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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 08.11.2013

Leben können von der eigenen Arbeit

Die Debatte um den Mindestlohn

Moderation: Monika van Bebber

Eine Hand in einem Arbeitshandschuh hält acht Euro und fünfzig Cent. (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Eine Hand in einem Arbeitshandschuh hält acht Euro und fünfzig Cent. (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

Für die SPD und die Gewerkschaften ist ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8 Euro 50 unverzichtbar. Dies machen die Sozialdemokraten in den Koalitionsverhandlungen mit der Union deutlich. Kanzlerin Merkel hält indes wenig von gesetzlich festgelegten Mindestlöhnen.

Lohngrenzen müssen von den Tarifpartnern ausgehandelt werden, nicht von Politikern vorgegeben: Das ist die Meinung von CDU und CSU. Wer wird sich in einer Großen Koalition durchsetzen? Wo liegt die finanzielle Grenze, unter der ein Mensch nicht mehr von der eigenen Arbeit leben kann?

Über diese und andere Fragen diskutieren:

- Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten
- Hagen Lesch, Institut der deutschen Wirtschaft
- Elisabeth Niejahr, DIE ZEIT

Wortwechsel

Aufstand der "Abgehängten"? Wie Populisten die Distanz zur "Elite" nutzen
Das Wort "Arroganz" steht in Berlin im Bezirk Kreuzberg auf einer Wand: "Berliner Arroganz" ist ein lokales, Berliner Modelabel. (picture alliance / Wolfram Steinberg )

Sind die "Eliten" zu arrogant, um das "einfache Volk" noch zu verstehen? Diese Debatte hat nach der US-Wahl an Fahrt aufgenommen. Doch die Fragestellung ist problematisch, denn Bildung und Verdienst machen nicht zwangsläufig arrogant. Und die Zugehörigkeit zum "Volk" ist keiner bestimmten Bevölkerungsgruppe vorbehalten.Mehr

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