Samstag, 25. April 2015MESZ20:20 Uhr

Hörspiel

Kein VergessenWas sie trugen
Da Nang, Süd-Vietnam  (imago)

Sie waren jung, sie hatten das Leben vor sich, und es war Krieg in Vietnam. Sie hatten die Pflicht zum "rechtmäßigen Töten" und sollten zugleich hohe ethische Werte verteidigen. Das Hörspiel "Was sie trugen" von Tim O'Brien trägt den Originaltitel "The Things They Carried".Mehr

Verschüttete VergangenheitProgress
Großmutter des Künstlers und eine Freundin bei geheimer Performance am Elbestrand bei Frohse, 1920er Jahre (privat: Marc Behrens)

Mit "Progress" legt der Musiker Marc Behrens behutsam Fragmente seiner Familiengeschichte in Deutschland und Polen frei. "Wer sich der eigenen verschütteten Vergangenheit zu nähern trachtet, muss sich verhalten wie ein Mann, der gräbt." (Walter Benjamin)Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 28.11.2012

Leben und Schicksal (2/4)

Hörspiel in vier Teilen

Nach dem gleichnamigen Roman von Wassili Grossmann

Ein deutscher Panzer 1942 vor Stalingrad. (AP Archiv)
Ein deutscher Panzer 1942 vor Stalingrad. (AP Archiv)

Der Physiker Strum hat eine bedeutende Theorie entwickelt, die die Beschaffenheit der Mikrokräfte ganz neu erklärt. Generaloberst Paulus, Kommandeur der 6. deutschen Armee, hat das Gefühl verlassen, Herr der Lage und des Kriegsgeschehens zu sein.

Panzerkorpskommandeur Nowikow trifft seine Geliebte Genia, die Ex-Frau des General Krymow.

Krymow ist gekränkt, dass man ihn vom Posten des Kriegskommissars abgesetzt hat.


Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Norbert Schaeffer
Komposition: Hans Schüttler, Reinhard Lippert
Mit: Jürgen Hentsch, Jona Mues, Gustav Peter Wöhler, Astrid Meyerfeldt, Ulrike Grote u.v.a.
Ton: Gerd-Ulrich Poggensee, Peter Kretschmann
Produktion: NDR 2009
Länge: 54"42


Wassili S. Grossmann (1905-1964), Sohn einer jüdischen Familie in Berditschew (Ukraine). Chemiker, ab 1930 Schriftsteller. Nimmt als Kriegsreporter an der Schlacht um Moskau und Stalingrad teil, wird Zeuge der Befreiung der KZ Majdanek und Treblinka. Seine Mutter wird 1941 zusammen mit mehr als 20 000 Juden in der Ukraine ermordet.


Fortsetzung Teil 3 am 5. Dezember 21.33 Uhr