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Weltzeit | Beitrag vom 11.02.2016

MigrationDie Folgen der Flüchtlingswelle für Ghana

Von Thomas Kruchem

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Afrikanische Flüchtlinge auf Sizilien sind in Wärmedecken eingehüllt. (picture alliance / dpa / Olivier Corsan)
Afrikanische Flüchtlinge auf Sizilien - viele schaffen es nicht bis hierher (picture alliance / dpa / Olivier Corsan)

Auch im westafrikanischen Ghana träumen junge Leute von einem besseren Leben - verkaufen ihren Besitz, verschulden sich, scheuen kein Risiko. Wie der 35-jährige Aminu Munkaila. Heute warnt er vor der Flucht - mit Vorträgen an Schulen, Straßentheater und Radiospots.

Endlose Reihen rot-gelb-türkis gestrichener Beton- und Bretterhütten; unter Vordächern Cola-Kästen, Stoffballen, Ventilatoren. Verschleierte Frauen balancieren Säcke auf dem Kopf – vorbei an Schlaglöchern und Ziegen. Der Verkehr stinkt, immer wieder stoßen Böen des Steppenwinds das Gewusel in einen Nebel rötlich gelben Staubs. Tamale, Heimatstadt des Taxifahrers Rashid al Hassan im armen Norden Ghanas, ist ein eher unwirtlicher Ort.

Die Wände seines stickigen Betonverschlags an der Hauptstraße hat Rashid freundlich orange-blau bemalt. Ein Ehebett, Stapel von Küchenutensilien. 2009 hatte Rashid gerade geheiratet; ein Kind war unterwegs – und er mal wieder arbeitslos. Da bat Rashid seine Mutter und einen Onkel, in ihn zu investieren. In Europa werde er viel Geld verdienen und dann ihnen helfen. Tatsächlich schaffte es Rashid nach Libyen.

"Ein Jahr arbeitete ich in der Stadt Tripolis. Dann hatte ich die tausend Dollar beisammen für die Schlauchbootreise nach Italien. Aber noch im Hafen stoppte uns die Polizei und brachte uns ins Gefängnis."

Zu 50 lagen sie in einer Zelle von sechs mal acht Metern. Wer kein Geld hatte für den Zellenboss, schlief auf der Toilette. Und durch das taschentuchgroße Loch unter der Zellendecke drang kaum Luft.

"Manchmal brach einer bewusstlos zusammen. Und wir traten gegen die Tür: Bäng, Bäng, Bäng. Kam dann ein Wärter, schrien wir: 'Einer stirbt, einer stirbt. Holt ihn raus, schnell.' Die Wärter zogen den Bewusstlosen aus der Zelle und ließen ihn im Gang liegen, bis er wieder zur Besinnung kam."

Versuch zu verstehen. Was treibt Jahr für Jahr zehntausende Ghanaer wie Rashid zu jener lebensgefährlichen Reise gen Europa? Was muss geschehen, damit sie stattdessen ihre Energie in die Entwicklung ihres Landes investieren? Ghana ist ja kein gescheiterter Staat wie Eritrea, Somalia, Nigeria. Ghana ist ein Land mit mittlerem Einkommen. Es exportiert jedoch vor allem Rohstoffe: Gold, Öl, Kakao. Die Folge: Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung.

"Es sind Geldmangel, Elend und Armut, die uns aus dem Land treiben. Deine Eltern haben keine Arbeit; Deine Brüder und Schwestern haben keine Arbeit. Und sie alle schauen auf Dich, den großen Bruder; aber du kannst nichts für sie tun. Deshalb ging ich noch einmal nach Libyen. Ich konnte meiner Mutter alle zwei, drei Monate hundert Dollar schicken – für meine Geschwister. Hinzu kommt. Irgendwann willst Du auch selbst heiraten und Kinder bekommen. Wie aber willst Du für diese Kinder sorgen?"

Ghanas Regierung zeichnet Europa als Paradies

Rashid hat keine Berufsausbildung. Aber auch die würde nur bedingt am Arbeitsmarkt Ghanas helfen. Rashids älterer Bruder etwa, ein Lehrer, hat zuletzt 400 Cedi im Monat verdient, 100 Euro; zurzeit ist er arbeitslos. Sein jüngerer Bruder hat Buchhaltung studiert; auch er ist arbeitslos.

Samuel Zan Akologo, der hochgewachsene Generalsekretär der katholischen Kirche in Ghana, blickt von seinem Schreibtisch aus auf eine der wenigen Parkanlagen Tamales. Für die hohe Arbeitslosigkeit in Ghana macht er die Regierung verantwortlich. Sie bemühe sich kaum, Jobs zu schaffen und unterstütze nur allzu bereitwillig ein Bild von Europa als Paradies für jeden, der arbeiten wolle.

"Erzählungen von Rückkehrern üben eine faszinierende Wirkung aus auf die Hiergebliebenen. Fast nie berichten diese Rückkehrer von Mühsal und Demütigungen, die sie erlitten haben. Sie berichten nur von ihren grandiosen Erfolgen, kleiden sich teuer, protzen mit importierten Gebrauchtwagen oder damit, dass sie dem Vater ein Haus und ein Tomatengeschäft eingerichtet haben. Jeder, der das hört, will dann natürlich auch nach Europa gehen."

Von Oktober bis Mai herrscht Trockenheit im Norden Ghanas. Es gibt nichts zu tun auf den Feldern; auf jeder noch so kleinen Brachfläche in Tamales Innenstadt treiben Frauen irgendein Gewerbe. Sie waschen Wäsche für andere Leute, nähen aus Stoffresten Kleider, verkaufen aus Styroporboxen gekühltes Wasser. Andere Frauen nehmen den Bus nach Süden, um dort Arbeit zu suchen – auf Kakao- oder Maisplantagen, auf den Märkten der Großstädte Accra und Kumasi. 60.000 junge Frauen aus Ghanas Norden arbeiten im Süden als "Kayayie", als Lastenträgerinnen. Die 30-jährige Sanatu Adam ist gerade zurückgekehrt.

"Ich habe auf einem Markt in Accra Einkäufe für die Leute getragen. Geschlafen habe ich mit drei anderen Frauen in einem Plastikverschlag, den ein Mann uns vermietet hat. Immer wieder haben uns junge Männer belästigt; und verdient habe ich auch gerade so viel, wie ich fürs Essen und Schlafen brauchte. Deshalb bin ich nach einem Jahr wieder heimgefahren. Für andere Leute Einkäufe und Wasser schleppen kann ich auch hier."

Vor allem Frauen wanderten durch ganz Ghana, sagt Aminu Munkaila, immer auf der Suche nach nicht vorhandenen Jobs.

"Diejenigen, die sich nicht über Wasser halten können, prostituieren sich meistens – was sie natürlich nicht zugeben. Tatsächlich ist es immer das Gleiche: Sie tragen eine Weile Lasten, führen ein kaum erträgliches Leben, haben keinen Platz zum Schlafen. Und da sie sowieso vergewaltigt werden, ist ihnen irgendwann alles egal. Sie bekommen ungewollt Kinder, infizieren sich mit Krankheiten und bringen sie hierher – HIV/Aids zum Beispiel."

"Ab und zu erstickt einer während der Fahrt"

Der 35-jährige Aminu Munkaila blickt selbst auf eine dramatische Vergangenheit zurück. Vor gut einem Jahrzehnt machte sich der rundliche, vor Energie und fast missionarischem Eifer sprühende Aminu auf nach Europa. Er sah keinen anderen Weg, sagt er, sein Ingenieurstudium zu finanzieren. Schlaglichter eines Höllentrips, der nur bis Agadez in der Sahara Nigers einigermaßen reibungslos verlief. Agadez ist das Drehkreuz für afrikanischen Menschenschmuggel nach Europa.

"Zwei geschlagene Monate verbrachte ich in Agadez, weil ich kein Geld hatte, von dort weg zu kommen. Ich lief von Haus zu Haus, bettelte um Arbeit und Geld, um zu überleben und für die Weiterreise zu sparen. Schließlich kaufte ich bei Isa, einem 'connection man' eine Fahrkarte nach Dirkou. Isa ist übrigens seit zwei Jahren tot. Ich bekam dann einen Stehplatz auf einem großen Lastwagen. Auf die Ladefläche eines solchen Lasters laden sie bis zu 200 Leute, und ab und zu erstickt während der Fahrt einer. Ich weiß noch, wie einmal gleich zwei Leute bewusstlos wurden. Wir mussten sie nackt ausziehen und mit Wasser übergießen, damit sie wieder zu sich kamen.

Wir hatten vier Mädchen aus Nigeria in der Gruppe. Und im Grenzgebiet zwischen Niger und Libyen holten Rebellen uns alle vom Lastwagen herunter. Der Chef der Rebellen ließ sich die jungen Frauen vorführen und nahm die attraktivste. Die anderen überließ er seinen Kämpfern. Wir standen dann draußen und hörten in den Zelten die Mädchen schreien."

Aminu erzählt vom ersten Toten, den er sah – halb verwest, bedeckt vom Wüstensand, eine Kette mit einem Kreuz um den Hals. 50 Meter weiter ein Auto mit Motorschaden und acht weitere Leichen. Im libyschen Tripoli jobbte Aminu fast ein Jahr lang als Schuhmacher, Barbier und Bauarbeiter. Schließlich hatte er die magischen tausend Dollar beisammen für die Überfahrt nach Lampedusa. Nach zwei Stunden jedoch sank das Schlauchboot. 35 Männer in Schwimmwesten trieben auf dem Meer.

"Wir befanden uns noch in libyschen Gewässern, nicht in italienischen. Und wir alle waren uns einig: Wir wollten zurück nach Libyen schwimmen. Nur: wo war Libyen? Ich sagte dann: 'Wir müssen dorthin.' Und sieben Leute folgten mir. Die übrigen folgten einem Mann namens Musa und starben. Wir dagegen wurden nach zwei Tagen im Wasser gerettet. Die Besatzung einer Ölplattform sichtete uns, schickte ein Boot und zog uns aus dem Meer. Einige von uns, auch ich, waren schon bewusstlos."

AFDOM - Engagement gegen illegale Migration

Aminu Munkaila floh aus dem Krankenhaus in Tripoli, bevor ihn die Behörden deportieren konnten. Und, besessen von seinem Ziel, Europa zu erreichen, wagte er sich noch zweimal aufs Mittelmeer: Einmal kenterte das Boot noch in Sichtweite der libyschen Küste; beim dritten Mal rettete ein Schiff der deutschen Hilfsorganisation "Cap Anamur" Aminu und zehn andere Ghanaer. Sie gaben sich als Sudanesen aus, um politisches Asyl zu bekommen. Einer jedoch verplapperte sich, und von Sizilien aus wurden sie nach Ghana zurückgeschoben.

Aminu ist, wie 80 Prozent der Menschen im Norden Ghanas, Muslim. Gerettet jedoch habe ihn eine protestantische Christin, sagt er, eine Mitarbeiterin des Christlichen Rats von Ghana, die zufällig von seinem Schicksal erfuhr. Die Frau finanzierte Aminu sein Ingenieurstudium. Und sie ermutigte ihn, seine Erfahrungen als Wink Gottes zu verstehen.

Unterstützt von Christlichen Rat und vom katholischen Erzbischof Tamales, gründete Aminu 2007 die Organisation AFDOM. Mit fünf Mitarbeitern versucht er seitdem, junge Ghanaer von lebensgefährlicher Flucht und illegaler Migration nach Europa abzuhalten. Sich legal einen Job im Ausland zu suchen jedoch, sei völlig in Ordnung.

"Die Migration von Arbeitskräften hat Ghana viele Vorteile beschert und trägt zum Wachstum unserer fragilen Wirtschaft bei. Im Ausland arbeitende Ghanaer überweisen täglich große Summen Geldes, dass die Entwicklung Ghanas fördert. Nur illegale Migration ist schlecht. Denn sie raubt unserem Land Ressourcen und Menschen. Menschen, die vielleicht als Ärzte oder Ingenieure ihrem Land hätten dienen können, sterben einen sinnlosen Tod in der Wüste oder auf hoher See."

Im Dorf Savelugu bei Tamale taucht die Abendsonne gelbe Häuschen mit türkisfarbenen Fensterläden in anheimelndes Licht. Drei-, vierhundert Menschen haben es sich bequem gemacht auf Plastiksesseln. Ganz vorne weißgewandete Würdenträger, dahinter Kinder, an der Seite die Frauen. Junge Mädchen balancieren Körbe mit Snacks: Erdnüsse, Mangofrüchte, Bananen, Wasserbeutel.

Alle lachen und schreien von Herzen – als die grell geschminkte Theatertruppe der Organisation AFDOM ein Drama inszeniert – über illegale Migration: Eine Familie ermöglicht ihrem Sohn eine gediegene technische Ausbildung; und der Sohn findet schließlich einen Job in England. Eine andere Familie legt keinen Wert auf Bildung und treibt ihre Söhne ins Verderben. Sie kommen elend um in der Wüste. – AFDOM hat in Savelugu auch einen so genannten "Club gegen illegale Migration" organisiert: 45 junge Leute – Lehrer, Bauern, Kleinhändler – versuchen, ihre Freunde abzuhalten von gefährlichen Reiseabenteuern. Mit begrenztem Erfolg, sagt Amal Hussein, ein Lehrer.

"So viele junge Männer hier wollen nach Europa gehen. Nur dann, sagen sie, haben sie überhaupt eine Chance im Leben. Wir warnen diese Leute. Aber welche Alternative können wir Ihnen bieten? Ich, zum Beispiel, bin Lehrer, mit einem lächerlichen Gehalt. Wie soll ich da jemanden überzeugen, dass er auch in Ghana zu Wohlstand kommen kann? 'Gib mir eine berufliche Perspektive', sagt er. 'Dann bleibe ich.'"

Ghanaische Bauern, die wissen, wo es langgeht

Es gibt, neben Moscheen, auch christliche Kirchen in Tamale: Adventistische, protestantische, katholische Kirchen. Der Oberhirte der Katholiken, Erzbischof Philip Naameh, gilt als praktisch denkender Mensch. Herzlich begrüßte er Aminu, mit dem er seit langem befreundet ist, und kommt gleich auf sein Lieblingsthema zu sprechen: Berufliche Perspektiven könne man jungen Menschen Nordghanas vor allem in der Landwirtschaft vermitteln, sagt der Erzbischof. Denn das landwirtschaftliche Potenzial sei gewaltig: Bauern könnten auf tellerflachen Feldern Mais, Reis, Soja und Erdnüsse in großem Stil anbauen. Sie könnten Vieh und Hühner halten.

Tatsächlich aber betreiben bis heute fast alle Bauern ökologisch verheerenden Brandrodungsfeldbau – auf handtuchgroßen Feldern, weil die Bauern mehr nicht bearbeiten können. Sie essen fast alles, was sie anbauen; sie leben Jahr für Jahr unter dem Damoklesschwert einer Missernte oder des Verlustes ihrer Tiere durch Krankheiten. Geld für eine ordentliche Schulbildung ihrer Kinder haben die wenigsten.

"Ich besuche regelmäßig kleine Dörfer in meiner Erzdiözese und sehe, wie hart die Bauern dort arbeiten. Zugleich aber sehe ich, wie schwer erreichbar viele dieser Dörfer sind. Hier muss unbedingt unsere Regierung etwas tun: Sie muss gute Straßen bauen auch in jene Gegenden, wo die Menschen nur Landwirtschaft betreiben. Bis heute zahlen ja Händler, die abgelegene Dörfer besuchen, sehr niedrige Preise für die Produkte der Bauern. Das Transportrisiko sei zu hoch, sagen die Händler, und beuten die Bauern aus."

Es gibt allerdings auch in Ghana Bauern, die wissen, wo es lang geht – Bauern wie den 32-jährigen Immanuel Adam im Dorf Gumú außerhalb Tamales. Immanuel schaufelt gerade zentnerweise Kraftfutter in seinen Schweinestall.

"Ich stamme aus einer sehr armen Familie. Meine Eltern jedoch waren fest entschlossen, mir die Ausbildung am landwirtschaftlichen College zu finanzieren. Und als ich meinen Abschluss hatte, sagte ich meinen Brüdern: 'Jetzt arbeite ich einige Jahre bei einer Firma; dann mache ich mich selbstständig und finanziere euch die Ausbildung.'"

Ausbildung zu professionellen Landwirten

Immanuel Adam erkannte: Die Nachfrage nach Hühnern, Eiern und Schweinefleisch ist weit größer in Nordghana als das Angebot. Deshalb pachtete er Land und wurde Bauer. Fünf Jahre später hatte er hundert Schweine und 9000 Hühner. Aminu Munkaila, der einst emigrierte und jetzt illegale Migration bekämpft, fühlt sich inspiriert von tatkräftigen Landwirten wie Immanuel Adam. Und gemeinsam mit dem deutschen katholischen Hilfswerk Misereor hat seine Organisation AFDOM ein Programm entwickelt, das 700 junge Leute zu professionellen Landwirten auszubilden soll – junge Leute, die sonst vielleicht nach Europa fliehen würden.

"Das Programm soll junge Leute für eine kommerziell betriebene Landwirtschaft qualifizieren und ihnen Zugang zu allen notwendigen Ressourcen zu verschaffen. Nur so können die Bauern größere Flächen bewirtschaften und verdienen Geld für die Schulgebühren und Schulbücher ihrer Kinder, um denen eine bessere Zukunft zu ermöglichen."

Im orange-blau gestrichenen Verschlag an der Hauptstraße von Tamale sitzt Rashid Al Hasan immer noch auf dem Bett. Ramadzu, seine junge Frau, hat sich zu ihm gesetzt. Ramadzu hatte die Sekundarschule fast abgeschlossen, als ihr 2008 während eines Straßenfestes ein Betrunkener eine Schrotladung in die Augen schloss. 2009 heiratete sie Rashid, der kurz darauf nach Libyen ging. Ramadzu sei wieder schwanger, sagt Rashid und er werde demnächst 40 – zu alt für eine Berufsausbildung.

"Läuft es ganz schlecht, werde ich wohl noch einmal fortgehen. Ich habe keine Ausbildung; meine Frau musste ihre Ausbildung abbrechen. Trotzdem müssen wir dafür sorgen, dass es unsere Kinder einmal besser haben; dass sie nicht erleben müssen, was wir erleben – ein furchtbares Dasein. 

Ich tue nichts. Ich sitze nur nutzlos herum. Und da kommen einem Gedanken, die nicht gut sind. Es ist so schwierig, nichts zu tun. Und ich bete Tag für Tag, dass Gott mir irgendetwas in die Hand legt – einen kleinen Kiosk, zum Beispiel, damit ich zum Unterhalt meiner Familie beitragen kann. Einfach nur herum zu sitzen, ist schwer; sehr, sehr schwer."

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