Hörspiel / Archiv /

Leben und Schicksal (1/4)

Hörspiel in vier Teilen

Nach dem gleichnamigen Roman von Wassili Grossmann

Ein deutscher Panzer 1942 vor Stalingrad.
Ein deutscher Panzer 1942 vor Stalingrad. (AP Archiv)

Zweiter Weltkrieg. Es sind die schwersten Tage für die Verteidiger von Stalingrad. Die Deutschen haben die Öltanks in Brand gesteckt. Der nach Kasan evakuierte Kernphysiker Viktor Strum denkt an seine Mutter. Daran, dass sie Jüdin ist.

Seine Frau Ljudmila wartet auf einen Brief ihres Sohnes Tolja von der Front. Toljas leiblicher Vater, der parteitreue Abartschuk, ist im Lager Dalstroi inhaftiert. Für ihn wird sein Sohn zur letzten Hoffnung.


Aus dem Russischen von: Madeleine von Ballestrem, Arkadi Dorfmann, Elisabeth Markstein, Annelore Nitschke
Bearbeitung: Helmut Peschina
Regie: Norbert Schaeffer
Komposition: Hans Schüttler, Reinhard Lippert
Mit: Jürgen Hentsch, Udo Jolly, Andreas Grothgar, Anne Weber, Michael Evers u.v.a.
Ton: Gerd-Ulrich Poggensee, Peter Kretschmann
Produktion: NDR 2009
Länge: 54"11


Wassili Grossmann erzählt aus russischer Perspektive den Kampf an der Wolga, verwebt unzählige Einzelschicksale deutscher und sowjetischer Militärs, Wissenschaftler und einfacher Zivilisten zu einem groß angelegten Erzählkosmos.


Fortsetzung Teil 2 am 28. November 21.33 Uhr

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Hörspiel

Album (1/2)

Friedhelm Ptok im Studio am Mikrofon.

Was hat der "Maier am Himalaya" mit Karl Marx oder Denis Diderot, mit Edward Lear oder Margaret Thatcher zu tun? Was verbindet Kuba, Kometen, Poeten mit Pflanzenforschern und Mathematikern, Chefökonomen mit Cocktailrezepten?

Ursendung Lichtbogen

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Rosa hat den Agenturstress hinter sich gelassen, ist aus dem quirligen Stadtviertel raus und in die Ruhe umgezogen. Rosa ist schwanger und noch fremd im eigenen Haus, das einst einem Jagdflieger des Ersten Weltkriegs gehört haben soll.

Zum 100. Geburtstag von George TaboriJubiläum

Grabsteine auf dem Alten Friedhof von Schwerin, aufgenommen am Donnerstag (16.11.2006). Am Sonntag (19.11.2006) wird in Deutschland der Volkstrauertag begangen. Traditionell wird an diesem Tag zwei Wochen vor dem ersten Advent der Toten beider Weltkriege und der Nazi-Opfer gedacht.

Im Jahr 1983, also 50 Jahre nach der Machtübernahme Hitlers, setzt sich George Tabori mit Erscheinungen des Neonazismus in Deutschland auseinander. Vergangenheit und Gegenwart, KZ, Kindermord, alte Parolen, antisemitische Hetze und neuer Ausländerhass erscheinen in diesem Stück nebeneinander.