Freitag, 22. August 2014MESZ09:53 Uhr

Hörspiel

Das rote Gras
Kathrin Angerer hält am 20.01.2014 in Berlin zu der Verleihung des Kulturpreises der Boulevardzeitung BZ die Laudatio auf Frank Castorf. Mit der Bronze-Figur werden traditionell deutsche und internationale Persönlichkeiten ausgezeichnet, die zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt in Berlin beitragen. Foto: Britta Pedersen/dpa

Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil. Das Gras ist rot, und die Liebe kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Mehr

Voodoo Child und die Musik als fünftes Element
Der Schallplattenspieler eines Diskjockeys.

Voodoo ist eine geheimnisvolle Religion mit vielen Göttern, die vor bösem Zauber schützen sollen. Sie wohnen in Hütten und Palästen, sie kommen aus Afrika und Haiti, aber in der Musikgeräuschwelt von Susanne Amatosero sind sie überall.Mehr

Gilsbrod
Souffleur/Souffleuse-Arbeitsplatz der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

An einem kleinen Stadttheater ist der Souffleuse gekündigt worden. Wie es dazu kam, erzählt die Souffleuse selbst. Sie hat Diven und Dirigenten erlebt - und eines Tages einen Lachanfall bekommen.Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 06.03.2013

Kreppsohlen auf Vorstadtpflaster

Von Gerhard Pötzsch

Dylan Thomas, 1949
Dylan Thomas, 1949 (AP)

Ein Hörspiel zwischen Verklärung und Behauptung des vermeintlich "kleinen Lebens", in bewusster Anlehnung an Dylan Thomas´ "Unter dem Milchwald".

Der Kolonialwarenhändler Herr Naumann, die liebestolle Blonde aus dem Parterre, der Männerchorleiter Stein, die Polizistenfrau Anni, der Eismann, Wally Schwalbe, der Kaminfeger Olaf, Herr Kitze, der Nachtwächter, etliche Kinder und viele andere mehr tauchen aus der Erinnerung auf und verleben einen "sooo" gewöhnlichen Tag in ihrer Straße im Leipziger Westen der ausgehenden 50er-Jahre.


Regie: Horst Liepach
Komposition: Reiner Bredemeyer
Mit: Gerd Grasse, Bert Franzke, Astrid Bless, Ingrid Hille u.a.
Ton: Wolfgang Masthoff
Produktion: Rundf. d. DDR 1988
Länge: 48"44


Gerhard Pötzsch, 1951 geboren, Lehre als Elektromonteur, später Studium am Literaturinstitut in Leipzig. 1985 schrieb er sein erstes Hörspiel "Glitzernde Wände". Nach 1989 zehn Jahre Geschäftsführer von Radio NRJ. 2002 Gründung eines Hörbuchverlags. Heute kulturpolitischer Sprecher der Leipziger SPD-Fraktion.


Anschließend:
Ines Geipel: "Nur dass ich lebe. Über Edeltraut Eckert"