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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 08.03.2007

Missbrauch, Mord, Machismus

Umstrittene Indianerkulturen in Brasilien

Von Klaus Hart

Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)
Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)

Die Indianerkulturen in den Wäldern Amazoniens werden oft verklärt. Von naturgemäß lebenden und friedlichen Stämmen ist dann die Rede und von der westlichen Zivilisation, die deren Leben und Kultur bedrohe.

Doch es gibt bei einigen Indianerstämmen in Amazonien Traditionen, die unserer Auffassung von Menschenrechten widersprechen: Sex mit Kindern ist üblich, die Tötung behinderter Kinder ist Tradition und ein weit verbreiteter Machismus unterdrückt die Frauen. Wie kann, wie soll eine katholisch geprägte Gesellschaft wie die Brasiliens damit umgehen?

Weiteres Thema: Emanzipation im Urwald - Ecuadors rebellische Indiofrauen
Von Gottfried Stein

Weltzeit

Duterte und der Drogenkrieg Ein Mann regiert mit Blei
Der philippinische Präsident Duterte hält eine Rede in seiner Heimatstadt Davao. (AFP / Manman Dejeto)

"Entweder ihr tötet mich oder ich töte euch", rief Rodrigo Duterte, Präsident der Philippinen, den Dealern zu. Er zieht mit Hilfe von Polizei und mutmaßlich Auftragskillern gegen die Drogenmafia zu Felde. Fast 4.000 Menschenleben hat Dutertes Krieg bisher gekostet.Mehr

Syrer in GriechenlandEin mutiger Verkleidungskünstler
Schutz suchende Menschen auf einer Straße von Chios. Der Syrer Khalid konnte die griechische Insel inzwischen verlassen. (picture-alliance/ dpa / EPA/Orestis Panagiotou)

Der Syrer Khalid ist einer von 60.000 Geflüchteten, die in Griechenland feststecken. Als Brite verkleidet, schaffte er es bis nach Athen. Auch als Italiener, Spanier oder Grieche gab er sich schon aus. Hinter Khalids witzig wirkenden Verkleidungsaktionen steckt bitterer Ernst.Mehr

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