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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 25.08.2010

Liebliche Landschaften von Menschen gemacht?

Ostdeutschland und die Braunkohle

Von Susanne Mack

Abraumbagger bei Leipzig (AP)
Abraumbagger bei Leipzig (AP)

Die Braunkohle, ein Bodenschatz, der gehoben werden muss, damit der Sozialismus leben kann. Das war ein großes Thema in der DDR, der Deutschen Demokratischen Republik. Dörfer mussten diesem Hunger nach Kohle weichen, ihre Bewohner wurden zwangsumgesiedelt. Besonders betroffen: die Region Halle/Leipzig und die Lausitz. Die Braunkohle war dort allgegenwärtig: Man konnte sie riechen, sehen, spüren.

Nach 1990 fand die große Wende statt. Die Mehrzahl der ostdeutschen Tagebaue wurde stillgelegt. Von 20 Zechen sind heute nur noch drei in Betrieb. Dort, wo einst riesige mondlandschaftartige Krater und schwarz-graue Halden das Land durchzogen, sollen nun grüne Oasen das Auge beglücken. Wohlfühlorte, Seenlandschaften, die die einstmals gähnenden Kohlegruben in Wassersportparadiese verwandelten.

Doch zu welchem Preis? Wenn woanders – vor allem in der Lausitz - nach wie vor Kohlebagger die Erde umpflügen: Das Verschwinden der Dörfer Grabko, Atterwasch und Kerkwitz ist beschlossene Sache.

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