Sonntag, 21. September 2014MESZ04:02 Uhr

Hörspiel

Ludwigshöhe (Teil 1)
Frankfurter Buchmesse – 15. bis 19. Oktober 2008Bücherherbst – 18.10.2008: Hans Pleschinski „Ludwigshöhe"

Testament mit Klausel: Drei Geschwister müssen, um das Erbe antreten zu können, ein Haus als Hospiz für Lebensmüde betreiben und ihnen dabei helfen, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen. Mehr

Wenn man ein gleichschenkliges Dreieck auf den Kopf stellt
Die Pyramiden von Gizeh im Gegenlicht (Aufnahme vom 20.1.2010).

Zwei Schwestern, die "Frau mit den disziplinierten Ellenbogen" und die "Frau mit den entblößten Zahnhälsen", erinnern sich an ihre Kindheit. Zu Wort kommt auch der "Mann mit den nervösen Fingern", Ehemann zuerst der einen und dann der anderen Schwester. Mehr

Ludwigshöhe (Teil 2)
Ein kleines Segelboot fährt am 06.07.2014 in der Abendsonne in der Nähe von Kempfenhausen (Bayern) über den Starnberger See.

Eigentlich litt jeder in der zum Hospiz umgestalteten Villa am Starnberger See unter akuter Lebensunlust und kam, um zu gehen. Freiwillig. Doch plötzlich will sich keiner mehr aus dem Leben verabschieden.Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 06.03.2013

Kreppsohlen auf Vorstadtpflaster

Von Gerhard Pötzsch

Dylan Thomas, 1949
Dylan Thomas, 1949 (AP)

Ein Hörspiel zwischen Verklärung und Behauptung des vermeintlich "kleinen Lebens", in bewusster Anlehnung an Dylan Thomas´ "Unter dem Milchwald".

Der Kolonialwarenhändler Herr Naumann, die liebestolle Blonde aus dem Parterre, der Männerchorleiter Stein, die Polizistenfrau Anni, der Eismann, Wally Schwalbe, der Kaminfeger Olaf, Herr Kitze, der Nachtwächter, etliche Kinder und viele andere mehr tauchen aus der Erinnerung auf und verleben einen "sooo" gewöhnlichen Tag in ihrer Straße im Leipziger Westen der ausgehenden 50er-Jahre.


Regie: Horst Liepach
Komposition: Reiner Bredemeyer
Mit: Gerd Grasse, Bert Franzke, Astrid Bless, Ingrid Hille u.a.
Ton: Wolfgang Masthoff
Produktion: Rundf. d. DDR 1988
Länge: 48"44


Gerhard Pötzsch, 1951 geboren, Lehre als Elektromonteur, später Studium am Literaturinstitut in Leipzig. 1985 schrieb er sein erstes Hörspiel "Glitzernde Wände". Nach 1989 zehn Jahre Geschäftsführer von Radio NRJ. 2002 Gründung eines Hörbuchverlags. Heute kulturpolitischer Sprecher der Leipziger SPD-Fraktion.


Anschließend:
Ines Geipel: "Nur dass ich lebe. Über Edeltraut Eckert"