Samstag, 26. Juli 2014MESZ05:06 Uhr

Feature

Brauch ich!
Chaos und Unordnung in einem Arbeitszimmer

Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gerne vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 16.05.2012

Ma grande, meine Liebe, mein Leben!

Jean Gabin und Marlene Dietrich

Von Daniel Guthmann und Christian Buckhard

Marlene Dietrich, 1955 in Las Vegas
Marlene Dietrich, 1955 in Las Vegas (AP)

Im Sommer 1941 lernten sie sich in Hollywood kennen: die extravagante Deutsche und der bodenständige Franzose. Beide zogen sie in den Krieg: sie als Frontfrau der Truppenunterhaltung, er als Panzerkommandant.

Eine gemeinsame Zukunft in Frieden gelang ihnen nicht. "Ich war seine Mutter, seine Schwester, seine Freundin und noch viel mehr". Und sie hat bis zum Schluss gewartet, ob er zu ihr zurückkehrt. Die Liebesgeschichte zwischen den Kinomythen hatte filmreife Dramatik, aber kein Happy End.

Die Autoren zeichnen eine der großen Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts nach - mit noch nie veröffentlichten Briefen aus der "Marlene Dietrich Collection Berlin".


Regie: Iris Drögekamp
Mit: Angelika Bartsch, Matthias Habich, Gabriele Badura u.a.
Ton: Daniel Senger
Produktion: SWR/NDR/RBB 2011
Länge: 54"17


Daniel Guthmann, geboren 1965, und Christian Buckard, geboren 1962, sind freie Autoren für Hörfunk, Fernsehen und Print. Zuletzt: "12, Avenue Montaigne. Marlenes letztes Exil" (WDR 2012).