Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ04:31 Uhr

Thema

Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 18.07.2011

Kleist in der Gegenwartsliteratur

Deutschsprachige Autoren über ein Einfluss des Dichters auf ihr Werk

Heinrich von Kleist (1777-1811), Kreidezeichnung, unbekannter Künstler um 1831
Heinrich von Kleist (1777-1811), Kreidezeichnung, unbekannter Künstler um 1831 (Archiv Kleist-Museum)

"Fast folgenlos" sei er geblieben, "kein Klassiker wurde so viel bewundert und so wenig nachgeahmt" wie Heinrich von Kleist - behauptet zumindest der Schriftsteller Daniel Kehlmann. Aber stimmt das?

Zum 200. Todestag Heinrich von Kleists am 11. November fragen wir bei deutschsprachigen Gegenwartssautoren nach, wie Kleist sie literarisch beeinflusst hat und was er ihnen bedeutet. Unter anderem sprechen wir mit Andreas Maier, Ulrike Draesner, Albert Ostermeier und Sibylle Lewitscharoff.


Sendetermine:


"Montag, 18. Juli 2011, 16.07 Uhr"
"Auf Lücke geschrieben" - Gespräch mit Andreas Maier über das Vorbild Kleist

"Donnerstag, 28. Juli, 14.07 Uhr"
Kleists Sprache "ist einfach mächtig" - Gespräch mit Ulrike Draesner, Schriftstellerin

"Freitag, 5. August, 11.07 Uhr"
Heinrich von Kleist und die falschen Kommata - Der Schriftsteller Martin Mosebach über den Vorläufer des Expressionismus