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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 08.03.2007

Missbrauch, Mord, Machismus

Umstrittene Indianerkulturen in Brasilien

Von Klaus Hart

Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)
Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)

Die Indianerkulturen in den Wäldern Amazoniens werden oft verklärt. Von naturgemäß lebenden und friedlichen Stämmen ist dann die Rede und von der westlichen Zivilisation, die deren Leben und Kultur bedrohe.

Doch es gibt bei einigen Indianerstämmen in Amazonien Traditionen, die unserer Auffassung von Menschenrechten widersprechen: Sex mit Kindern ist üblich, die Tötung behinderter Kinder ist Tradition und ein weit verbreiteter Machismus unterdrückt die Frauen. Wie kann, wie soll eine katholisch geprägte Gesellschaft wie die Brasiliens damit umgehen?

Weiteres Thema: Emanzipation im Urwald - Ecuadors rebellische Indiofrauen
Von Gottfried Stein

Weltzeit

Amerikas NationalparksWahrzeichen und Touristenmagnete
Zwei Wanderer blicken über Berge im Yosemite-Nationalpark in den USA. (imago/stock&people/ZUMA)

Heiße Quellen im Yellowstone Park, der Half Dome im Yosemite, Sümpfe in den Everglades - um ihre Naturreichtümer zu schützen, schufen die USA vor 100 Jahren das Nationalpark-System. Damit sind sie durch eine wechselvolle Geschichte gegangen. Mehr

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