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Literatur / Archiv | Beitrag vom 05.03.2013

Krach! Bumm! Alltag!

Die Buchmesse zeigt deutschsprachige Doku-Comics

Von Anette Selg

David Schraven.  (picture alliance/ dpa/ Robert B. Fishman)
David Schraven. (picture alliance/ dpa/ Robert B. Fishman)

Am 14. März beginnt die Leipziger Buchmesse. Comics sind einer der Schwerpunkte in Leipzig, und einer der Trends in diesem Jahr sind dokumentarische Formate: Die Realität ist im Comic angekommen.

Der amerikanische Zeichner Joe Sacco zum Beispiel hat für graphic novels wie "Bosnien" oder "Gaza" internationale Krisenherde bereist und der Franzose Emmanuel Guibert dokumentiert mit scharfem Strich die unerträglichen Lebensbedingungen der Roma in Europa.

Seit kurzem finden die sogenannten Doku-Comics auch in Deutschland immer mehr Leser. Der Bochumer Journalist David Schraven macht den Krieg in Afghanistan zum Thema und erzählt in "Kriegszeiten" vom alltäglichen Wahnsinn am Hindukusch; Paula Bulling hat viel Zeit in deutschen Flüchtlingsheimen verbracht und ihre Eindrücke in der gezeichneten Reportage "Im Land der Frühaufsteher" verarbeitet.

Ein Genre befindet sich im Aufbruch.

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