wurde, ist heute gang und gäbe. Und neue Kommunikationsformen wie Chat-Foren im Internet, SMS per Handy und Videoclips im Fernsehen verändern auch die erste Liebe, die erste Berührung, den ersten Sex.


Regie: Giuseppe Maio
Ton: Stephen Erickson
Produktion: DKultur 2007
Länge: 52‘48


Wibke Starck, geboren 1967 in Eckernförde, studierte Mediendokumentation, lebt in Stromholz an der Ostsee, seit 2001 freie Feature-Autorin. Zuletzt: "Kinder im Kreidekreis - Zwischen leiblichen und Pflegeeltern" (WDR/DKultur 2010).