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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 01.11.2005

Mali, Marokko, Melilla, Madrid

Stationen der Verzweiflung

Von Cornelia Derichsweiler

Afrikanische Immigranten stehen in einem Auffanglager in der spanischen Exklave Melilla in Marokko für Essen an. (AP Archiv)
Afrikanische Immigranten stehen in einem Auffanglager in der spanischen Exklave Melilla in Marokko für Essen an. (AP Archiv)

Dass Flüchtlinge aus Afrika versuchen, über Ceuta und Melilla, die beiden spanischen Exklaven in Marokko, nach Europa zu gelangen, ist nicht neu. Die verzweifelten und vom spanischen Fernsehen gefilmten Versuche der letzten Wochen, über die Stacheldrahtzäune zu kommen, haben das Thema wieder einmal in die Schlagzeilen gebracht.

Selbst wer es schafft, die inzwischen erhöhten und verstärkten Grenzzäune zu überwinden, ist noch längst nicht am Ziel angekommen: In den Lagern herrschen chaotische Zustände, Spanien will die Flüchtlinge nach Marokko zurückbringen, und selbst in Madrid liegt das Glück nicht auf der Straße.

Weiteres Thema: Flugzeugträger der Kokain-Mafia - Drogenhändler in Spanien
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